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Maximilian von Seinsheim-Grünbach

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Datei:Maximilian von Seinsheim2a.jpg
Maximilian von Seinsheim-Grünbach (1845)

Maximilian Graf von Seinsheim-Grünbach (* 6. April 1811 in Salzburg; † 30. Mai 1885 in Sünching) war ein deutscher Gutsbesitzer und Parlamentarier im Königreich Bayern. Nach der Deutschen Reichsgründung war er Mitglied des Reichstages. Seit 1875 saß er im Reichsrat (Bayern).

Leben

Seinsheim war ein Sohn des bayerischen Finanzministers Karl von Seinsheim (1784–1864) und dessen Ehefrau Isabella Gräfin von Lodron-Laterano (1787–1816) und studierte nach dem Gymnasialabschluss 1828 am (heutigen) Wilhelmsgymnasium München<ref>Max Leitschuh: Die Matrikeln der Oberklassen des Wilhelmsgymnasiums in München, 4 Bde., München 1970–1976; Bd. 3, S. 280.</ref> an der von Landshut nach München verlegten Ludwig-Maximilians-Universität und wurde 1828 im Corps Isaria aktiv.<ref>Kösener Korpslisten 1910, 173/210.</ref> Von 1869 bis 1874 vertrat er die Wahlbezirke München II und Wasserburg am Inn in der Kammer der Abgeordneten (Bayern). Von 1870 bis 1872 war er ihr zweiter Präsident. Von 1868 bis 1870 saß er im Zollparlament. 1875 wurde er in den Reichsrat (Bayern) berufen.

Von 1871 bis 1874 war er Mitglied des Deutschen Reichstags, in den er für den Reichstagswahlkreis Oberbayern 8 (Traunstein) gewählt wurde. Er gehörte zur Fraktion der Deutschen Zentrumspartei.<ref>Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Carl Heymanns Verlag, Berlin 1904, S. 189.</ref>

Seinsheim war mit Gräfin Ida von Deym, Freiin von Stritez (1814–1885) verheiratet und hatte mit ihr den Sohn Carl Maria von Seinsheim-Sünching auf Grünbach (1836–1910), der ihm als Reichsrat folgte.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Oberbayern 8 Vorlage:Hinweisbaustein