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µTorrent

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(Weitergeleitet von Mutorrent)
µTorrent

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Basisdaten

Maintainer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Entwickler BitTorrent Inc.
Erscheinungsjahr Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Aktuelle Version Windows: 3.6.0 (Build 46590; 22. Nov. 2022),
Linux: 3.3 (Build 30470; 27. Nov. 2016),
Mac: 1.8.7 (Build 43796; 6. Dez. 2017),
Android: 4.11.2 (23. März 2018)
Aktuelle Vorabversion Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Betriebssystem Windows, Mac OS X, Linux, Android
Programmier­sprache C++
Kategorie BitTorrent-Client
Lizenz Freeware, Closed Source
deutschsprachig ja
www.utorrent.com

µTorrent (uTorrent) ist ein Filesharingprogramm für das BitTorrent-Protokoll für die Betriebssysteme Microsoft Windows, Linux, Mac OS X und Android. Das Programm ist Freeware und auf geringe CPU- und RAM-Belastung (üblicherweise < 12 MB) ausgelegt. Es ist kleiner als 1,7 MB (Version 3.4.2 für Windows) und in C++ geschrieben. Mit Stand Dezember 2009 nutzten monatlich etwa 52 Millionen Nutzer den Client.<ref name="user" />

Aussprache

Da es von offizieller Seite keine klare Angabe gibt, wie das „µ“ in µTorrent ausgesprochen wird, gibt es mehrere Varianten. Manche Nutzer nennen das Programm „MikroTorrent“, wobei bei dieser Möglichkeit ein Zusammenhang zwischen dem „µ“ als Kurzzeichen für das Präfix „Mikro“ im Internationalen Einheitensystem und der geringen Dateigröße des Programms hergestellt wird. Eine weitere Möglichkeit ist „MjuTorrent“, was direkt auf die englische Aussprache des zwölften Buchstaben des griechischen Alphabets zurückgeht. Parallel dazu wird das „µ“ in µTorrent im deutschsprachigen Raum altgriechisch [<templatestyles src="IPA/styles.css" />myː], oder nach dem Neugriechischen [<templatestyles src="IPA/styles.css" />miː] ausgesprochen („MüTorrent“ bzw. „MiTorrent“). Oft wird es aber als „uTorrent“ ausgesprochen, weil der Installationsordner unter Windows so heißt.

Funktionen

  • Konfigurierbare Oberfläche (angelehnt an Vuze)
  • Verteilte Hashtabelle (DHT), kompatibel zur Mainline
  • Queue-Liste und mehrere Downloads gleichzeitig
  • Erstellung von .torrent-Dateien
  • Geringe CPU-Belastung
  • Geringer Arbeitsspeicherverbrauch
  • Super-Seeding (Seed-Funktion, bei der alle Teile einer Datei eines Seeders nur einmal an einen anderen Peer verschickt werden. Andere Peers, die zu diesem Zeitpunkt nur leechen, müssen die bereits vom Seeder verschickten Teile von Ersterem bzw. weiteren Peers erhalten. Das Feature wird vor allem dann eingesetzt, wenn neue Dateien möglichst bandbreitenschonend verbreitet werden sollen, um die Zahl der Seeder zu erhöhen, die die gesamte Datei anbieten.)
  • Integrierter Feedreader zum Verfolgen von Tracker-Seiten<ref name="v1.4" />
  • Unterstützt wie Vuze und BitComet die Protokoll-Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit RC4
  • Quellenaustausch (mit anderen µTorrent-Clients)
  • Umgehen der Windows-XP-Firewall
  • Automatisches Herunterfahren des PCs nach Beendigung der Downloads (Ruhezustand, Stand-by, Windows beenden)
  • Webinterface, mit dem man µTorrent mithilfe eines Browsers steuern kann
  • Unterstützung von NAT-PMP<ref name="v1.7" />
  • Local Peer Discovery (Finden von Gegenstellen im lokalen Netzwerk)
  • Unterstützung von IPv6<ref name="v1.8" />

Der Entwickler Ludvig Strigeus arbeitet seit März 2006 mit PeerFactor, einer ehemaligen Tochterfirma der Anti-P2P-Organisation RetSpan, zusammen an der Entwicklung eines BT-Clients.<ref name="btclient" /> Strigeus erklärte, dass das keine Auswirkung auf µTorrent habe und er zwar von einer Anti-P2P-Vergangenheit dieser Firma gewusst habe, aber die Größenordnung nicht kannte. Auf der Webseite von µTorrent findet sich eine Erklärung zu diesem Vorgang. Seit Dezember 2006 gehört µTorrent zur BitTorrent Inc.

