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Martin Weiss (Musiker)

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Datei:Martin Weiss Cosmopolite Djangofestivalen (213520).jpg
Martin Weiss (Oslo, 2017)

Martin Weiss (* 14. Juni 1961 in Berlin; † 25. Februar 2024<ref name="obit">Nachruf. In: Website von Martin Weiss. 26. Februar 2024, abgerufen am 27. Februar 2024.</ref><ref>Hans Kumpf: Virtuoser Linkshänder: Martin Weiss tot. In: JazzPages. 27. Februar 2024, abgerufen am 2. März 2024.</ref>) war Violinist und Gitarrist sowie Komponist von Gypsy-Jazz in der Tradition von Django Reinhardt.

Leben und Wirken

Weiss stammte aus einer Musikerfamilie der Sinti; er gründete seine erste Band mit seinem Cousin Romani Weiss (Gitarre) und Willy Rehm (Bass). Sie wurde durch Pedro Tetour (Gitarre), später Rainer Weber (Gitarre) und Häns’che Weiss ergänzt und führte den Namen Dja Maro Drom (Wir gehen unseren Weg). Mit 17 Jahren wurde Weiss Solist im Häns’che Weiss Quintett. Etwas später formierte sich ein Trio, zu dem sich Vali Mayer gesellte. Dieses Häns’che Weiss Trio bestand von 1980 bis 1994 bestand und spielte drei Alben ein. Das Goethe-Institut förderte und organisierte Konzerttourneen der Band in Brasilien, Panama, Kuba, Mexiko, Indien, Nepal, Bangladesch und Tibet.

1994 entstand das Martin Weiss Ensemble mit ihm an der Violine, Tschabo Franzen an der Rhythmusgitarre sowie Romani Weiss bzw. später Kussi Weiss an der Leadgitarre und André Loos am Bass. Mit dieser Band veröffentlichte er mehrere Alben.

Als Solist und Gastmusiker spielte Weiss zudem mit Stéphane Grappelli, Biréli Lagrène, Schnuckenack Reinhardt, Stochelo Rosenberg, Babik Reinhardt, Ravi Shankar, Oscar Peterson, Barney Kessel, Joe Pass, Milt Hinton, Ray Brown, Joe Zawinul, Philip Catherine, Hugo Strasser, Max Greger sen, Paul Kuhn, Horst Jankowski, Niels-Henning Ørsted Pedersen, Hazy Osterwald, Alberto Weiss, der Bigband des Hessischen Rundfunks und der RIAS Big Band Berlin.

Diskografie (Auszug)

  • Martin Weiss Sinti Jazz Ensemble: Miro Drom, Raumer Records 1995 (mit Romani Weiss, Tschabo Franzen, André Loos)
  • Organ Trio & Martin Weiss: Hommage, GLM 1996 (mit Matthias Bätzel, Jörg Seidel, Alexander Bätzel)
  • Martin Weiss Ensemble feat. Anička Fečová: For All My Friends, Raumer Records 1997 (mit Romani Weiss, Tschabo Franzen, André Loos)
  • Martin Weiss Ensemble: Savoir Vivre, GLM 2001 (mit Kussi Weiss, Tschabo Franzen, André Loos sowie Carmen Hey, Romani Weiss, Joachim Kühn, Rüdiger Maul)
  • Gipsy Celebration, H19-Produktion 2008 (mit Kussi Weiss, Tschabo Franzen, Dietmar Osterburg)
  • Martin Weiss World Sinti Jazz Ensemble: ...As in the Morning Sunrise Ouest 2011 (mit Brady Winterstein, Hono Winterstein, Gigi Reinhardt, André Loos)
  • Family, 2015

Weblinks

Commons: Martin Weiss – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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