Meinhard Füllner
Meinhard Füllner (* 26. Dezember 1941 in Pałuki, Landkreis Zichenau, Ostpreußen) ist ehemaliger ein deutscher Politiker (CDU), der als Künstler tätig ist.
Leben
Ausbildung
Füllner schloss zunächst einen Ausbildung als Feinmechaniker im Drägerwerk Lübeck ab. Nach dem Abitur an einem Abendgymnasium machte er dann eine Ausbildung zum Bäcker im elterlichen Betrieb. Anschließend studierte er in Lübeck Lehramt (Psychologie, Geographie und Kunst) und arbeitete als Lehrer, Lehrbeauftragter an der Pädagogischen Hochschule und bei der Schulaufsicht im Kreis Segeberg.<ref name=":0">Marcus Jürgensen: Nach 53 Jahren: Meinhard Füllner beendet seine politische Karriere. In: abendblatt.de. 12. Juni 2023, abgerufen am 5. April 2026.</ref>
Politischer Werdegang
1963 trat Füllner der Jungen Union bei und wurde deren Kreisvorsitzender.1970 wurde er in Pogeez in den Gemeinderat gewählt und war von 1972 Bürgermeister der Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg.<ref name=":0" /> 1975 wurde er erstmals in den Kreistag gewählt, dem er bis 1990 angehörte. Von 1986 bis 1990 war er Erster Kreisrat und in dieser Funktion Stellvertreter des Landrats.
Von 1981 bis 1999 war Meinhard Füllner Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Herzogtum Lauenburg. 1994 gehörte er der Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten an.
Von 1987 bis 2000 war er Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtags, wobei er 1987 im Wahlkreis Lauenburg-Ost und 1996 im Wahlkreis Lauenburg-Nord direkt gewählt wurde. 1988 und 1992 zog er über die CDU-Landesliste in den Landtag ein. In der 12., 13. und 14. Wahlperiode war er Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion. Für die Landtagswahl im Februar 2000 verzichtete Füllner auf einen sicheren Listenplatz, da er sich sicher war, in seinem Wahlkreis direkt gewählt zu werden. Dies gelang ihm aber nicht, sodass er den Landtag verlassen musste.<ref name=":0" />
Seine politische Karriere setzte er auf kommunaler Ebene fort. 2003 wurde er erneut in den Kreistag des Kreises Herzogtum Lauenburg gewählt und war ab 2003 Kreispräsident des Kreises Herzogtum Lauenburg, bis er 2021 mit 81 Jahren nicht mehr zur Wahl antrat.<ref name=":0" /> Nach seiner Mitgliedschaft im Landtag war er mit verschiedenen Aufgaben in der unteren und oberen Schulaufsicht betraut und auch als Berater für Schulentwicklung im Lande tätig.
Künstlerische Tätigkeit
Schon während seiner Zeit als Politiker nahm das Thema Kunst und Kultur eine wichtige Rolle in Füllners Leben ein.<ref>Andreas Anders: Vom Politiker zum Künstler: Meinard Füllner eröffnet neues Atelier in Pogeez. In: Herzogtum direkt. 4. Juli 2024, abgerufen am 5. April 2026.</ref> Seit dem Ruhestand ist Füllner vorrangig als Künstler tätig. Im Rahmen seiner künstlerischen Arbeit nutzt Füllner häufig Edelstahl, aber auch Acryl, Ton oder Holz. Sein Schwerpunkt liegt auf der Herstellung von Skulpturen unterschiedlicher Größe, aber zeitweise malt er auch.<ref name=":1">Linda Ebener: Filigran, leicht und beflügelt: Meinhard Füllners Kunst in Pogeez. In: ndr.de. 6. September 2025, abgerufen am 5. April 2026.</ref>
Privates
Füllner ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er lebt in Pogeez.<ref name=":1" />
Auszeichnungen
Weblinks
- Meinhard Füllner im Landtagsinformationssystem Schleswig-Holstein (LIS-SH)
- Mitteilung des Landes Schleswig-Holstein zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes (PDF-Datei; 8 kB)
Einzelnachweise
<references/>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Füllner, Meinhard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CDU), MdL |
| GEBURTSDATUM | 26. Dezember 1941 |
| GEBURTSORT | Pałuki, Landkreis Zichenau, Ostpreußen |
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- Politiker (20. Jahrhundert)
- Politiker (21. Jahrhundert)
- Landtagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)
- Bürgermeister (Kreis Herzogtum Lauenburg)
- Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande
- Träger der Freiherr-vom-Stein-Medaille (Schleswig-Holstein)
- Deutscher
- CDU-Mitglied
- Geboren 1941
- Mann
- Kommunalpolitiker (Kreis Herzogtum Lauenburg)
- Maler (Schleswig-Holstein)
- Bildhauer (Schleswig-Holstein)