Mittelmühle (Bruckberg)
Mittelmühle Gemeinde Bruckberg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(6)&title=Mittelm%C3%BChle 49° 22′ N, 10° 42′ O
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dim=10000 | globe= | name=Mittelmühle | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 354 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 6 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91590 | |||||
| Vorwahl: | 09824 | |||||
Mittelmühle (fränkisch: Middlmil<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. S. 133. Dort folgendermaßen transkribiert: „midlmíl“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Bruckberg im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Mittelmühle liegt in der Gemarkung Bruckberg.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde liegt am Haselbach. Ein Anliegerweg führt nach Bruckberg zur Staatsstraße 2246 (0,1 km nordwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 14. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1433 als „mittel mül“ erstmals urkundlich erwähnt. Die Mittelmühle ist nach ihrer Lage zwischen der Unteren Mühle und der Neumühle benannt.<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. S. 133.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts erhielt die Mittelmühle bei der Vergabe der Hausnummern die Nr. 24 des Ortes Bruckberg. Sie hatte das brandenburgisch-ansbachische Hofkastenamt Ansbach als Grundherrn.<ref name="J842">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach. Bd. 2, S. 842.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach. Bd. 2, S. 981.</ref> Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Mittelmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Bruckberg und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Bruckberg zugeordnet.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach. Bd. 2, S. 961.</ref><ref>Bruckberg (Mittelfranken) > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 21. Februar 2025.</ref>
Ehemaliges Baudenkmal
- ehemalige Wassermühle: zweigeschossiges Zwerchgiebelhaus des 18. Jahrhunderts<ref>G. P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach. S. 86. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>
Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Maria (Großhaslach) gepfarrt,<ref name="J842"/><ref name="OV 1961"/> seit 1981 ist die Pfarrei St. Martin (Kleinhaslach) zuständig. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Bonifatius (Dietenhofen) gepfarrt.<ref>Pfarrverband Heilsbronn. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 14. März 2023.</ref>
Literatur
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 133.
- Günter P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 2). Deutscher Kunstverlag, München 1958, DNB 451224701, S. 86.
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Mittelmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Mittelmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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