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Mouterhouse

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Mutterhausen)
Mouterhouse
Datei:Blason Mouterhouse 57.png
Staat Frankreich Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Moselle ()
Arrondissement Sarreguemines
Kanton Bitche
Gemeindeverband Pays de Bitche
Koordinaten 48° 59′ N, 7° 27′ OKoordinaten: 48° 59′ N, 7° 27′ O
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Fläche
Einwohner
Bevölkerungsdichte
– Unité urbaine
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Postleitzahl 57620
INSEE-Code 57489

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Mouterhouse (deutsch Mutterhausen) ist eine französische Gemeinde mit Vorlage:Str replace Einwohnern (Stand ) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Sarreguemines, zum Kanton Bitche und zum Gemeindeverband Pays de Bitche.

Geographie

Die Gemeinde Mouterhouse im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen liegt südlich von Bitsch (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) im Forêt domaniale de Mouterhouse (dt. Staatswald Mutterhausen) auf einer Höhe zwischen 212 und 423 m über dem Meeresspiegel. In der Gemeinde, die 42,6 Quadratkilometer umfasst, liegen folgende Ortsteile:

  • Afrique (1876)
  • Altschmelz oder Vieille-Fonderie
  • Bitscherthal
  • Großhammer oder Gros-Marteau
  • Hammerkopf
  • Hasselthal
  • Hirtenberg
  • Hochkopf (Forsthaus)
  • Hohe Weyersberg (Jagdschlossruine)
  • Hungerbach
  • Kapellenhof
  • Kleinhammer oder Petit-Marteau
  • Langenberg
  • Lindelhof
  • Neuhammer oder Marteau Neuf
  • Neuschmelz oder Fourneau Neuf
  • Ochsenhübel
  • Schindelthal
  • Schnepfenmühle

Geschichte

Die Ortschaft hieß im Jahr 1518 „Munterhausen“. Später wurde daraus „Moderhausen“. „Hausen“ dürfte von einem Haus abgeleitet sein. Ob der Anfang des Ortsnamens eine Mutter oder den Fluss Moder bedeutet, ist nicht bekannt.

Das Gemeindewappen kann folgendermaßen gedeutet werden: die Tanne steht für den Waldreichtum in den Nordvogesen; das Lothringerkreuz weist auf des Herzogtum Lothringen hin, zu dem Mouterhouse gehörte. Das Posthorn ist das Symbol des Fabrikanten Dietrich.<ref>Wappenbeschreibung auf genealogie-lorraine.fr (französisch)</ref>

Die Eisenschmelze

Auf dem Gemeindegebiet liegen mehrere künstliche Seen, die ab dem 17. Jahrhundert angelegt wurden für die Eisenindustrie.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Gebietskörperschaft Bitscherland, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Das Eisenerz, welches im Tal vorhanden ist, wurde ab 1611 abgebaut und verarbeitet. Nach einem Unfall ging die Produktion zurück und wurde 1627 ganz eingestellt. Nach einer ganze Reihe von Versuchen, die Hütte wieder in Betrieb zu nehmen, wurde sie im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Ab 1717 wurde eine neue Eisenschmelze errichtet, die wenig rentabel war und öfter den Eigentümer wechselte. Bei einem Besuch 1798 beschrieb der Baron De Dietrich, dass sie aus zwei Hochöfen, mehreren Hammerwerken und einem Walzwerk bestand. Es gab 130 Häuser für die Arbeiter. 1843 kaufte die Familie De Dietrich die ganze Fabrik. 1900 wurde der letzte Hochofen gelöscht, die Verarbeitung ging weiter, es wurde hauptsächlich Eisenbahnzubehör wie Schienen hergestellt. 1945 wurden die verbleibenden Werke bei einem amerikanischen Bombenangriff zerstört. Heute erhalten sind noch einige Arbeiterhäuser entlang der Straße nach Baerenthal.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bitscherland (Gemeinde Bitche), Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Datei:Mouterhouse Le Grand Etang.jpg
Der große See

Infolge des Ersten Weltkrieges nahm der Einwohnerbestand deutlich ab.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2011 2019
Einwohner 326 326 351 318 310 305 287 302
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche Saint-Jacques-le-Majeur (Jakobus der Ältere)
  • Kapelle und rekonstruierte Schmiede im Ortsteil Gros-Marteaus, datiert auf die Jahre 1763 und 1764
  • Kapelle „Notre-Dame-de-la-Miséricorde“ in Grünberg aus dem 16. Jahrhundert, mit Sonnenuhr
  • Reste eines Jagdschlosses aus dem 16. Jahrhundert auf dem Hohen Weyersberg (Grünberg)

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Belege

<references />

Weblinks

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