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Museum Würth

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Datei:Museum Würth 2023-07 a.jpg
Verwaltungsgebäude und Museum Würth (rechts) auf dem Firmengelände
Datei:Museum Würth 2023-07 c.jpg
Skulptur Points of View von Tony Cragg vor Museum Würth 2

Das Museum Würth ist ein 1991 von dem Unternehmer Reinhold Würth in Künzelsau-Gaisbach (Baden-Württemberg) eröffnetes privates Kunstmuseum, das auf Würths in über fünfzig Jahren gewachsene private Kunstsammlung zurückgeht.<ref>Reinhold Würth et al.: Von Hockney bis Holbein - Die Sammlung Würth in Berlin. Swiridoff, 2015, ISBN 978-3-89929-322-7.</ref> Das Museum Würth zeigt mit zwei bis drei wechselnden Ausstellungen im Jahr hauptsächlich Werke aus der Sammlung Würth.<ref>Claudia Ihlefeld: Markenbildung mit Kunst und Kultur: 30 Jahre Museum Würth. In: Heilbronner Stimme. 23. Dezember 2021, abgerufen am 20. Mai 2025.</ref>

Das Museum verteilt sich auf zwei Gebäude am Standort in Gaisbach: Das Gebäude des Museum Würth wurde in den Jahren 1989 bis 1991 von den Architekten Siegfried Müller und Maja Djordjevic-Müller errichtet. Es ist in den Verwaltungsbau der Würth-Gruppe integriert und ermöglicht eine vom Bauherrn gewünschte Verbindung von Arbeitswelt und Kunst. Reinhold Würth hat damit auch die weltweit erstmalige Kombination eines Kunstmuseums mit einem Arbeitsgebäude realisiert. 1995 verwandelten Christo und Jeanne-Claude das Museum Würth in eine begehbare Innenrauminstallation.<ref>Claudia Ihlefeld: Vom Zauber des Verwandelns. In: Heilbronner Stimme. 7. November 2024, abgerufen am 11. Februar 2026.</ref><ref>Museen Würth in Künzelsau und Schwäbisch Hall im Museums-Check. In: 3sat. 25. August 2024, abgerufen am 11. Februar 2026.</ref> Im Museum werden von November 2024 bis April 2026 Werke von Christo und Jeanne-Claude ausgestellt.<ref>Stuttgarter Zeitung: Würth Künzelsau zeigt Christo & Jeanne-Claude: Vom Pont-Neuf bis zum Reichstag – Packende Verpackungen. Abgerufen am 11. Februar 2026.</ref><ref>Adolf Würth GmbH & Co KG: Verhüllt, verschnürt, gestapelt - Christo und Jeanne-Claude. Sammlung Würth im Museum Würth in Künzelsau. Abgerufen am 11. Februar 2026.</ref> Unter den zahlreichen Ausstellungen waren zudem „Gauguin und die Schule von Pont-Aven“ sowie Präsentationen zu Robert Jacobsen, Alfred Hrdlicka, Hans Arp, Pablo Picasso, Max Ernst, André Masson sowie zu François Morellet und Serge Poliakoff.<ref>Kultur bei Würth: Beiträge zur Kulturarbeit im Unternehmen. Swiridoff, Künzelsau 2012, ISBN 978-3-89929-238-1.</ref> Zum Museum Würth gehört bereits seit 1991 der Museumsbereich Museum für Schrauben und Gewinde.<ref>Claudia Ihlefeld: Markenbildung mit Kunst und Kultur: 30 Jahre Museum Würth. In: Heilbronner Stimme. 23. Dezember 2021, abgerufen am 20. Mai 2025.</ref>

Das Museum Würth 2 befindet sich einige 100 Meter nordwestlich des Museum Würth außerhalb des Produktionsgeländes im 2017 eröffneten Carmen Würth Forum. Der von Architekt David Chipperfield entworfene Gebäudekomplex wurde im Juli 2017 mit zwei Veranstaltungssälen eröffnet und im selben Jahr mit dem Hugo-Häring-Architekturpreis ausgezeichnet.<ref>About us. In: Carmen Würth Forum. Abgerufen am 21. Juli 2023.</ref><ref>Carmen-Würth-Forum eröffnet. Heilbronner Stimme, 18. Juli 2017, abgerufen am 11. Februar 2026.</ref> 2020 wurde als Erweiterungsbau im Carmen Würth Forum das Museum Würth 2 als jüngstes Museum der Sammlung Würth eröffnet.<ref>Falk Jaeger: Frappierend schön: David Chipperfield hat ein neues Museum gebaut. In: Der Tagesspiegel Online. 13. August 2020, ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 11. Februar 2026]).</ref> Auf dem Platz vor Museum und dem Freigelände vor dem Museum Würth 2 sind zahlreiche Skulpturen permanent ausgestellt. Das Museum zeigt die moderne und zeitgenössische Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und ist sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Öffentlichkeit kostenfrei zugänglich.

Weblinks

Commons: Museum Würth Künzelsau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 49° 15′ 31,1″ N, 9° 40′ 45″ O

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