Trackshittaz
| Trackshittaz | |
|---|---|
Wiener Stadtfest 2012, Lukas (links) und Manuel. | |
| Allgemeine Informationen | |
| Genre(s) | Hip-Hop |
| Aktive Jahre | 2010–2015 |
| Website | https://www.trackshittaz.at/ |
| Gründungsmitglieder | |
Rap |
Lukas Plöchl (G-Neila) |
Rap |
Manuel Hoffelner (Manix) |
Trackshittaz war ein österreichisches Hip-Hop-Duo aus dem Mühlviertel. Mit dem Lied Oida taunz! schafften sie als erste österreichische Hip-Hop-Gruppe einen Nummer-eins-Hit. Am 24. Juli 2015 gaben sie ihre Trennung bekannt.
Bandgeschichte
Die Band wurde im Frühjahr 2010 von Lukas Plöchl (Künstlername G-Neila) und seinem Bandkollegen Manuel Hoffelner (Künstlername Manix), einem aus Leopoldschlag stammenden Schüler der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe Freistadt, gegründet.<ref>Die „Trackshittaz“ ganz privat, nachrichten.at, 21. August 2010</ref> Der Name der Band entstand in der Gründungsphase im Zuge des Entschlusses, beim UHS-Bandcontest in Freistadt zu starten. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Band jedoch noch keine gemeinsamen Songs. Die Band benötigte mindestens sechs Songs, um bei diesem Bandcontest mitmachen zu können, die in der Folge laut den Bandmitgliedern in acht Tagen sechs Tracks „rausgeschissen“ wurden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.klatsch-tratsch.de ( des Vorlage:IconExternal vom 4. Februar 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Bekannt wurden die Trackshittaz zunächst 2010 über die Internetplattform YouTube. Eine unter dem Titel Alloa bam Fraunz eingespielte Persiflage auf den Titel Alors on danse des belgischen Rappers Stromae wurde binnen kurzer Zeit mehr als 100.000 Mal angeklickt.<ref>"Alloa bam Fraunz" der Trackshittaz, derStandard.at, 19. August 2010</ref><ref>derstandard.at Archiv: Franz und die Mühlviertler Traktorgangsta. Markus Rohrhofer, 23. August 2010, abgerufen am 12. Mai 2014.</ref>
Von Oktober 2010 bis Jänner 2011 nahm Plöchl an der Castingshow Helden von morgen des ORF teil. Nach seinem Auftritt in der ersten Show wurden die beiden Musiker mit dem Titel Oida taunz! von Sony Music unter Vertrag genommen.<ref>Rap-Nummer zielt auf Charts, Kleine Zeitung, 28. Oktober 2010, abgerufen am 22. April 2020</ref> Das Lied erreichte Anfang November Platz 1 der österreichischen Singlecharts.<ref>Lukas Plöchl: Der über Landluft und stinkende Kühe rappt, nachrichten.at, 3. November 2010</ref> Es handelt sich dabei um den ersten österreichischen Titel, der download only veröffentlicht wurde und sofort auf Platz 1 in die österreichischen Charts eingestiegen ist.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kurier: Lukas Plöchls "Oida Taunz!" auf Platz 1 ( vom 12. November 2010 im Internet Archive)</ref> Auch mit Guuugarutz, das im Jänner 2011 erschien, wurde diese Position erreicht.
Im Herbst 2010 wurde Trackshittaz für die österreichische Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2011 nominiert und erreichte den zweiten Platz. Das zweite Album aus dem Juli 2011, Prolettn feian längaah, erreichte ebenso wie das Debüt auf Anhieb Platz 1 und wurde von der Musikindustrie mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Mit dem Non-Album-Track Touchdown steuerten sie den offiziellen Song zur Football-WM bei. Im Herbst 2011 war ihr Lied Schnitzi im Soundtrack zur David-Schalko-Verfilmung von Thomas Glavinics Roman Wie man leben soll zu hören.
2012 nahmen Trackshittaz erneut an der nationalen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2012, Österreich rockt den Song Contest, teil. Mit dem Lied Woki mit deim Popo gewannen sie vor Conchita Wurst, die zwei Jahre später den ESC gewann.<ref>Trackshittaz rocken den "Song Contest" | ORF, 25.02.2012. In: ots.at. 25. Februar 2012, abgerufen am 9. März 2024.</ref> Beim Eurovision Song Contest in Baku schieden sie im Halbfinale aus, indem sie mit acht Punkten den letzten Platz von 18 Teilnehmern belegten.<ref>“Wir haben einen Niederschlag erlebt”. diepresse.com, 23. Mai 2012, abgerufen am 12. Mai 2014.</ref><ref>Letzter Platz für die Trackshittaz. derstandard.at, 27. Mai 2012, abgerufen am 12. Mai 2014.</ref> Hoffelner verletzte sich während des Auftritts am Knie.<ref>Anna Gasteiger: Trackshittaz: enttäuscht und neben der Spur. kurier.at, 23. Mai 2012, abgerufen am 12. Mai 2014.</ref> Nach einer zweijährigen Pause erschien im März 2014 ihr viertes Album mit dem Titel #TS4. Dazu gab es zwei Vorabsingles, Gmiatlich Dreschn und Schuachblattlaboogie.
Am 24. Juli 2015 verkündeten Plöchl und Hoffelner die Auflösung der Band. Als Gründe nannten sie den großen Kräfteverschleiß und zu hohes Zeitinvestment.<ref>Rap-Duo Trackshittaz löst sich auf. derstandard.at, 27. Juli 2015, abgerufen am 27. Juli 2015 (deutsch)</ref>
Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found
Stil
Der Stil der Trackshittaz wird des Öfteren als Traktorgängsta-Partyrap<ref>Stefan Niederwieser: Traktorgangsta Partyrap. thegap.at, 25. Oktober 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Mai 2014; abgerufen am 12. Mai 2014.</ref> bezeichnet und ähnelt der Hip-Hop-Form Dirty South. Zum Großteil bestehen ihre Lieder aus einfachen Raps und basieren auf elektronischen Beats.
Die Zugehörigkeit des Duos zur Hip-Hop-Szene ist umstritten. Die Trackshittaz selbst sehen sich nicht als klassische Vertreter dieses Genres.<ref name="TheGap">Ghetto von Morgen in: The Gap, Februar 2010</ref>
Diskografie
Alben
- 2011: Oidaah pumpn muas’s
- 2011: Prolettn feian längaah
- 2012: Traktorgängstapartyrap
- 2012: Zruck zu de Ruabm
- 2014: #TS4
Singles
- 2010: Oida taunz! (Columbia/Sony Music)
- 2011: Guuugarutz (Columbia/Sony Music)
- 2011: Killalady (Columbia/Sony Music)
- 2011: Touchdown (Columbia/Sony Music)
- 2011: Grüllarei (Columbia/Sony Music)
- 2011: Oida Chüüü (Columbia/Sony Music)
- 2011: Woki mit deim Popo (Columbia/Sony Music)
- 2012: Geila ois (Columbia/Sony Music)
- 2014: Gmiatlich Dreschn (Columbia/Sony Music)
- 2014: Schuachblattlaboogie (Columbia/Sony Music)
- 2014: Politisch Korrekt
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Offizielle Website
- Rap-Nummer zielt auf Charts in: Kleine Zeitung
- Trackshittaz-Interview: „Wie wir immer sagen: Då hoidn ma zsåmm“ in: Oberösterreichische Nachrichten
- Lukas Plöchls Hip-Hop vom Land in: Die Presse
- Trackshittaz bei laut.de
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
1957: Bob Martin |
1958: Liane Augustin |
1959: Ferry Graf |
1960: Harry Winter |
1961: Jimmy Makulis |
1962: Eleonore Schwarz |
1963: Carmela Corren |
1964: Udo Jürgens |
1965: Udo Jürgens |
1966: Udo Jürgens |
1967: Peter Horton |
1968: Karel Gott ||
1971: Marianne Mendt |
1972: Milestones ||
1976: Waterloo & Robinson |
1977: Schmetterlinge |
1978: Springtime |
1979: Christina Simon |
1980: Blue Danube |
1981: Marty Brem |
1982: Mess |
1983: Westend |
1984: Anita |
1985: Gary Lux |
1986: Timna Brauer |
1987: Gary Lux |
1988: Wilfried |
1989: Thomas Forstner |
1990: Simone |
1991: Thomas Forstner |
1992: Tony Wegas |
1993: Tony Wegas |
1994: Petra Frey |
1995: Stella Jones |
1996: George Nussbaumer |
1997: Bettina Soriat ||
1999: Bobbie Singer |
2000: The Rounder Girls ||
2002: Manuel Ortega |
2003: Alf Poier |
2004: Tie Break |
2005: Global Kryner ||
2007: Eric Papilaya ||
2011: Nadine Beiler |
2012: Trackshittaz |
2013: Natália Kelly |
2014: Conchita Wurst |
2015: The Makemakes |
2016: Zoë Straub |
2017: Nathan Trent |
2018: Cesár Sampson |
2019: Pænda |
2020/2021: Vincent Bueno |
2022: LUM!X feat. Pia Maria |
2023: Teya & Salena |
2024: Kaleen |
2025: JJ |
2026: Cosmó
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Interpreten beim Eurovision Song Contest 2012Vorlage:Navigationsleiste Trackshittaz
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:österreichbezogen
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2024-05
- Österreichische Band
- Hip-Hop-Gruppe
- Teilnehmer am österreichischen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest
- Autor eines österreichischen Beitrags beim Eurovision Song Contest
- Interpret eines österreichischen Beitrags beim Eurovision Song Contest