Betrieb

µTorrent muss nicht installiert werden und kann somit als portable Software (zum Beispiel auf einem USB-Stick) eingesetzt werden.<ref name="portable-faq" />

Die Windows-Versionen vor 2.0 waren auf allen 32-Bit-Systemen lauffähig, seit v2.0 wird nur noch die NT-Schiene (Windows NT/2000 bis Windows 8) unterstützt. Auf der Homepage wird nur die aktuelle Version angeboten, ältere Versionen sind jedoch im Netz erhältlich.

Unter Linux lässt sich das Programm in der Version 3.0 betreiben.

Eine Version für Mac wurde mit der Veröffentlichung der Version 1.8 angekündigt<ref name="macversion" /> und Ende November 2008 schließlich als Version Beta 0.90 veröffentlicht.<ref name="macbeta" />

Für Smartphones mit Android gibt es einen nativen Client seit September 2012 im Google Play Store.

Kritik

µTorrent wurde vielfach kritisiert, da es auf Grund eigener BitTorrent-Protokollerweiterungen ab Version 1.7.7 den Upload an Nicht-µTorrent-Clients drosselt beziehungsweise Clients, die ebenfalls das µTorrent-Protokoll verwenden, bevorzugt. Mit Version 2.0 wurde µTorrent infolgedessen von einigen Trackern verbannt.<ref>µtorrent: seit Version 2.0 vermehrt ausgesperrt. In: gulli.com. 16. März 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. Januar 2013; abgerufen am 17. Januar 2011.</ref>

Anfang März 2015 wurde bekannt, dass µTorrent bei der Standardinstallation die Rechenleistung des Benutzers nutzt, um im Hintergrund Einheiten der Kryptowährung Litecoin zu generieren. Der Benutzer bekommt vom Gewinn nichts ab.<ref>µtorrent schürft verdeckt Litecoins und verärgert Nutzer. In: heise.de. 7. März 2015, abgerufen am 9. März 2015.</ref>

Easter Eggs

In µTorrent sind verschiedene Easter Eggs eingebaut:

  • Ab Version 1.4.2-beta (build 432): Wenn man den Menüpunkt Help > About anwählt und „T“ drückt, startet das Spiel Tetris. Drückt man im Spiel die Taste „P“, wird das laufende Spiel pausiert.
  • Im Punkt Help > About auf das Logo klicken. Eine Tonfolge ähnlich dem Erkennungssound von THX (der „Deep Note“) wird abgespielt.
  • In Version 1.3 oder davor wird eine Weihnachts-E-Card angezeigt, wenn man das Programm an Weihnachten startet.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="user"> Ghandy: Filesharing ist nicht tot! uTorrent-Anwender verdoppelt. In: News. gulli.com, 26. Dezember 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. Januar 2013; abgerufen am 5. Januar 2010. </ref> <ref name="v1.4"> uTorrent 1.4 kann RSS. In: News. gulli.com, 11. Januar 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. Januar 2013; abgerufen am 5. Januar 2010. </ref> <ref name="v1.7"> Firon: µTorrent 1.7.2 released. In: µTorrent Community. BitTorrent, 12. Juli 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. Mai 2009; abgerufen am 5. Januar 2010. </ref> <ref name="v1.8"> Firon: µTorrent 1.8.1 released. In: µTorrent Community. BitTorrent, 6. Oktober 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. August 2009; abgerufen am 5. Januar 2010. </ref> <ref name="btclient"> Carsten Meyer: µTorrent-Entwickler kooperiert mit Anti-Piraten. In: heise online. 5. März 2006, abgerufen am 5. Januar 2010. </ref> <ref name="portable-faq"> Installation – FAQ. In: µTorrent Support. BitTorrent, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Januar 2010; abgerufen am 5. Januar 2010 (Offizieller FAQ-Eintrag zur portablen Nutzung von µTorrent). </ref> <ref name="macversion"> Ernesto: uTorrent 1.8 Released, Mac Version Coming Soon. TorrentFreak, 10. August 2008, abgerufen am 5. Januar 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „The journey from 1.7.7 has been a long one, but now that 1.8 stable is out, the uTorrent team will dedicate more time developing the long awaited Mac version of the client. […] The good news for Mac users is that Greg hinted that the first public Alpha version will be released in just a few weeks.“ </ref> <ref name="macbeta"> Volker Zota: BitTorrent-Client µTorrent für Mac OS X. In: heise online. 28. November 2008, abgerufen am 5. Januar 2010. </ref> </references>