Cochemiea conoidea
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| Cochemiea conoidea | ||||||||||||
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| Datei:Neolloydia conoidea flor.jpg
Cochemiea conoidea | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cochemiea conoidea | ||||||||||||
| (DC.) P.B.Breslin & Majure |
Tafel 96 von 1907 aus Blühende Kakteen
Cochemiea conoidea ist eine Pflanzenart aus der Gattung Cochemiea in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton conoidea stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚konisch‘ und verweist auf die Form der Triebe.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 53.</ref>
Beschreibung
Cochemiea conoidea wächst einzeln oder bildet lockere Polster. Die etwas gelblich grünen bis grünen Triebe haben für gewöhnliche weißliche wollige Scheitel und sind kugelförmig bis zylindrisch. Bei einem Durchmesser von 3 bis 6 Zentimeter erreichen sie Wuchshöhen von 5 bis 24 Zentimeter. Rippen sind nur schwach ausgeprägt oder fehlen ganz. Die kegelförmigen, 3 bis 10 Millimeter langen, 6 bis 10 Millimeter breiten Warzen sind deutlich ausgeprägt. Die dimorphen, 3 bis 5 Millimeter großen Areolen sind 8 bis 12 Millimeter voneinander entfernt und weisen eine areolare Furche auf. Der einzelne Mitteldorn, der auch fehlen kann, ist schwarz bis rötlich-braun, gerade und abstehend. Er ist zwischen 5 und 25 Millimeter lang. Es sind 15 bis 16 Randdornen vorhanden.
Die trichterförmigen Blüten sind purpurrot, 2 bis 3 Zentimeter lang und weisen einen Durchmesser von 4 bis 6 Zentimeter auf.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Das Verbreitungsgebiet von Cochemiea conoidea reicht vom Süden der Vereinigten Staaten bis nach Zentral-Mexiko.
Die Erstbeschreibung als Mammillaria conoidea wurde 1828 durch Augustin-Pyrame de Candolle veröffentlicht.<ref>A. P. de Candolle: Revue de la Famille des Cactées. In: Memoires du Museum d’Histoire Naturelle. Band 17, 1828, S. 112 (online).</ref> Peter B. Breslin und Lucas C. Majure stellten die Art 2021 in die Gattung Cochemiea.<ref>Peter B. Breslin, Martin F. Wojciechowski, Lucas C. Majure: Molecular phylogeny of the Mammilloid clade (Cactaceae) resolves the monophyly of Mammillaria. In: Taxon. Band 70, Nr. 2, 2021, S. 319 (doi:10.1002/tax.12451).</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Echinocactus conoideus <templatestyles src="Person/styles.css" />(DC.) Poselg. (1853), Cactus conoideus <templatestyles src="Person/styles.css" />(DC.) Kuntze (1891), Coryphantha conoidea <templatestyles src="Person/styles.css" />(DC.) Orcutt (1922), Neolloydia conoidea <templatestyles src="Person/styles.css" />(DC.) Britton & Rose (1922)<ref>N. L. Britton, J. N. Rose: Two new genera of Cactaceae. In: Bulletin of the Torrey Botanical Club. Band 49, New York 1922, S. 251–252 (online).</ref> und Pediocactus conoideus <templatestyles src="Person/styles.css" />(DC.) Halda (1998).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2021-1. Eingestellt von: Gómez-Hinostrosa, C., Sánchez, E., Guadalupe Martínez, J. & Bárcenas Luna, R., 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 441–442.
Einzelnachweise
<references />