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Millennium-Brücke (Podgorica)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Millennium-Brücke
Millennium-Brücke
Millennium-Brücke
Millennium-Brücke (links) bei Nacht
Nutzung Straßenverkehr
Querung von Morača
Ort Podgorica
Konstruktion Schrägseilbrücke
Gesamtlänge 173<ref name="struct" />
Breite 24,2
Längste Stützweite 140<ref name="struct" />
Lage
Koordinaten 42° 26′ 43″ N, 19° 15′ 29″ OKoordinaten: 42° 26′ 43″ N, 19° 15′ 29″ O
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Die Millennium-Brücke (Vorlage:CnrS) ist eine Schrägseilbrücke in Podgorica, Montenegro. Die 173 Meter lange Brücke<ref name="struct" /> über die Morača verbindet die Straße 13. Jula mit dem Bulevar Ivana Crnojevića. Sie wurde am 13. Juli 2005, dem Nationalfeiertag Montenegros, eröffnet und gilt als Symbol des Aufschwungs im Land und ist zum Wahrzeichen der Hauptstadt geworden.<ref>stadtplanlupe.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die montenegrinische Hauptstadt Podgorica (Memento vom 4. Dezember 2011 im Internet Archive), abgerufen am 28. Juli 2012</ref>

Die Millennium-Brücke wurde vom slowenischen Ingenieurbüro Ponting und Mladen Ulicevic, Professor an der Universität Montenegro konstruiert. Sie besteht aus einem 57 hohen Pylon und der 24,2 Meter breiten Fahrbahnplatte, welche mit zwölf Schrägseilen am Pylon aufgehängt ist. Die Verankerung des Pylons am Gegengewicht erfolgt mit weiteren 24 Schrägseilen. Die Brücke weist in jeder Richtung zwei Fahrspuren und auf beiden Seiten einen Bürgersteig auf. Sie verbindet das Stadtzentrum westlich der Morača mit dem neuen Stadtteil östlich davon und entlastet die beiden bestehenden Straßenbrücken.

Der Bau der Millennium-Brücke erfolgte durch ein Konsortium, das aus dem slowenischen Bauunternehmen Primorje, der österreichischen Alpine-Mayreder und der französischen Freyssinet für die Schrägseile<ref name="struct">Millennium-Brücke. In: StructuraeVorlage:Abrufdatum</ref> bestand.<ref name="primorje">Primorje: Viaducts and Bridges, abgerufen am 28. Juli 2012</ref> Die Errichtung erfolgte im Taktschiebeverfahren.<ref name="primorje" /> Der Bau kostete 7 Millionen Euro.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks