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Marko Milič

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Basketballspieler
Basketballspieler
Marko Milič
Spielerinformationen
Spitzname (Air) Milko
Geburtstag 7. Mai 1977
Geburtsort Kranj, SFR Jugoslawien
Größe 199 cm
Position Power Forward
NBA Draft 1997, 34. Pick, Philadelphia 76ers
Vereine als Aktiver
1993–1994 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Triglav Kranj KK
1994–1997 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Olimpija Ljubljana
199700000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Philadelphia 76ers
1997–1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phoenix Suns
→1998000 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Fenerbahçe Istanbul
1999–2000 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Olimpija Ljubljana
2000–2001 SpanienSpanien Real Madrid
2001–2002 ItalienItalien Skipper Bologna
2002–2003 ItalienItalien Euro Roseto
2003–2005 ItalienItalien Scavolini Pesaro
2005–2006 ItalienItalien Vidi Vici Bologna
2006–2007 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Olimpija Ljubljana
000002007 SpanienSpanien Real Madrid
2007–2009 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Olimpija Ljubljana
200900000 FrankreichFrankreich Entente Orléanaise 45
2010–2012 ItalienItalien Vanoli-Braga Cremona
2012–2013 IranDatei:Flag of Iran.svg Mahram Teheran
2013–2015 KuwaitDatei:Flag of Kuwait.svg al-Kuwait SC
Nationalmannschaft1
1993–2007 Slowenien 59
1Stand: 4. April 2008

Marko Milič (* 7. Mai 1977 in Kranj, SR Slowenien) ist ein ehemaliger slowenischer Basketballspieler. Der 1,99 m große Power Forward war der erste Slowene in der NBA.

Karriere

Milič, dessen Mutter Metka Papler Diskuswerferin und dessen Vater Vladimir Milić Olympiateilnehmer im Kugelstoßen war, war als Jugendlicher Zehnkämpfer, er spielte Rollhockey, Wasserball und Basketball.<ref name=":0">Marko Milić: Jednom legenda, uvek legenda. In: KOS magazin. 20. Oktober 2015, abgerufen am 1. Oktober 2022.</ref> Er wurde bereits mit 16 Jahren 1993 Mitglied der slowenischen Nationalmannschaft. Mit Olimpija Ljubljana wurde er dreimal slowenischer Meister, davon zweimal 1995 und 1997 als Double verbunden mit dem Sieg im nationalen Pokalwettbewerb. 1995 stellte er bei einer Schauveranstaltung eindrucksvoll seine Sprungkraft unter Beweis, als er einen vor dem Korb abgestellten Sportwagen übersprang und anschließend den Ball per Dunking im Ring versenkte.<ref name=":0" />

1997 wechselte er aus Slowenien in die NBA zu den Philadelphia 76ers, spielte dort jedoch in keiner NBA-Partie. Dies änderte sich zwar bei den Phoenix Suns, doch in anderthalb Spielzeiten kam er nur auf insgesamt 220 Minuten Einsatzzeit. Unterbrochen wurde diese Zeit durch den Lockout in der NBA 1998. Während dieser Zeit spielte Milič für Fenerbahçe Istanbul in der Türkiye Basketbol Ligi.<ref>Marko Milic – Turkish Basketball League Player: 1998-1999 Regular Season. TBLStat.net, abgerufen am 1. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Saisonstatistiken).</ref>

1999 kehrte Milič zu Union Olimpija nach Ljubljana zurück, das jedoch seinen Meistertitel nicht verteidigen konnte. Nach einer Saison bei Real Madrid, in der man in den Endspielen der spanischen Meisterschaft und des Pokalwettbewerbs „Copa del Rey“ unterlag, folgten fünf Jahre, in denen Milič in Italien für Fortitudo Bologna, in Roseto und Pesaro sowie für Virtus Bologna spielte. Mit Fortitudo Skipper wurde er einmal italienischer Vizemeister und stand mit Scavolini Pesaro einmal im Endspiel des Pokalwettbewerbs.

2006 kehrte er zu Olimpija Ljubljana zurück. Anfang 2007 spielte er noch einmal kurzzeitig für Real Madrid und wurde mit diesem Verein spanischer Meister sowie Sieger des ULEB Cups,<ref>Marko Milic. Liga ACB, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. Januar 2013; abgerufen am 1. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Spielerprofil).</ref> wobei er nur wenige Spiele im Einsatz war, bevor er aufgrund einer Verletzung den Rest der Saison verpasste.<ref>Marko Milic returns to Union Olimpija. ULEB, 2. August 2007, abgerufen am 1. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Anschließend folgte die erneute Rückkehr nach Ljubljana, wo er mit Union Olimpija 2008 und 2009 erneut zwei Doubles gewann.

2009 wechselte Milič in die französische LNB Pro A zum Verein Entente Orléans, den er jedoch nach wenigen Spielen Anfang Dezember 2009 bereits wieder verließ.<ref>Marko Milic – Orléans – Joueurs – Pro A: Saison 2009/2010. Ligue Nationale de Basket, abgerufen am 1. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Saisonstatistiken).</ref> Daraufhin kehrte Milič Anfang 2010 erneut in die italienische Lega Basket Serie A zurück und spielte für den Aufsteiger Vanoli Cremona. In den folgenden zweieinhalb Spielzeiten reichte es jeweils nur zum Klassenerhalt. Anfang Dezember 2012 folgte er dem ehemaligen slowenischen Nationaltrainer Memi Bečirovič zu Mahram Teheran in die iranische Superliga. Im März 2013 wechselte er in die kuwaitische Division I zum al-Kuwait SC, wo er bis 2015 blieb.<ref>Marko Milic. In: asia-basket.com. Abgerufen am 1. Oktober 2022.</ref>

Milič nahm mit der slowenischen Nationalmannschaft an sechs Europameisterschaften (1995, 1997, 1999, 2001, 2003, 2005) sowie der Weltmeisterschaft 2006 teil. Bei der Europameisterschaft 2007 fehlte er verletzungsbedingt. Er wurde in insgesamt 59 Länderspielen eingesetzt.<ref name=":0" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />