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4-HO-MiPT

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(Weitergeleitet von Miprocin)
Strukturformel
Struktur von 4-HO-MiPT
Allgemeines
Name 4-HO-MiPT
Andere Namen
  • 3-{2-[Isopropyl(methyl)amino]ethyl}-1H-indol-4-ol (IUPAC)
  • 4-Hydroxy-N-isopropyl-N-methyltryptamin
  • Miprocin
Summenformel C14H20N2O
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
PubChem 10082683
ChemSpider 8258221
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 232,32 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

123–124 °C<ref>Repke, D.B.; Ferguson, W.J.; Bates, D.K.: Psilocin analogs II. Synthesis of 3-[2-(dialkylamino)ethyl]-, 3-[2-(N-methyl-N-alkylamino)ethyl]-, and 3-[2-(cycloalkylamino)ethyl]indol-4-ols in J. Heterocyclic Chem. 18 (1981) 175–179, doi:10.1002/jhet.5570180131.</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

4-Hydroxy-N-isopropyl-N-methyltryptamin (kurz 4-HO-MiPT) ist eine weniger bekannte psychedelische Droge aus der Familie der Tryptamine. Es ist auch bekannt als Miprocin. 4-HO-MiPT wurde das erste Mal von Alexander Shulgin synthetisiert.

Pharmakodynamik

4-HO-MIPT wirkt sehr wahrscheinlich wie die meisten anderen Tryptamine und klassischen Halluzinogene über den 5-HT2A-Rezeptor.<ref>4-HO-MiPT. In: Psychedelic Science Review. 6. Januar 2020, abgerufen am 27. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die genaue Wirkungsweise ist jedoch unbekannt.

Wirkung

4-HO-MiPT wird meist oral eingenommen, selten auch nasal. Die halluzinogene Wirkung ähnelt der von Psilocin. Wie bei allen Halluzinogenen besteht jedoch die Gefahr der Auslösung einer latenten Psychose oder die Entstehung einer Drogenpsychose.

Rechtliche Lage

4-HO-MiPT fällt nicht unter das Verbot der entsprechenden UN-Konventionen („Konvention über psychotrope Substanzen“, 1971) oder das Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel (1961).

Ebenso ist 4-HO-MiPT nicht im Controlled Substances Act der Vereinigten Staaten geregelt.

4-HO-MiPT ist jedoch durch das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) geregelt, welches unter anderem alle von 2-(Indol-3-yl)ethylamin (Tryptamin) abgeleiteten Verbindungen verbietet.

In Schweden gilt 4-HO-MiPT (zusammen mit 4-AcO-DET, 4-HO-DET, 4-AcO-MiPT und bk-MDMA) seit dem 1. November 2005 als gesundheitsgefährdender Stoff, der keine medizinischen Zwecke erlaubt.<ref>Erowid: 4-HO-MIPT</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />