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Maximilian Schäfer

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Datei:Maximilian Schäfer (BerlLeben 1908-12 EFrankl).jpg
Maximilian Schäfer in seinem Atelier, 1908. Foto von Ed. Frankl.
Datei:Eginhard von Barfus Der Schatz des Kaziken Schäfer 001.jpg
Illustration von Maximilian Schäfer aus der Erstausgabe des Romans Der Schatz des Kaziken, 1890

Maximilian Schäfer (vollständiger Name Maximilian August Schäfer, * 14. Juni 1851 in Berlin; † 21. Juli 1916 bei einer Kur in Salzschlirf) war deutscher Porträt- und Genremaler, Buchillustrator und Fachschriftsteller.

Leben

Schäfer war ein Sohn des Druckereibesitzers Christoph August Schäfer und dessen Ehefrau Marie Sophie Schaefer, geborene Paschmann.<ref name="Heirat">Standesamt Berlin VII A, Heirats-Register 1880, Urkunde 225</ref> Er war Schüler der Königlich Preußischen Akademie der Künste und der Kunstschule in Weimar. Zu seinen Lehrern gehörten Theodor Hagen, Ferdinand Schauss und Alexander Struys.

Schäfer lebte nach seinem Studium wieder in Berlin und heiratete dort 1880 Emma Scheidel (1857–1946).<ref name="Heirat" /> Dort unterrichtete er von 1883 bis 1902 an der Kunstschule Berlin. Von 1884 bis 1893 sowie wieder ab 1902 unterrichtete er an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums und von 1885 bis 1886 sowie von 1893 bis 1895 war er Hilfslehrer an der Königlichen Akademischen Hochschule für Bildende Künste. Danach war er dort Lehrer für anatomisches Zeichnen und Leiter der Vorbereitungs-Malklasse.<ref>Antje Kalcher, Dietmar Schenk: Vor der UdK. 1. Auflage. Universität der Künste Berlin, 2024, S. 32, 50 und 85 (kobv.de [PDF]).</ref> 1898 wurde ihm der Titel eines Königlichen Professors verliehen.<ref>Personal- und Atelier-Nachrichten. In: Friedrich Pecht (Hrsg.): Die Kunst für alle. Band 13. F. Bruckmann, München 1998, S. 188 (Volltext in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Er illustrierte unter anderem eine deutsche Ausgabe von Robinson Crusoe,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Robinson Crusoe. Nach der Defoeschen Erzählung für die Jugend bearbeitet von Oskar Höcker. Mit hundert farbigen Bildern von Prof. Maxim. Schäfer. (Memento vom 20. Dezember 2016 im Internet Archive)</ref> Die Familie Schrötter von Marie Silling (1845–1936) sowie eine Ausgabe von Der Schatz des Kaziken von Eginhard von Barfus.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Schatz des Kaziken. Abenteuer und Kämpfe eines jungen Deutschen mit den Desperados im fernen Westen. (Memento vom 21. August 2018 im Internet Archive)</ref> 1904 nahm er mit seinem Gemälde Sommerfreuden an der Weltausstellung in St. Louis teil.<ref>https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/saint-louis1904/0389/scroll S. 404</ref>

Zu seinen Schülern gehörten Ernst Hase, Paul Adolf Hauptmann, Charlotte Berend-Corinth, Wilhelm Rex, Fritz W. Schulz, August Böcher, Fritz Peters-Weber, Ernst Dagen, Erna Schmidt (verheiratete Petraschek?), Friedrich Rumpf.

Werke (Auszug)

  • Schäfer, Maximilian: Tierformen Vergleichende Studien über die Anatomie des Menschen und der Tiere für Künstler, Kunst-Handwerker sowie Dilettanten. Text u. Atlas. 2 Bde. Dresden, Kühtmann, (1899).

Einzelnachweise

<references />

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