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Matusadona-Nationalpark

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Matusadona-Nationalpark

IUCN-Kategorie II – National Park

Lage Provinz Mashonaland West, Simbabwe
Fläche/Ausdehnung 1407 km² / 40 km
WDPA-ID 1107
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
Geographische Lage 16° 56′ S, 28° 36′ OKoordinaten: 16° 56′ S, 28° 36′ O
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Matusadona-Nationalpark (Simbabwe)
Matusadona-Nationalpark (Simbabwe)
Einrichtungsdatum 1975
Verwaltung Zimbabwe Parks and Wildlife Management Authority

Der Matusadona-Nationalpark liegt am Kariba-Stausee zwischen dem Fluss Sanyati und dem Ort Siyakobvu in Nord-Simbabwe. Er ist eines von mehreren Naturschutzgebieten rund um den Karibasee.

Geografie

Der Park liegt in der Provinz Mashonaland West, im Distrikt Kariba (Nyaminyami). Er hat eine Fläche von etwa 1400 km²<ref name="HEC">Human-elephant interactions in communities living adjacent to Matusadonha National Park, Zimbabwe, abgerufen am 3. August 2024.</ref> Zwei Drittel liegen südlich des Talhanges zum Sambesi, der durch die bis zu 1200 m hohen Matusviadonha-Hügel, die Namensgeber für den Park waren, gebildet wird.<ref>Höhe via Google Earth</ref>

Tourismus

Er stellt eine der weniger bekannten Parks des südlichen Afrika dar. Der Park ist touristisch wenig erschlossenen und schlecht erreichbar. Unterkünfte gibt es nur wenige. Im Park lebt das vom Aussterben bedrohte Spitzmaulnashorn. Die erste geographische Kartierung des Madusadona-Nationalparks erfolgte im Jahre 2002.

Der beste Zugang zum Park besteht vom Ort Kariba mit Booten über den Kariba-Stausee. Zur Fauna des Sees gehören Krokodile, Flamingos, Elefanten, Giraffen, schwarze Nashörner, Antilopen und Fischadler. Auch viele Tiere des semiariden Busch- und Graslandes des Parks kommen hierher zur Tränke.

In dem etwa 5500 km² großen Stausee gibt es viele Inseln, die teilweise zum Nationalpark gehören. Im Ort Kariba können Hausboote mit Personal gemietet werden.

Operation Noah

Ein Großteil der etwa 7000 Tiere, die während des Auffüllens des Stausees nach seiner Erbauung durch die Operation Noah gerettet wurden, kamen im Nationalpark wieder frei, der nun große Populationen fast aller das Sambesital bevölkernden Säugetierarten besitzt.<ref>Felix Schürmann: Eine neue Arche für die alte Ordnung: Die Tierumsiedlungen aus dem Flutungsgebiet der Kariba-Talsperre (Zentralafrikanische Föderation) und ihre fotografische Repräsentation, 1958–1963. In: WerkstattGeschichte 82, 2020, S. 95–107 (PDF).</ref> In der Trockenzeit fallen vor allem die Afrikanischen Büffel auf, die in Herden von bis zu 1000 Tieren an der Küstenlinie zusammenkommen.

Mensch-Tier-Konflikte

Es kommt zunehmend zu Konflikten zwischen der Bevölkerung und vor allem Elefanten. Es wurden neben der wachsenden Bevölkerung im Distrikt, sie stieg zwischen 2002 und 2022 von 34.974 auf 45.774 an,<ref>Distrikte in Simbabwe auf citypopulation.de</ref> weitere Faktoren ausgemacht. Dennoch ist die Einstellung zum Schutz der Elefanten in den umliegenden Gebieten grundsätzlich positiv.<ref name="HEC" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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