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Microscope

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Microscope
Missionsdaten
Bahndaten

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Microscope ist der Name eines französischen Kleinsatelliten, der am 25. April 2016 in eine sonnensynchrone Umlaufbahn in 710 km Höhe gebracht wurde.<ref>Flight VS14 – A successful Arianespace launch with Soyuz, supporting sustainable development, fundamental physics and promoting space careers. arianespace, 25. April 2016, abgerufen am 27. April 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er soll das Äquivalenzprinzip mit einer Genauigkeit besser als 10−15 überprüfen, einen Faktor 100 genauer als bisherige Messungen auf der Erde.<ref>Microscope. Abgerufen am 27. April 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dazu trägt er zwei Körper aus unterschiedlichen Materialien, deren Falleigenschaften er im Schwerefeld der Erde beobachtet.<ref>Valerio Cipolla et al: Microscope: A Scientific Microsatellite Development. In: AIAA/USU Conference on Small Satellites. 2016, abgerufen am 20. Januar 2017.</ref>

Microscope wiegt ca. 300 kg. Die Lageregelung übernehmen elektrische Triebwerke. Der Satellit basiert auf dem Myriade-Satellitenbus.

Bisher konnte mit einer Genauigkeit von 2•10−14 noch keine Abweichung vom Äquivalenzprinzip festgestellt werden. Dazu wurden erst 10 % der verfügbaren Daten ausgewertet.<ref>ONERA: Conférence de presse - 4 décembre 2017. 4. Dezember 2017, abgerufen am 12. Juni 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Für die Beteiligung am Projekt erhielten Pierre Touboul, Manuel Rodrigues, Gilles Métris und Yves André 2019 den Prix Servant.

Im September 2022 ergab die finale Auswertung der Messdaten eine Bestätigung des schwachen Äquivalenzprinzips mit bis dato nicht erreichter Genauigkeit von 10−15.<ref>Martin Holland: "Sieg für Einstein": Schwaches Äquivalenzprinzip mit höchster Präzision belegt. In: heise.de. 15. September 2022, abgerufen am 3. Februar 2024.</ref> Zukünftige Experimente sollen nochmal um das Hundert- bis Tausendfache genauer werden.<ref>Welt der Physik: „Ein Wunder der Physik“. Abgerufen am 29. März 2023.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />