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Mariners’ Museum

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Mariners’ Museum
Datei:Mariners Museum 2007 051a.jpg
Daten
Ort Newport News, Virginia, Vereinigte Staaten
Art
Maritimes Museum
Eröffnung 1932
Website
ISIL [[[:Vorlage:ISIL-Link]] {{#property:P791}}]

Das Mariners’ Museum in Newport News im US-Bundesstaat Virginia ist das größte Schifffahrtsmuseum Nordamerikas und eines der größten weltweit.<ref>The Mariners’ Museum – Largest maritime museum in North America – Newport News, Virginia. WilliamsburgVirginiaGuide.com, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. April 2012; abgerufen am 5. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.williamsburgvirginiaguide.com</ref>

Geschichte

Archer Milton Huntington gründete das Museum 1932. Er war der Sohn des Eisenbahnbauers Collis P. Huntington, der im späten 19. Jahrhundert den Chesapeake and Ohio Railway nach Warwick County in Virginia brachte, sowie in Newport News die dortigen Kohlepiere und die Schiffswerft Newport News Shipbuilding gründete.<ref name="marinersmuseum_1">The Mariners’ Museum: Museum History. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. September 2013; abgerufen am 5. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/marinersmuseum.org</ref>

Archer und seine Frau, die Bildhauerin Anna H. Huntington, erwarben eine Fläche von 320 Hektar Land, wo 5.700 m² Ausstellungsfläche entstanden, dazu eine wissenschaftliche Bibliothek, ein 68 Hektar großer See und ein acht Kilometer langer Küstenweg mit vierzehn Brücken. Das Areal sollte Platz für mehr als 35.000 maritime Artefakte aus aller Welt bieten. In den ersten zwei Jahren nach dem Kauf widmete sich das Ehepaar der Schaffung und Erschließung eines Naturparks und dem Bau eines Staudamms. Dieser sorgte für die Entstehung des Lake Maury, der nach dem aus Virginia stammenden Ozeanographen Matthew F. Maury benannt ist.<ref name="marinersmuseum_1" /> Museumsleiter war von 1960 bis 1973 der Konteradmiral und Polarforscher George J. Dufek.<ref>Jean R. Hailey: Adm. George Dufek, Led Antarctic Unit. Nachruf in: The Washington Post, 11. Februar 1977 (englisch). Abgerufen am 15. September 2020.</ref>

Sammlung

Die Sammlung des Museums umfasst zirka 32.000 Artefakte, die sich gleichmäßig in Kunstwerke und dreidimensionale Objekte aufteilen. Die Sammlung zählt Stücke aus aller Welt und umfasst Miniatur-Schiffsmodelle, Scrimshaw, maritime Gemälde, Kunsthandwerk, geschnitzte Galionsfiguren, funktionstüchtige Dampfmaschinen und eine einzigartige Kratz-Dampforgel.<ref name="marinersmuseum_2">The Mariners’ Museum: Collections. Abgerufen am 5. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Darüber hinaus besitzt das Museum eine bedeutende Sammlung an Gemälden und Zeichnungen der Marinemaler James Bard und Antonio Jacobsen.<ref>Mariner’s Museum, Anthony J. Peluso Jr.: The Bard Brothers – Painting America under Steam and Sail. Abrams, New York 1997, ISBN 0-8109-1240-6.</ref> Das Museum bietet außerdem pädagogische Programme für alle Altersstufen, eine wissenschaftliche Bibliothek mit Archiven, aber auch Publikationen und Internet-Ressourcen für Lehrer.

USS Monitor Center

Datei:Marineers Museum Monitor.jpg
Nachbildung der USS Monitor, eingeweiht am 9. März 2007

Das Mariners’ Museum beheimatet das USS Monitor Center. Im Jahr 1973 konnte das Wrack der gepanzerten Monitor, die 1862 Berühmtheit durch die Schlacht von Hampton Roads während des Sezessionskrieges erlangte, auf dem Boden des Atlantischen Ozeans 26 Kilometer südöstlich von Cape Hatteras, North Carolina lokalisiert werden.<ref name="Dinsmore1999">David A. Dinsmore, John D. Broadwater: 1998 NOAA Research Expedition to the Monitor National Marine Sanctuary. Hamilton RW, Pence DF, Kesling DE, eds. Assessment and Feasibility of Technical Diving Operations for Scientific Exploration. Hrsg.: American Academy of Underwater Sciences. 1999 (archive.rubicon-foundation.org [abgerufen am 5. Januar 2013]).</ref> Die Stelle des Wracks wurde zum ersten nationalen Meeresschutzgebiet der Vereinigten Staaten erklärt. Das Monitor Sanctuary ist das einzige aller dreizehn nationalen Meeresschutzgebiete, das zum Schutze eines Kulturgutes anstatt zum Naturschutz erschaffen wurde.<ref name="Dinsmore1999" />

Das Monitor National Marine Sanctuary befindet sich unter der Aufsicht der US-National Oceanic and Atmospheric Administration.<ref name="Dinsmore1999" /> Viele Artefakte von der Monitor, einschließlich ihres innovativen Geschützturms, als auch Propeller, Anker, Dampfmaschine und einige persönliche Gegenstände der Besatzung wurden im Museum untergebracht. Zur Stabilisierung des Metalls wurden sie mehrere Jahre lang in speziellen Behältern aufbewahrt und einer elektrolytischen Entsalzung unterzogen. Das neue USS Monitor Center eröffnete offiziell am 9. März 2007. Seitdem zu sehen sind eine 1:1-Nachbildung der Monitor, der originale geborgene Geschützturm und viele Artefakte und zugehörige Gegenstände.<ref name="dp2007a">Mark St. John Ericson: The center opens. In: Daily Press. 9. März 2007, abgerufen am 5. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="dp2007b">Mark St. John Ericson: Part 3: Replicating the mighty turret. In: Daily Press. 26. Februar 2007, abgerufen am 5. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Aktuelle Bemühungen konzentrieren sich auf die Restaurierung der Dampfmaschine.<ref name="LAT2010">Mark St. John Ericson: Restoration efforts on Civil War steam engine progressing. In: Los Angeles Times. 18. Dezember 2010, abgerufen am 5. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Commons: Mariners' Museum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 37° 3′ 18″ N, 76° 29′ 16,1″ W

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