Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Matthäus Kutschank – Wikipedia Zum Inhalt springen

Matthäus Kutschank

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Matej Kućank)

Johann Matthäus Kutschank ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 11. April 1776 in Nucknitz; † 19. Dezember 1844 in Budissin, heute Bautzen<ref name="Rep" />) war ein sorbisch-sächsischer Geistlicher der römisch-katholischen Kirche.

Leben

Datei:Mikławšk – Matej a Jakub Kućank.jpg
Grabmal von Matthäus und Jacob Kutschank auf dem Nicolaifriedhof in Bautzen

Der Sohn des Bauern Simon Kutschank in Nucknitz besuchte ab dem 12. Lebensjahr das Wendische Seminar in Prag.<ref name="Nekr" /> Kutschank empfing am 21. September 1799 in Prag die Priesterweihe. Vom 1. September 1799 bis zum 17. Oktober 1816 war er erster Kaplan und anschließend bis 1825 Pfarrer an der Kirche Unserer Lieben Frau in Bautzen. 1820 wurde er als Kanoniker in das Domstift zu Bautzen aufgenommen. Später wurde er Domkapitular, Senior, Schulinspektor der Schule der Liebfrauenkirche und schließlich ab dem 10. November 1841 Dekan des Domstifts.<ref name="RW" /><ref name="Tep2" /> Am 20. Januar 1842 wurde er als Nachfolger des verstorbenen Ignaz Bernhard Mauermann zum Präfekt der beiden Lausitzen ernannt, während Franz Laurenz Mauermann Apostolischer Vikar der Sächsischen Erblande wurde. Auf dem Sächsischen Landtag 1842/43 gehörte er verfassungsgemäß als Dekan des Bautzener Domstifts der I. Landtagskammer an.<ref name="Matzerath" />

Für seine Verdienste um Seelsorge und das Schulwesen von Bautzen wurde er 1831 zum Ritter des königlich sächsischen Zivilverdienstordens ernannt.<ref name="Rep" /><ref name="Nekr" /> Er war Mitglied der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften.<ref name="Nekr" />

Sein Grabmal befindet sich auf dem Nicolaifriedhof in Bautzen.

Literatur

  • Trudla Malinkowa: Sorbische Denkmale. Handbuch sorbischer Gedenk- und Erinnerungsstätten. Domowina Verlag, Bautzen 2022, ISBN 978-3-7420-2647-7, S. 37f.

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Matzerath"> Josef Matzerath: Aspekte sächsischer Landtagsgeschichte – Präsidenten und Abgeordnete von 1833 bis 1952. Dresden 2001, S. 45. </ref> <ref name="Nekr"> Bernhard Friedrich Voigt: Neuer Nekrolog der Deutschen. 23. Jg., 1846, Bd. 2, S. 826f (Digitalisat in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="Rep"> Leipziger Repertorium der Deutschen und Ausländischen Literatur, Band 9, Heft 3, S. 127 (Digitalisat in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="Tep2"> Repertorium der gesammten deutschen Literatur. S. 21 (Digitalisat in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="RW"> Richard Wilhelm: Die Glocken der Stadt Bautzen – Ein Beitrag zur Oberlausitzer Geschichte. 1917, S. 33f (Onlineausgabe). </ref> </references>

VorgängerAmtNachfolger
Ignaz Bernhard MauermannApostolischer Präfekt der Oberlausitz
(für Meißens ehem. Diözesangebiet dort)

1841–1844
Joseph Dittrich

Vorlage:Klappleiste/Anfang

auch Apostolische Präfektur Bautzen oder Apostolische Präfektur der Lausitzen

(Vorgänger: Johann IX. von Haugwitz, Bischof)

Johann Leisentrit | Gregor Leisentrit | Christoph von Blöbel | August Wiederin von Ottersbach | Gregor Kathmann von Maurugk | Johann Hasius von Lichtenfeld | Martin Saudrius von Sternfeld | Bernhard von Schrattenbach (stellvertr. Administrator) | Christophorus Johannes Reinheld von Reichenau | Peter Franz Longinus von Kieferberg | Martin Ferdinand Brückner von Brückenstein | Matthäus Johann Josef Vitzki | Martin Bernhard Just von Friedenfels | Johann Josef Ignaz Freyschlag von Schmidenthal | Jakob Wosky von Bärenstamm | Carl Lorenz Cardona | Martin Nugk von Lichtenhoff | Johann Joseph Schüller von Ehrenthal | Wenzel Kobalz | Franz Georg Lock | Ignaz Bernhard Mauermann | Matthäus Kutschank | Joseph Dittrich | Ludwig Forwerk | Franz Bernert | Ludwig Wahl | Georg Wuschanski (Dekansadministrator) | Georg Wuschanski | Aloys Schäfer | Franz Löbmann | Jakub Skala (Administrator der Präfektur)

(Nachfolger: Christian Schreiber, Bischof)

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein