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Minuskel 80

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Manuskripte des Neuen Testaments
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Minuskel 80
Name Codex Nicolae Jancovich de Vadass
Text Evangelien
Sprache griechisch
Datum 12. Jahrhundert
Lagerort Bibliothèque nationale de France
Größe 23,3 × 16,2 cm
Typ Byzantinischer Texttyp
Kategorie V

Minuskel 80 (in der Nummerierung nach Gregory-Aland), ε 281 (von Soden) ist eine griechische Minuskelhandschrift des Neuen Testaments auf 309 Pergamentblättern (23,3 × 16,2 cm). Mittels Paläographie wurde das Manuskript auf das 12. Jahrhundert datiert. Die Handschrift ist vollständig.<ref name = Aland>K. Aland, M. Welte, B. Köster, K. Junack, Kurzgefasste Liste der griechischen Handschriften des Neues Testaments, Walter de Gruyter, Berlin, New York 1994, S. 51. </ref>

Beschreibung

Die Handschrift enthält den Text der vier Evangelien. Er wurde einspaltig mit je 23 Zeilen geschrieben.<ref name = Aland/> Sie enthält Prolegomena, Listen der κεφαλαια, κεφαλαια, τιτλοι, und Unterschriften. Im 15. Jahrhundert wurden die lateinischen κεφαλαια hinzugefügt.<ref name = Scrivener>Frederick Henry Ambrose Scrivener: A Plain Introduction to the Criticism of the New Testament. Band 1. London 1894, S. 205 (Internet Archive).</ref><ref name = Gregory>Gregory, Caspar René: Textkritik des Neuen Testaments. Band 1. Leipzig 1900, S. 147 (Internet Archive).</ref>

Text

Der griechische Text des Kodex repräsentiert den Byzantinischen Texttyp. Aland ordnete ihn in Kategorie V ein.<ref>Kurt und Barbara Aland, Der Text des Neuen Testaments. Einführung in die wissenschaftlichen Ausgaben sowie in Theorie und Praxis der modernen Textkritik. Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 1989, ISBN 3-438-06011-6, S. 324.</ref>

In der Vorlage muss die Geburtsliste Lukas 3,23-38 in drei Spalten und 23 Zeilen gestanden haben, und zwar nach der Reihenfolge der Spalten nicht der Zeilen geschrieben.<ref name = Gregory/>

Es ist den minuskel 140 nah.

Geschichte

Die Handschrift gehörte Johannes Georg Graeve und wurde 1691 durch Bynaeus kollationiert.<ref name = Scrivener/> Dann gehörte sie Johannes van der Hagen.<ref name = Gregory/>

Der Kodex befindet sich zurzeit in der Bibliothèque nationale de France (Smith-Lasouëf 5) in Paris.<ref name = Aland/>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />