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Minuskel 100

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Manuskripte des Neuen Testaments
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Minuskel 100
Name Codex Pestinensis
Text Evangelien
Sprache griechisch
Datum 10. Jahrhundert
Gefunden Edward Daniel Clarke
Lagerort Loránd-Eötvös-Universität
Größe 23,5 × 18 cm
Typ Byzantinischer Texttyp
Kategorie V

Minuskel 100 (in der Nummerierung nach Gregory-Aland), ε 266 (von Soden) ist eine griechische Minuskelhandschrift des Neuen Testaments auf 374 Pergamentblättern (23,5 × 18 cm). Mittels Paläographie wurde das Manuskript auf das 10. Jahrhundert datiert. Es ist vollständig.<ref name = Aland>K. Aland, M. Welte, B. Köster, K. Junack, Kurzgefasste Liste der griechischen Handschriften des Neues Testaments, Walter de Gruyter, Berlin, New York 1994, S. 52. </ref>

Beschreibung

Die Handschrift enthält den Text des vier Evangelien. Er wurde einspaltig mit je 39–45 Zeilen geschrieben.<ref name = Aland/> Die Handschrift enthält den Eusebischen Listen, Listen der κεφαλαια, κεφαλαια, τιτλοι, Ammonianische Abschnitte, den Eusebischen Kanon, Lektionar-Markierungen, Bilder, und scholia.<ref name = Scrivener>Frederick Henry Ambrose Scrivener: A Plain Introduction to the Criticism of the New Testament. Band 1. London 1894, S. 208 (Internet Archive).</ref><ref name = Gregory>Caspar René Gregory: Textkritik des Neuen Testaments. Band 1. Leipzig 1900, S. 151 (Internet Archive).</ref> Der Codex enthält Katenen an drei Bändern.<ref name = Gregory/>

Synaxarion, Menologion, und αναγνωσεις wurden durch eine spätere Hand hinzugefügt.<ref name = Gregory/>

Text

Der griechische Text des Kodex repräsentiert den byzantinischen Texttyp. Kurt Aland ordnete ihn in Kategorie V ein.<ref>Kurt und Barbara Aland, Der Text des Neuen Testaments. Einführung in die wissenschaftlichen Ausgaben sowie in Theorie und Praxis der modernen Textkritik. Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 1989, ISBN 3-438-06011-6, S. 324.</ref>

Geschichte

Die Handschrift gehörte einmal Paul von Eibiswald.<ref name = Gregory/> Sie gehörte Johannes Pannonius Bischof in Pécs.<ref name = Scrivener/><ref name = Gregory/> Sie wurde 1860 in Pest durch Samuel Markfi editiert.<ref>Hand List of a Collection of Bibles 1899, p. 7 </ref>

Der Kodex befindet sich in der Loránd-Eötvös-Universität in Budapest (Cod. Gr. 1).<ref name = Aland/>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Samuel Markfi, "Codex Graecus Quattuor Evangeliorum e Bibliotheca Universitas Pestinensis" (Pest, 1860).