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Molbecke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Molbecke
Höhe 722,9 m ü. NHN <ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref>
Lage bei Winterberg; Hochsauerlandkreis Nordrhein-Westfalen (Deutschland)
Gebirge Rothaargebirge
Koordinaten 51° 10′ 54″ N, 8° 31′ 59″ OKoordinaten: 51° 10′ 54″ N, 8° 31′ 59″ O
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Die Molbecke ist ein 722,9 m ü. NHN<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref> hoher Berg im Rothaargebirge. Er liegt bei Winterberg im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis.

Geographie

Lage

Die Molbecke erhebt sich im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge. Ihr Gipfel liegt etwa 1,5 km südlich vom Zentrum der Winterberger Kernstadt. Zu ihren Nachbarkuppen zählen der Kreuzberg (715,7 m) im Nordosten, die Wimpert (703,9 m) im Osten, der Wetzstein (771,6 m) im Südwesten und die Kappe (776 m) im Westen. Nordöstlich der Bergkuppe entspringt die südwärts fließende Molbecke als kleiner Zufluss der südlich den Berg in Nordwest-Südost-Richtung passierenden Nuhne.

Naturräumliche Zuordnung

Die Molbecke gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Süderbergland (Nr. 33) in der Haupteinheit Rothaargebirge (mit Hochsauerland) (333) und in der Untereinheit Winterberger Hochland (333.5) zum Naturraum Harfeld (333.56). Seine Südwestflanke fällt in die Untereinheit Hohe Seite (333.7) ab.<ref name="BfL-111" />

Berghöhe und -kuppen

Die Molbecke ist im Rahmen ihrer Südostkuppe 722,9 m<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref> hoch. Etwa 200 m entfernt liegt die 715,2 m<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref> hohe Nordwestkuppe. Zwischen beiden Kuppen befindet sich ein Bergsattel auf 706,1 m<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref> Höhe.

Schutzgebiete und Flora

Etwas nordöstlich unterhalb der Molbecke liegt artenreiches Magergrünland, das 2008 als 2 ha<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref> (oder 2,3249 ha<ref name="NSG-HSK" />) großes Naturschutzgebiet Molbecke (NSG-Nr. 389834)<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref> ausgewiesen wurde. In diesem Gebiet, mit vielen Pflanzen der Roten Liste, gibt es neben dem Magergrünland, kleinflächig Feuchtgrünland und ein zur Molbecke entwässerndes Quellrinnsal. Nordöstlich schließt sich das NSG Bergwiesen bei Winterberg (CDDA-Nr. 389654; 2008 ausgewiesen; 1,38 km² groß)<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref> mit dem gleichnamigen Fauna-Flora-Habitat (FFH-Nr. 4717-305; 4,87 km²)<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref> an. Im Rahmen eines 2011 anlaufenden Life-Projektes wird versucht einen etwa 150 m breiten Fichtenstreifen zur östlich gelegenen Teilfläche des Naturschutz- und FFH-Gebiets Bergwiesen bei Winterberg zu entfernen. Dazu sollen diese Fichtenparzellen vom Land Nordrhein-Westfalen angekauft werden. Der restliche Teil des Berges ist überwiegend mit Fichten und Buchen bewachsen. Die Nordflanke des Berges erstreckt sich im Landschaftsschutzgebiet Teilgebiet der Stadt Winterberg (CDDA-Nr. 325127; 1994; 75,32 km²)<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref>.

Verkehr und Freizeit

Unmittelbar südwestlich vorbei an der Molbecke verläuft im Nuhnetal die Bundesstraße 236, die von Winterberg in Nordwest-Südost-Richtung nach Züschen führt. Um den Berg führt zumeist durch Wald der Molbeckerundweg und nordöstlich von ihm Richtung Winterberg befindet sich im Rahmen asphaltierter Fahrwege der Schmantelrundweg. Der Nordosthang des Bergs, insbesondere die Flächen oberhalb des Naturschutzgebiets, wurde früher als Skipiste mit -lift genutzt.

Literatur

Einzelnachweise

<references> <ref name="NSG-HSK">Naturschutzgebiete im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis (auf de.wikipedia.org)</ref>

<ref name="BfL-111">Martin Bürgener: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 111 Arolsen. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1963. → Online-Karte (PDF; 4,1 MB)</ref> </references>