Museum für Neue Kunst (Karlsruhe)
Das ZKM | Museum für Neue Kunst war ein Museum des Zentrums für Kunst und Medien in Karlsruhe, das 1999 aus dem Museum für Gegenwartskunst<ref>Bekanntmachung der Landesregierung über die Errichtung der Stiftung »Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe«. In: Gesetzesblatt für Baden-Württemberg. 11. August 1989, abgerufen am 31. Juli 2022.</ref><ref>Gründung & Geschichte. In: ZKM. Abgerufen am 31. Juli 2022.</ref> hervorging. Als „Sammlermuseum“ wurde das Museum für Neue Kunst unter der Leitung von Götz Adriani als ein vom ZKM quasi unabhängiges Museum geführt. Mit dem Weggang von Götz Adriani im Jahr 2004 wurde das Museum für Neue Kunst unter der Leitung Ingrid Leonie Severin<ref>Severin folgt Adriani. In: ka-news.de. 14. Mai 2004, abgerufen am 2. März 2024.</ref> als Abteilung ins ZKM reintegriert<ref>Christian Gampert: Keine Zukunft für das Karlsruher Museum für Neue Kunst? In: deutschlandfunk.de. 14. November 2003, abgerufen am 17. Februar 2024.</ref>. 2017 wurden das Museum für Neue Kunst sowie das Medienmuseum im Rahmen der Neustrukturierung des ZKM formal aufgelöst und die Sammlungen der Häuser zusammengeführt.<ref>Bekanntmachung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst über die Neufassung der Stiftungssatzung des Zentrums für Kunst und Medien Karlsruhe. In: Gesetzblatt für Baden-Württemberg. 28. Februar 2017, S. 95–97.</ref>
Auf 7.000 m² Ausstellungsfläche zeigte das Museum Werke aus den Privatsammlungen FER (hinter dem Kürzel verbirgt sich der Sammler Friedrich Erwin Rentschler), Anna und Dieter Grässlin sowie Siegfried Weishaupt, der Landesbank Baden-Württemberg, der Vaf-Stiftung/MART sowie der Sammlung Christian Boros zusammen mit Exponaten aus den Beständen der ZKM-Sammlung und weiteren kooperierenden Sammlungen.
Von 2005 bis 2010 leitete Gregor Jansen das Museum. Sein Nachfolger wurde der Kunsthistoriker Andreas Beitin, der bereits als Kurator dieses Museums tätig war, leitete das Museum bis 2016.
Ausstellungen
- 2000: Franz West. In & Out
- 2001/02: Keith Haring. Heaven and Hell
- 2002: Tobias Rehberger. Geläut – bis ich’s hör’
- 2004–2005: EXIT – der Ausstieg aus dem Bild.<ref>https://zkm.de/de/event/2005/01/exitausstieg-aus-dem-bild</ref>
- 2005: Lichtkunst aus Kunstlicht.<ref>Lichtkunst aus Kunstlicht</ref>
- 2006: Faster! Bigger! Better!<ref>Faster! Bigger! Better!</ref>
- 2006: totalstadt. Beijing case.<ref>totalstadt. Beijing case</ref>
- 2007: Imagination becomes Reality. Conclusion. Eine Ausstellung zum erweiterten Malereibegriff. Werke aus der Sammlung Goetz<ref>Imagination becomes Reality</ref>
- 2007: Paul Thek. Werkschau im Kontext zeitgenössischer Kunst.
- 2008: Vertrautes Terrain. Aktuelle Kunst in & über Deutschland.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vertrautes Terrain ( vom 5. März 2015 im Internet Archive)</ref>
- 2009: Extended. Sammlung Landesbank Baden-Württemberg.<ref>Extended</ref>
- 2010: Jürgen Klauke. Ästhetische Paranoia.
- 2010: Elmgreen und Dragset. Celebrity – The one and the Many.
- 2013: Sasha Waltz: Installation, Objekte, Performances.<ref>Wenn Medea schreit Süddeutsche Zeitung vom 23. Oktober 2013, Seite 13</ref>
- 2014: Jean-Jacques Lebel. Die höchste Kunst ist der Aufstand/Jonas Mekas. 365 Day Project
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 49° 0′ 5″ N, 8° 23′ 1″ O
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