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Larry Verne

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Mr. Custer)

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found Larry Verne (* 8. Februar 1936 in Minneapolis, Minnesota; eigentlich Larry Vern Erickson; † 8. Oktober 2013 in Sylmar, Kalifornien<ref name="VVN">Passings: Larry Verne (1936 - 2013). VVN Music, 2. November 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. November 2013; abgerufen am 9. November 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vintagevinylnews.com</ref>) war ein US-amerikanischer Musiker und Filmschaffender. Bekannt ist er vor allem für seinen Novelty-Song Mr. Custer.

Biografie

Larry Erickson lernte schon in jungen Jahren Klavier und Gitarre<ref>Das große Oldie Lexikon, Julia Edenhofer, Bastei Lübbe, 1991</ref>, seine erste Karriere startete er jedoch beim Film. Unter anderem arbeitete er unter dem Namen Wizzer Red als Stuntman<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. Dezember 2006 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/employees.oxy.edu</ref> in Hollywood.

Dort lernte er auch das kalifornische Songschreiber-Trio Fred Darian, Al DeLory und Joseph van Winkle kennen. Sie schrieben den Song Mr. Custer und benötigten dafür einen Interpreten mit Südstaatenakzent. So legte sich Larry Vern Erickson den Künstlernamen Larry Verne zu und spielte die ungewöhnliche Nummer ein. 1960 erschien sie beim erfolgreichen Hollywood-Label Era Records<ref>David Edwards and Mike Callahan: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Era Album Discographies (Memento vom 16. November 2008 im Internet Archive)</ref> und kam bei den Radiostationen gut an. Das Lied wurde zu einem US-weiten Überraschungshit und kam bis auf Platz 1 der Billboard-Charts.<ref>Nähere Informationen zu dem Titel in: Bronson, Fred: The Billboard Book of Number One Hits. 3. überarbeitete und erweiterte Aufl. New York City, New York: Billboard Publications, 1992, S. 76</ref>

Mit Mister Livingston, der Titel wurde ebenfalls von Darian, DeLoy und van Winkle geschrieben, folgte eine weitere Person der US-Geschichte in ähnlichem Stil als Nachfolgesingle.<ref>US-Katalognummer: Era 3034</ref> Sie erreichte zwar noch einmal die Charts, kam aber nicht über das hintere Chartviertel hinaus.<ref>Die Single erreichte Platz 75 der Billboard-Charts, vergleiche Whitburn, Joel: Top Pop Singles 1955-1993. Menomonee Falls, Wisconsin: Record Research Ltd., 1994, S. 627</ref> Drei Jahre lang versuchte er es weiter mit ähnlicher Musik, es entstanden etwa 10 Singles und ein Album. Nachdem aber kein weiterer Hit mehr gelungen war, gab er das Musikgeschäft auf, auch wenn er noch ab und zu Musik machte und als Hintergrundsänger einsprang.

In der Filmbranche startete er daraufhin eine weitere erfolgreiche Karriere als Szenenbildner. In den 80er Jahren war er als Construction coordinator verantwortlich für die Kulissen von Filmen wie Rambo III, Die Fürsten der Dunkelheit und Police Academy 6 – Widerstand zwecklos.

Larry Verne starb im Alter von 77 Jahren in Kalifornien.<ref name="VVN" />

Mister Custer

Mr. Custer ist einer der ungewöhnlichsten Nummer-1-Hits der US-Chartsgeschichte. Das Titel bezieht sich auf General Custer, der verantwortlich war für die legendäre Niederlage der US-Armee gegen die indianischen Ureinwohner in der Schlacht am Little Bighorn. Das Lied handelt vom Flehen eines einfachen Soldaten, der mit jammernder Stimme singt „Please Mr. Custer, I don’t wanna go“, er will nicht in die Schlacht ziehen. Ein Männerchor, der die US-Kavallerie darstellt, singt einen Handlungsrahmen und im Hintergrund sind indianische Kriegstrommeln und Kriegsgeheul sowie surrende Geräusche, die die vorbeizischenden Indianerpfeile darstellen, zu hören. Zudem hört man einen militärischen Rufer das „Forward ho“ zum Aufbruch rufen.

Neben dem klagenden Sprechgesang wird das Stück durch zwei gesprochene Passagen zur Comedy-Nummer. In Südstaaten-Akzent schildert der Soldat die Kampfszenen, die umherschleichenden Indianer, die fliegenden Pfeile, und sucht schließlich nach dem indianischen Wort für „Freund“. Am Ende scherzt der Soldat noch über die herumrennenden Indianer, bevor das Lied mit weiterem Pfeilgezische endet. Bei der Schlacht am Little Bighorn starb fast die Hälfte der angreifenden US-Soldaten, darunter auch „Mister Custer“.

Diskografie

Singles

  • Mr. Custer / Okeefenokee Two Step (1960)
  • Mister Livingston / Roller Coaster (1960)
  • Abdul's Party (1961)

Album

  • Mister Larry Verne (Einzeltitel: Mister Livingston, Laundromat, Open The Window, Mister Nero, Mister Saki; Beatnik, Roller Coaster, Miss Priscilla, Mister Custer, Tres Dias, Christopher Columbus)

Quellen

<references />

Weblinks

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