Zum Inhalt springen

Mérindol

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mérindol
Datei:Blason ville fr Mérindol (Vaucluse).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département (Nr.) Vaucluse (84)
Arrondissement Apt
Kanton Cheval-Blanc
Gemeindeverband Luberon Monts de Vaucluse
Koordinaten 43° 45′ N, 5° 12′ OKoordinaten: 43° 45′ N, 5° 12′ O
 {{#coordinates:43,75576|5,20256|primary
dim=20000 globe= name=Mérindol region=FR-84 type=city
  }}
Höhe 100–620 m
Fläche
Einwohner 2.283 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 84360
INSEE-Code 84074
Datei:Pont suspendu sur la Durance.JPG
Ehemalige Brücke zwischen Mérindol und Mallemort

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Mérindol [<templatestyles src="IPA/styles.css" />meʁɛ̃dɔl] ist ein Dorf und eine Gemeinde mit 2283 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im französischen Département Vaucluse in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur.

Geografie

Mérindol liegt 18 Kilometer südöstlich von Cavaillon<ref name="provenceweb">Die Gemeinde auf der Provence-Website</ref> und 15 Kilometer nordöstlich von Salon-de-Provence<ref>La ville de Mérindol. In: Info-Mairie.com. Abgerufen am 22. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. Die Gemeinde liegt an der Durance und ist Teil des Regionalen Naturparks Luberon. Die Bahnstrecke Cheval-Blanc–Pertuis verläuft südlich des Dorfs.

Geschichte

Das alte Dorf lag steil an einem Hang. Vor rund 450 Jahren begannen die Siedler, es zu verlassen, und siedelten näher an der Durance. Der Ort war sehr stark von der Waldenserbewegung geprägt, die um 1180 in Lyon entstanden war. Die religiöse Minderheit, die für einen Bruch mit den bisherigen Traditionen der Kirche stand, wurde verfolgt. Als das Predigen in den Städten zu gefährlich wurde, zogen sich die Waldenser in ländliche Regionen in Frankreich und Italien zurück. Die Herren der Provence, die zu dieser Zeit dünn besiedelt war, nahmen gern Einwanderer auf, die ihr Land bewirtschaften konnten. Daher konnten sich die Waldenser unter anderem nach Mérindol zurückziehen.

1530 wurde Jean de Roma der neue Inquisitor von Apt. Unter seiner Herrschaft wurden die Waldenser unterdrückt und ermordet, was ihrerseits zu Racheakten führte. 1540 bestimmte der „Erlass von Mérindol“, dass alle, die der Ketzerei für schuldig befunden würden, lebendig verbrannt werden sollten. In nur einer Woche wurden elf Dörfer des Luberon verwüstet, zwei- bis dreitausend Menschen waren dabei ums Leben gekommen, davon ein Dutzend in Mérindol. Die Mehrheit der Bevölkerung konnte in die Schweiz entkommen.<ref>Fondation pasteur Eugène Bersier (Hrsg.): Geschichte der Waldenser. auf www.museeprotestant.org (deutsch, englisch, französisch).</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Städtepartnerschaft

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2018
Einwohner 725 869 1021 1221 1521 1795 1939 2147

Weblinks

Commons: Mérindol – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Ansouis | Apt | Auribeau | Beaumettes | Beaumont-de-Pertuis | Bonnieux | Buoux | Cabrières-d’Aigues | Cabrières-d’Avignon | Cadenet | Caseneuve | Castellet-en-Luberon | Cavaillon | Cheval-Blanc | Cucuron | Gargas | Gignac | Gordes | Goult | Grambois | Joucas | La Bastide-des-Jourdans | La Bastidonne | Lacoste | Lagarde-d’Apt | Lagnes | La Motte-d’Aigues | La Tour-d’Aigues | Lauris | Lioux | Lourmarin | Maubec | Ménerbes | Mérindol | Mirabeau | Murs | Oppède | Pertuis | Peypin-d’Aigues | Puget | Puyvert | Robion | Roussillon | Rustrel | Saignon | Saint-Martin-de-Castillon | Saint-Martin-de-la-Brasque | Saint-Pantaléon | Saint-Saturnin-lès-Apt | Sannes | Sivergues | Taillades | Vaugines | Viens | Villars | Villelaure | Vitrolles-en-Lubéron Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein