Mikalojus Konstantinas Čiurlionis
Mikalojus Konstantinas Čiurlionis (* 10.jul. / 22. September 1875greg. in Varėna, Russisches Kaiserreich; † 28. Märzjul. / 10. April 1911greg. in Pustelnik (Marki) bei Warschau, Kongresspolen) war ein litauischer Komponist und Maler.
Leben
Mikalojus Konstantinas Čiurlionis war das älteste von neun Kindern einer Polnisch sprechenden Familie. Seine Mutter Adelė hatte deutsche Vorfahren und sein Vater Konstantinas war Organist. Dementsprechend früh kam er mit Musik in Berührung. Ein mit der Familie befreundeter Warschauer Arzt, Józef Markiewicz, der seinen Sommerurlaub in Druskininkai zu verbringen pflegte, ermöglichte es Mikalojus Čiurlionis, von 1889 bis 1893 in der Orchesterschule des Fürsten Michał Ogiński in Plungė Unterricht an der Querflöte zu nehmen.<ref name="Lionginas Šepetys 27">Lionginas Šepetys: Mikalojus Konstantinas Čiurlionis. In: Antanas Gedminas, Pranas Gudynas, Jonas Kuzminskis, Petras Stauskas (Red.): Mikalojus Konstantinas Čiurlionis. Vaga, Vilnius, 2. Aufl. 1981, S. 27–31, hier S. 27.</ref> Damals entstanden seine ersten Kompositionen. Die Unterstützung des Fürsten ermöglichte ihm ab 1894 ein Musikstudium an der Musikakademie Warschau in den Fächern Klavier und Komposition. Zu seinen Lehrern zählte Zygmunt Noskowski. 1899 erhielt er sein Diplom. Ihm wurde aufgrund seines herausragenden Studienerfolges die Leitung der Musikschule in Lublin angeboten.<ref name="Lionginas Šepetys 27" /> Doch statt eine feste Anstellung anzunehmen, entschloss sich Čiurlionis, vom 16. Oktober 1901 bis zum 14. Juli 1902 am Leipziger Konservatorium seine musikalische Ausbildung zu perfektionieren.<ref>Archiv HMT Leipzig Inskription Band 20 Seite 89 – Wikisource. Abgerufen am 2. Mai 2025.</ref> Er studierte Musiktheorie und Komposition, sein Hauptfach, bei Carl Reinecke, Salomon Jadassohn und Emil Paul sowie Orgelspiel bei Paul Homeyer und Klavierspiel bei Carl Heinrich Heynsen.<ref>Nicolai Konstantin Czurlanis. In: Conservatory Archive Records Leipzig with Additions (CARLA). Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, abgerufen am 2. Mai 2025.</ref><ref>Zeugnis Nicolai Konstantin Czurlanis – Wikisource. Abgerufen am 2. Mai 2025.</ref> In seinen Leipziger Jahren besuchte er immer wieder die dortigen Museen und war insbesondere von der Kunst Arnold Böcklins (Böcklin-Ausstellung im Leipziger Kunstverein 1902) und Max Klingers gefesselt.<ref name="Lionginas Šepetys 27" />
Ab 1902 begann er sich für die Malerei zu interessieren und nahm in Warschau ersten Malunterricht. Er begriff sich selbst als Synästhet. Zusätzlich beschäftigte er sich immer stärker mit philosophischen Fragestellungen. György Dalos schreibt: „Der in der UdSSR äußerst populäre Nationalkünstler [...] hatte als Komponist und Maler die Synthese dieser beiden Kunstarten angestrebt.“<ref>György Dalos: Lebt wohl, Genossen! Der Untergang des sowjetischen Imperiums. C.H. Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-62178-9, S. 133.</ref>
Von 1904 bis 1906 war Čiurlionis Schüler der damals von Kazimierz Stabrowski geleiteten Akademie der Bildenden Künste in Warschau. Danach war Čiurlionis sowohl musikalisch als auch malerisch sehr aktiv: er gab Konzerte und wirkte an zahlreichen Kunstausstellungen mit. Er leitete den Chor der Warschauer Litauischen Gesellschaft für gegenseitige Hilfe. Allerdings komponierte er ab 1908 nur noch selten.<ref name="Lionginas Šepetys 28">Lionginas Šepetys: Mikalojus Konstantinas Čiurlionis. In: Antanas Gedminas, Pranas Gudynas, Jonas Kuzminskis, Petras Stauskas (Red.): Mikalojus Konstantinas Čiurlionis. Vaga, Vilnius, 2. Aufl. 1981, S. 27–31, hier S. 28.</ref>
In seiner Warschauer Zeit begann Čiurlionis, sich für das nationale Erwachen seiner litauischen Landsleute zu begeistern und war dort vor allem mit litauischen Studenten zusammen.<ref name="Lionginas Šepetys 28" /> Zuvor hatte er vor allem Polnisch gesprochen. (Sein Leben lang führte er Tagebücher in polnischer Sprache, auch die meisten seiner Briefe schrieb er auf Polnisch.) Unter dem Eindruck der Revolution von 1905 begann er sich als Litauer zu bezeichnen. Seinem Bruder Povilas schrieb er: „Ich bin entschlossen, alle meine bisherigen und künftigen Arbeiten Litauen zu widmen.“<ref>Zitiert nach Lionginas Šepetys: Mikalojus Konstantinas Čiurlionis. In: Antanas Gedminas, Pranas Gudynas, Jonas Kuzminskis, Petras Stauskas (Red.): Mikalojus Konstantinas Čiurlionis. Vaga, Vilnius, 2. Aufl. 1981, S. 27–31, hier S. 28.</ref>
Nach einer langen Reise zu den großen Kunstmuseen in Dresden, Prag, Wien, München und Nürnberg 1906 ging Čiurlionis 1907 nach Vilnius, wo er zwei Jahre lang blieb. Dort war er Mitorganisator der ersten Ausstellung litauischer Kunst und gehörte zu den 19 Mitbegründern der Litauischen Kunstgesellschaft, er gründete deren Musikabteilung.<ref name="Lionginas Šepetys 28" /> Die Jahre in Vilnius waren die schaffensreichsten seines kurzen Lebens.<ref name="Lionginas Šepetys 29">Lionginas Šepetys: Mikalojus Konstantinas Čiurlionis. In: Antanas Gedminas, Pranas Gudynas, Jonas Kuzminskis, Petras Stauskas (Red.): Mikalojus Konstantinas Čiurlionis. Vaga, Vilnius, 2. Aufl. 1981, S. 27–31, hier S. 29.</ref> Doch die ratslose Tätigkeit und die Sorge um das tägliche Auskommen untergruben seine Gesundheit.<ref name="Lionginas Šepetys 28" /> 1909 ließ er sich in Sankt Petersburg nieder.
Gegen Ende seines Lebens litt Čiurlionis unter psychischen Problemen. Er wurde in verschiedenen Kliniken behandelt, starb jedoch bereits im Alter von 35 Jahren an einer Lungenentzündung.
Čiurlionis als Komponist
Čiurlionis’ Schaffen hat seine Wurzeln in der Spätromantik. Üppige Harmonik und schwärmerische Klangbilder kennzeichnen schon seine ersten Werke. Auch die Volksmusik seines Landes hatte für ihn eine große Bedeutung; er sammelte zahlreiche Lieder und harmonisierte sie. Doch Čiurlionis war ein sehr innovativer Geist und begann, erstaunliche kompositorische Experimente zu unternehmen. Sehr beachtlich ist in diesem Zusammenhang die Entwicklung von Kompositionstechniken, die auf Reihen beruhen. Hier antizipierte er die Schönbergsche Zwölftontechnik, ohne freilich mit der Tonalität zu brechen. Dennoch zeigen seine Werke eine ungewöhnlich freie Harmonik. Auch hinsichtlich der Rhythmik erwies sich Čiurlionis sehr eigenständig. Er entwickelte sehr komplexe rhythmische Strukturen und wandte Polyrhythmik und sogar Polymetrik an. Manche seiner späteren Werke zeichnen sich durch stark ausgeprägte polyphone Strukturen aus, was einen Hang zum Neoklassizismus mit sich führt. Den Schwerpunkt seines kompositorischen Schaffens bildete die Klaviermusik. Interessant ist der Einfluss der Malerei auf seine Musik: viele Werke sind ganz deutlich malerisch angelegt und versuchen, Landschaften musikalisch darzustellen. Auch weisen seine Kompositionen eine bemerkenswerte klangliche Farbigkeit auf. Čiurlionis war der erste litauische Komponist von Format. Seine musikalischen Werke katalogisierte Vytautas Landsbergis.
Čiurlionis als Maler
Als Maler bevorzugte Čiurlionis Landschaften, stand aber auch dem Symbolismus nahe. Seine Bilder haben oft philosophische Hintergründe. Auffällig ist wiederum der Einfluss der Musik auf die Malerei. So schuf Čiurlionis mehrere Zyklen von Gemälden, die er als „Sonaten“, „Präludien“ oder „Fugen“ bezeichnete und deren einzelne Bilder er mit „Allegro“ oder „Andante“ überschrieb.<ref>Lionginas Šepetys: Mikalojus Konstantinas Čiurlionis. In: Antanas Gedminas, Pranas Gudynas, Jonas Kuzminskis, Petras Stauskas (Red.): Mikalojus Konstantinas Čiurlionis. Vaga, Vilnius, 2. Aufl. 1981, S. 27–31, hier S. 29–30.</ref> Hierbei orientieren sich die einzelnen Bilder am Charakter der jeweiligen musikalischen Vortragsanweisung: ein Andante zum Beispiel vermittelt also eine eher ruhige Atmosphäre. Diese Synthese von Musik und Malerei ist kunsthistorisch einmalig. Čiurlionis schuf etwa 280 Bilder, darunter 200 Gemälde und 80 Grafiken.
Nachleben
Postum wurde Mikalojus Konstantinas Čiurlionis gerade in Litauen größte Anerkennung zuteil. Sowohl seine Musik als auch seine Gemälde erlebten große Resonanz. 1987 wurde eine Čiurlionis-Gesellschaft ins Leben gerufen. Vytautas Landsbergis gilt als größter Kenner seines Schaffens. Heute gilt Čiurlionis als Nationalheld.
Čiurlionis-Museen
- Das Nationale M. K. Čiurlionis-Kunstmuseum in Kaunas wurde 1921 gegründet.<ref>Nacionalinis M. K. Čiurlionio dailės muziejus</ref> Es ist eines der ältesten und größten Kunstmuseen Litauens und präsentiert die Entwicklung der litauischen und internationalen Kunst von der Frühzeit bis in die Gegenwart. Eine Dauerausstellung ist Čiurlionis’ Gemälden, Graphiken und Photographien gewidmet.
- Das in Čiurlionis’ Wohnhaus in Druskininkai eingerichtete Čiurlionis-Memorialmuseum zeigt neben einer Dauerausstellung zum Leben des Künstlers wechselnde Ausstellungen zu unterschiedlichen Themen.
- Anlässlich des 120. Geburtstag des Künstlers wurde am 22. September 1995 in Vilnius in dem Gebäude, in dem der Maler und Komponist 1907/1908 gewohnt hatte, das Mikalojus-Konstantinas-Čiurlionis-Haus (litauisch: M. K. Čiurlionio namai) eröffnet.<ref>About us (englisch), abgerufen am 4. September 2024.</ref> Dort werden neben Kammerkonzerten und Ausstellungen auch Konferenzen und anderen Kulturevents veranstaltet. Hier hat auch die 1987 gegründete Čiurlionis-Gesellschaft ihren Sitz.
Ehrungen
Nach Mikalojus Konstantinas Čiurlionis benannt sind unter anderem:
- die Mikalojaus Konstantino Čiurlionio gatvė in Vilnius
- das Čiurlionis-Gebirge auf der Hooker-Insel im Franz-Josef-Land, dessen Anblick einen Teilnehmer der Arktis-Expedition 1913 an das Gemälde Ruhe von Čiurlionis erinnerte<ref>Lina Straigytė: The Lithuaniain Flag over Čiurlionis Mountains in the Arctic, abgerufen am 5. Februar 2026.</ref>
- der Čiurlionis-Gipfel (litauisch: Čiurlionio viršūnė) im Pamir (5794 m)<ref>Lionginas Šepetys: Mikalojus Konstantinas Čiurlionis. In: Antanas Gedminas, Pranas Gudynas, Jonas Kuzminskis, Petras Stauskas (Red.): Mikalojus Konstantinas Čiurlionis. Vaga, Vilnius, 2. Aufl. 1981, S. 27–31, hier S. 31.</ref>
- der Asteroid (2420) Čiurlionis
Kompositionen
- Orchesterwerke
- „Miške“ (Im Walde), Symphonische Dichtung (1900/01; VL 1)
- Symphonie No. 1 D-Moll, Klavierauszug erhalten (1902; VL 4. Durch Skizzen rekonstruiert und orchestriert durch Jurgis Juozapaitis, 2011)
- „Jūra“ (Das Meer), Symphonische Dichtung (1903–07; VL 5)
- „Kęstutis“, Ouvertüre (Skizzen, 1902; VL 2)
- „Die Schöpfung der Welt“, Symphonische Dichtung (1907; VL 6. Edition und Orchestrierung durch Arvydas Malcys, 2015)
- „Dies Irae“, Symphonische Dichtung, Skizzen (1910; rekonstruiert durch Giedrius Kuprevičius)
- Symphonie No. 2, „Litauische Pastorale“ (1911; Skizzen)
- Vokalmusik
- „Jūratė“, Oper (Skizzen, 1908/09)
- „De profundis“, Kantate für Chor und Orgel (1899; VL 8)
- mehrere geistliche Chöre (1898–1902)
- weitere Chöre und Lieder
- etwa 60 Volksliedbearbeitungen für Chor
- Kammermusik
- Thema und Variationen für Streichquartett h-moll (1898; VL 80)
- Streichquartett c-moll (1901/02; VL 83)
- Fugen für Streichquartett
- Kanons für Streichquartett
- Klaviermusik
- Klaviersonate F-Dur (1898; VL 155)
- Klaviersonate cis-moll, verschollen (1898; VL 156)
- Sonate zu vier Händen, verschollen (1898)
- Sonate für Klavier und Violine, Skizzen (1898)
- „Jūra“ (Das Meer), Zyklus (1908; op. 28)
- zwei Nocturnes in fis-moll (1900; op. 4 Nr. 1) und cis-moll (1901; op. 6 Nr. 2)
- Variationszyklen
- über 30 Mazurkas
- Polonaisen
- 16 Zyklen von Präludien (ab 1896)
- Fugen
- Kanons
- insgesamt etwa 200 Klavierwerke
- Orgelmusik
- Präludien
- Fugen
Bilder
Für einzelne Gemälde ist die chronologische Abfolge ihrer Entstehung nicht gesichert.<ref>Antanas Gedminas, Pranas Gudynas, Jonas Kuzminskis, Petras Stauskas (Red.): Mikalojus Konstantinas Čiurlionis. Vaga, Vilnius, 2. Aufl. 1981, S. 287.</ref>
Die wichtigsten Gemälde-Zyklen
- Frühlingssonate (1907)
- Sonnensonate (1907)
- Natternsonate (1908)
- Sommersonate (1908)
- Meeressonate (1908)
- Pyramidensonate (1908)
- Sternensonate (1908)
- Begräbnissymphonie, 7 Bilder (1903)
- Die Erschaffung der Welt, 13 Bilder (1905/06)
- Tierkreiszeichen, 12 Bilder (1907–09)
- Tannenbaumfuge (1907/08)
- Rex (1908/09)
Die Entwicklung des Motivs REX
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Rex (1904–1905)
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Rex (1908–1909)
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Rex (1909)
Der Zyklus Erschaffung der Welt
13-teiliger Bildzyklus, Tempera auf Papier ca. 37 × 32 cm, 1905–1906
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I
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II
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III
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IV
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V
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VI
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VII
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VIII
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IX
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X
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XI
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XII
-
XIII
Weitere Kunstwerke
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Das Opfer (Auka, 1909)
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Himmelsboot (1906)
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Andante – IV (1908)
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Klippe (1905)
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Brücken (1904)
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Sonate – II (1907)
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Meeressonate Finale (1908)
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Finale – III (1908)
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Märchen – I (1907)
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Märchen – III (1907)
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Wald (1907)
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Sternkreis – Widder (1907)
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Morgenfantasie (1904)
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Geschenk der Freundschaft (1906)
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Abend (1907)
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Ruhe (Ramybė, 1904–1905)
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Vergangenheit (Praeitis, 1907)
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Märchen. Fahrt der Königstochter II (Pasaka. Karalaitės kelionė II, 1907)
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Pyramidensonate. Allegro (Piramidžių sonata. Allegro, 1908)
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Sternensonate. Allegro (Žvaigždžių sonata. Allegro, 1908)
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Sternensonate. Andante (Žvaigždžių sonata. Andante, 1908)
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Der Engel. Vorspiel (Angelas. Preliudas, 1908–1909)
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Friedhof der Žemaiten (Žemaičių kapinės, 1909)
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Königsmärchen (Karaliai. Pasaka, 1908–1909)
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Märchenschloss (Pilis. Pasaka, 1909)
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Paradies (Rojus, 1909)
Weitere Reproduktionen finden sich auf der Website des Čiurlionis-Museums.
Literatur
in der Reihenfolge des Erscheinens
- Heinz Faulstich. Mikalojus Konstantins Čiurlionis – Psychologische Betrachtungen über sein Leben und Schaffen. Dissertation, Tübingen 1953.
- Zenta Mauriņa: Denn das Wagnis ist schön – Geschichte eines Lebens. Dietrich, Memmingen 1953, darin das Kapitel Kaunas – Hauch der Unendlichkeit, S. 457–465.
- Valerija Čiurlionyte-Karužienė, Judita Grigienė (Red.): Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, Leidykla „Vaga“, Vilnius 1977.
- Vytautas Landsbergis: Das Königliche Konservatorium zu Leipzig mit den Augen eines Studenten. Briefe von M. K. Čiurlionis. In: Beiträge zur Musikwissenschaft, herausgegeben vom Verband der Komponisten und Musikwissenschaftler in der DDR, Jg. 21 (1979), Heft 1, S. 42–69.
- Antanas Gedminas, Pranas Gudynas, Jonas Kuzminskis, Petras Stauskas (Red.): Mikalojus Konstantinas Čiurlionis. Vaga, Vilnius, 2. Aufl. 1981.
- Lama Bialopetravičienė, Oswaldas Daugelis, Renate Heidt Heller: Čiurlionis und die litauische Malerei 1900–1940. Wilhelm-Lehmbruck-Museum, Duisburg 1989, ISBN 3-923576-57-9.
- Vytautas Landsbergis: M. K. Čiurlionis – Time and Content. Mintis, Vilnius 1992, ISBN 5-417-00427-8 (Biographie).
- Vytautas Landsbergis, Osvaldas Daugelis, Rasa Andrušytė und andere: Mikalojus Konstantins Čiurlionis – Gemälde, Entwürfe, Gedanken. Bildband, herausgegeben vom Nationalen M. K. Čiurlionis-Kunstmuseum. Verlag Folio, Vilnius 1997, ISBN 9986-33-003-3.
- Nijolė Adomavičiene: Die Welt als große Sinfonie – Mikalojus Konstantinas Čiurlionis. Herausgegeben von Rainer Budde, Wallraf-Richartz-Museum. Oktogon Verlag, Köln 1998, ISBN 3-89611-050-0.
- Yumiko Nunokawa, Darius Kučinskas: M. K. Čiurlionio simfoninės poemos „Dies irae“ analitinės interpretacijos. In: Soter. Religijos mokslo žurnalas. Ephemerides Sacrarum Disciplinarum Theologicae Facultatis in Universitate Vytauti Magni, Jg. 52(80) (2014), S. 47–64 (Zusammenfassung in englischer Sprache, abgerufen am 20. November 2025).
- Lina Užukauskaitė: Ein ikonisches Paar – Mikalojus Konstantinas Čiurlionis’ Briefe an Sofija. In: Frank Becker, Elke Reinhardt-Becker (Hrsg.): Liebesgeschichte(n). Identität und Diversität vom 18. bis zum 21. Jahrhundert. Campus, Frankfurt am Main 2019, ISBN 978-3-593-51029-3, S. 131–149.
Weblinks
- Seite über Čiurlionis – mit Biographie, Fotos, Hörbeispielen und zahlreichen Bildern
- Briefwechsel aus Leipziger Zeit PDF-Datei
- Stefana Sabin: Mikalojus Konstantinas Čiurlionis und die neuromantische Fantasie. Zum 100. Todestag im April 2011. In: faust vom 3. Februar 2011.
- Čiurlionis paintings and prints, Website des Čiurlionis-Museums, abgerufen am 27. September 2018.
- Noten und Audiodateien von Mikalojus Konstantinas Čiurlionis im International Music Score Library Project
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Čiurlionis, Mikalojus Konstantinas |
| ALTERNATIVNAMEN | Ciurlionis, Mikalojus Konstantinas; Tschurljanis, Nikolai Konstantinowitsch |
| KURZBESCHREIBUNG | litauischer Komponist und Maler |
| GEBURTSDATUM | 22. September 1875 |
| GEBURTSORT | Varėna |
| STERBEDATUM | 10. April 1911 |
| STERBEORT | Pustelnik bei Warschau |
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- Maler (Litauen)
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- Person (Rajongemeinde Varėna)
- Person (Gemeinde Druskininkai)
- Litauer
- Geboren 1875
- Gestorben 1911
- Mann
- Literatur (Polnisch)
- Person (Russisches Kaiserreich)