Max Beckschäfer
Maximilian „Max“ Beckschäfer (* 23. Februar 1952 in Münster) ist ein deutscher Organist, Komponist und Hochschullehrer.
Leben
Beckschäfer nahm Unterricht am Richard-Strauss-Konservatorium in München in Orgel, Klavier, Violine und Chorleitung. Er studierte Kirchenmusik an der Musikhochschule München – Orgel bei Gerhard Weinberger, Musiktheorie bei Robert M. Helmschrott und Komposition bei Wilhelm Killmayer.<ref>Wilhelm Killmayer Lehrer und Schüler. Konzert und Podiumsgespräch. (PDF) In: Programmheft Nov./Dez. 2017. Orff Zentrum München, S. 12, abgerufen am 15. Februar 2022.</ref> Von 1976 bis 1987 war er Kantor in München.<ref name="fm"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vita von Max Beckschäfer ( vom 15. März 2012 im Internet Archive)</ref> Auf Anregung von Gabriel Dessauer, der eine Aufführung von Regers Requiem ermöglichen wollte, schuf Beckschäfer eine Orgelfassung des relativ kurzen Werkes, das der Komponist für ein großes romantisches Orchester und einen entsprechenden Chor geschrieben hatte. Die Orgelfassung wurde 1985 in der Marktkirche Wiesbaden erstmals aufgeführt vom Reger-Chor, der sich für den Anlass formierte, Beckschäfer an der Orgel, geleitet von Dessauer.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Wenn Freunde musizieren.] Wiesbadener Tagblatt, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. November 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
1987 war Beckschäfer Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Von 1988 bis 2001 lehrte er Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2001 lehrt er an der Hochschule für Musik Augsburg-Nürnberg, seit 2007 in Nürnberg. 2009 erhielt er ein Stipendium des Centro Tedesco di Studi Veneziani in Venedig.<ref name="fm" />
Beckschäfer erhielt unter anderem den Förderpreis für Musik der Stadt München. Er erhielt Kompositionsaufträge von der Münchener Biennale für Neues Musiktheater, der Konzertreihe Klangspuren des Bayerischen Staatsorchesters, Musica Viva Ingolstadt, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, vom Kreuzchor und der Palucca-Ballettschule Dresden. Er bevorzugte Vokalmusik und Chormusik.<ref name="fm" /> Für das Vokalsextett Die Singphoniker schrieb er neue Werke und Arrangements.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Singphonic Christmas.] Die Singphoniker, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. November 2010. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Er komponierte Beiträge zum Lehrwerk Augsburger Violinbuch.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Augsburger Violinbuch.] verlag-neue-musik.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. November 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Seine Komposition für Klavier Lichte Gedanken wurde 2010 zum 85. Geburtstag von Herbert Baumann von Andreas Skourasat im Gasteig uraufgeführt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Herbert Baumann zum 85. Geburtstag.] Gasteig, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. November 2010. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Seine Vokalmusik und Kammermusik wurde auf CD aufgenommen, darunter eine Portrait-CD.<ref name="fm" />
Einspielungen
- Max Reger: Hebbel-Requiem, Orgelwerke, Reger-Chor-International, Orgel: Ignace Michiels, Leitung: Gabriel Dessauer (2001, live in St. Bonifatius, Wiesbaden)
- Max Beckschäfer, Michelangelo-Fragmente, Sappho-Gesänge, Arion-Kantate (Cavalli Records; 2003)
Literatur
- Über Beckschäfer-Aufführungen des Dresdner Kreuzchores, in: Matthias Herrmann (Hrsg.): Dresdner Kreuzchor und zeitgenössische Chormusik. Ur- und Erstaufführungen zwischen Richter und Kreile, Marburg 2017, S. 175–178, 328 (Schriften des Dresdner Kreuzchores, Bd. 2)
Weblinks
- Website Max Beckschäfer
- Literatur von und über Max Beckschäfer im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Beckschäfer, Max |
| ALTERNATIVNAMEN | Beckschäfer, Maximilian |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kantor, Organist und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 23. Februar 1952 |
| GEBURTSORT | Münster |
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- Komponist (Deutschland)
- Klassischer Organist
- Hochschullehrer (Hochschule für Musik und Theater München)
- Träger des Rompreises Villa Massimo
- Künstler (Münster)
- Geboren 1952
- Mann
- Deutscher
- Absolvent der Hochschule für Musik und Theater München