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Marianne Martin (Radsportlerin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Marianne Martin speaks to 140th Wing (cropped).jpg
Marianne Martin (2025)

Marianne Martin (* 11. Januar 1957 in Fenton, Michigan) ist eine ehemalige US-amerikanische Radrennfahrerin.

Sportliche Laufbahn

Marianne Martin begann ihre sportliche Laufbahn als Läuferin. Wegen einer schweren Rückverletzung wechselte sie zum Radsport. Sie entwickelte sich zu einer guten Kletterin, was sie selbst darauf zurückführte, dass sie als Kind Ballett getanzt habe und davon starke Beine bekommen habe. Mit ihrem Trainer probierte sie neue Trainingstechniken aus, wie etwa Visualisierung. Anfang 1984 diagnostizierte ihr Vater, ein Arzt, bei ihr eine Anämie, aber sie lernte sich darauf einzustellen.<ref name="pelo">Paul Maunder: Trailblazer: Marianne Martin. In: Peloton Magazine. 5. Juli 2017, abgerufen am 21. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Als Martin hörte, dass 1984 die erstmalige Austragung einer Tour de France für Frauen geplant sei, galt ihr ganzer Ehrgeiz einem dortigen Start. Sie konnte sich für das Nationalteam, das dort fahren sollte, qualifizieren. Martin übernahm auf der 14. von 18 Etappen die Führung und gewann die Tour de France féminin, die zum ersten Mal ausgetragen wurde.<ref name="pelo" /> Darüber hinaus entschied sie zwei Etappen für sich. Sie wurde gemeinsam mit Laurent Fignon auf den Champs-Élysées geehrt. Martin war die einzige US-Amerikanerin, die dieses Etappenrennen – es wurde bis 1989 ausgetragen – gewann. 1986 hörte sie aus gesundheitlichen Gründen mit dem Leistungsradsport auf. Sie musste zwei Jobs ausüben, um die Schulden zu bezahlen, die durch ihre Teilnahme aufgelaufen waren.<ref name="guard">Maggie Mertens: The forgotten story of ... Marianne Martin and the Tour de France Féminin. In: theguardian.com. 21. Februar 2018, abgerufen am 21. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Seit dem Ende ihrer aktiven Radsportlaufbahn arbeitet Marianne Martin als Fotografin (Stand 2017).<ref name="pelo" />

Auszeichnungen

Weblinks

  • Marianne Martin in der Datenbank von Radsportseiten.com
  • [[[:Vorlage:ProCyclingStats/URL]]/rider/marianne-martin Marianne Martin (Radsportlerin)] in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1984 Marianne Martin | 1985, 1986 Maria Canins | 1987, 1988, 1989 Jeannie Longo | 1992, 1993 Leontien van Moorsel | 1994 Walentina Polchanowa | 1995, 1996, 1997 Fabiana Luperini | 1998 Edita Pučinskaitė | 1999 Diana Žiliūtė | 2000, 2001, 2003 Joane Somarriba | 2002 Sinaida Stahurskaja | 2005 Priska Doppmann | 2006, 2007 Nicole Cooke | 2008 Christiane Soeder | 2009 Emma Pooley Vorlage:Klappleiste/Ende

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