Bromdichlormethan
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Struktur von Bromdichlormethan | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Bromdichlormethan | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | CHBrCl2 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose Flüssigkeit<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 163,83 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Dichte |
1,98 g·cm−3<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
−57 °C<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Siedepunkt |
90 °C<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Dampfdruck |
67 hPa (20 °C)<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
schwer in Wasser (4,5 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Brechungsindex |
1,4964 (20 °C)<ref name="CRC90_3_60">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-60.</ref> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | ||||||||||||||||
Bromdichlormethan ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der aliphatischen, gesättigten Halogenkohlenwasserstoffe (genauer Trihalogenmethane).
Vorkommen
Bromdichlormethan kommt als Folgeprodukt der Chlorung von Wasser vor.<ref>Wasserqualität der Schwimm- und Badebecken. Umweltbundesamt, 10. August 2013, abgerufen am 10. Juni 2017.</ref> Industriell wird Bromdichlormethan nicht verwendet.<ref>Trihalogenmethane. Stadtwerke Herne, 10. März 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. März 2016; abgerufen am 10. Juni 2017.</ref>
Eigenschaften und Verwendung
Beim Erhitzen von Bromdichlormethan in Anwesenheit von Sauerstoff oder Reduktionsmitteln und Metallen als Katalysator erfolgt langsame Zersetzung unter Bildung saurer Gase (HCl, HBr). Diese Reaktion lässt sich zur Herstellung langlebiger Halogenlampen nutzen.<ref>Patent DE3603141: Verfahren zur Herstellung einer Halogenglühlampe. Veröffentlicht am 6. August 1987, Erfinder: Siegfrid Garbe, Erwin Schnedler.</ref><ref>Patent DE69328732: Verfahren zum Zersetzen von organischen halogenierten flüchtigen Verbindungen in Wasser. Veröffentlicht am 5. Oktober 2000, Erfinder: Kanji Miyabe, Nobuhiro Orita, Makoto Iwasaki, Yohka Tsurumaru, Toshitsugu Nakahara.</ref>
Sicherheitshinweise
Bromdichlormethan ist als Krebserzeugend Kategorie 2 und Keimzellmutagen Kategorie 3B eingestuft.<ref name="GESTIS" />
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
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- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Hautreizender Stoff
- Ätzender Stoff
- Atemwegsreizender Stoff
- Stoff mit Verdacht auf krebserzeugende Wirkung
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Dichloralkan
- Bromalkan