Malé
| Malé | ||||||
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| Koordinaten | 4° 10′ 28″ N, 73° 30′ 34″ O
{{#coordinates:4,174444|73,509444|primary
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dim=4000 | globe= | name= | region=MV-MLE | type=city
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| Basisdaten | ||||||
| Staat | Malediven | |||||
| Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink | Malé | |||||
| ISO 3166-2 | MV-MLE | |||||
| Höhe | 1 m | |||||
| Fläche | 9,9 km² | |||||
| Einwohner | 211.908 (Zensus 2022) | |||||
| Dichte | 21.363,8 Ew./km² | |||||
| Politik | ||||||
| Bürgermeisterin | Shifa Mohamed (2018) | |||||
| Partei | MDP | |||||
Insel Malé von Südwesten. Am Horizont die Flughafeninsel Hulhulé, links dazwischen die nicht zur Hauptstadt gehörige Insel Funadhoo.
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Malé ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist die Hauptstadt und das wirtschaftliche Zentrum der Malediven. Die 211.908 Einwohner (2022)<ref name="citypopulation">Maale' (Stadt, Malediven) – Einwohnerzahlen, Grafiken, Karte und Lage. In: citypopulation.de. Abgerufen am 17. September 2023.</ref> zählende Stadt besteht aus der gleichnamigen Hauptinsel Malé im Süden des Nord-Malé-Atolls sowie aus den drei Inseln Villingili, Hulhumalé und Hulhulé, die zusammen eine Fläche von 579,8 Hektar aufweisen.
Geschichte
Malé ist seit mehr als 800 Jahren das Zentrum des Inselstaates der Malediven. In jüngster Zeit nahmen Bevölkerung und Bedeutung der Insel derart zu, dass sie künstlich vergrößert werden musste. Über ein Viertel der heutigen Inselfläche entstanden durch Maßnahmen zur Landgewinnung. Gemäß den Bauvorschriften auf Malé darf kein Gebäude höher sein als der Turm der Hauptmoschee Male' Hukuru Miskyii, der sogenannten „Freitagsmoschee“.
Am 26. Dezember 2004 wurde Malé von einem Tsunami infolge eines Seebebens im Indischen Ozean überflutet.
Für das Jahr 2016 hat die ISESCO Malé zur Hauptstadt der Islamischen Kultur der asiatischen Region ernannt.
Schreibweise
Schon seit vielen Jahrzehnten wird diskutiert, wie der Name der Inselhauptstadt in englischer Transkription geschrieben werden sollte. Verschiedene Schreibweisen sind in Gebrauch: Male, Malé, Male’ etc. Manche geben Malé den Vorzug, andere haben sowohl den Apostroph wie auch den Akzent fallen lassen. Die Malediven selbst schreiben die Stadt Male'.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />visitmaldives.com ( vom 26. August 2011 im Internet Archive)</ref>
Stadtgliederung
Die Stadt selbst besteht aus den sechs Stadtbezirken Henveiru, Galolhu, Maafannu und Macchangolhi, Villingili und Hulhumalé.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />tvet.gov.mv ( vom 1. Februar 2012 im Internet Archive; PDF)</ref> Die ersten vier Bezirke liegen auf der Hauptinsel Malé. Umgangssprachlich wird die Insel Malé mit der Stadt gleichgesetzt. Villingili, der fünfte Bezirk, liegt westlich der Hauptinsel. Hulhumalé ist eine künstliche durch Landgewinnung entstandene Insel nordöstlich der Insel Malé. Sie ist seit 2004 besiedelt und bildet den sechsten und siebten Stadtbezirk. Schließlich ist noch Hulhulé mit dem Malé International Airport als „offizielle Insel“ Teil der Hauptstadt. Eine weitere künstliche Insel ist auf dem Riff Gulhi Falhu westlich von Villingili zur Verlegung des Hafens in Planung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />gulhifalhu.com ( vom 4. Oktober 2013 im Internet Archive)</ref> Bis 2010 wurde im Südosten des Riffs eine rund 10 Hektar große und 2,5 Meter hohe Insel aus Korallenmaterial vom Grund der Lagune des Riffs geschaffen.<ref>CDE Consulting: Environmental Impact Assessment for the Proposed Development of Gulhi Falhu, Phase I, Gulhi Falhu, Male’ Atoll, Maldives. (PDF; 2,1 MB) saruna.mnu.edu.mv, 23. Februar 2011 (englisch).</ref>
Die Stadtbezirke mit Fläche und Bevölkerung:<ref name="citypopulation" />
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<imagemap> File:Male'_Maldives_map.svg|360px| poly 45 478 69 494 87 521 91 569 15 552 11 538 23 493 Villingili poly 586 5 542 155 543 169 602 250 651 96 667 28 Hulhumalé poly 493 165 496 270 526 343 547 345 564 366 511 474 495 493 481 494 457 424 449 315 448 289 458 223 476 163 Hulhulé poly 321 263 321 281 340 296 347 289 346 273 Dhoonidhoo (Gefängnisinsel) poly 354 418 373 432 383 427 391 409 377 397 358 410 Funadhoo poly 263 564 266 541 253 537 273 487 295 476 310 477 300 505 290 562 Machchangolhi poly 263 564 267 541 253 539 269 502 272 487 296 475 303 475 310 459 267 441 247 446 216 477 198 523 203 560 Maafannu poly 312 459 386 476 382 553 328 561 344 509 301 506 311 484 307 473 Henveiru poly 300 506 343 511 330 562 306 566 291 565 Galolhu desc bottom-right </imagemap> Hen.
Gal.
Mac.
Maa.
← Gulhi Falhu
Hauptinsel Malé:
Gal. = 1 Galolhu
Hen. = 2 Henveiru
Maa. = 3 Maafannu
Mac. = 4 Machchangolhi
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Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten
Besiedlung
Als der britische Archäologe H. C. P. Bell 1935 Malé besuchte, beklagte er schon damals die Übervölkerung der Inselstadt, in der damals 5000 Personen lebten. Die Anzahl der Einwohner hat sich bis heute auf 211.908 (Stand: 2022) vervielfacht. Die Einwohnerzahl der Hauptstadt entspricht über 40 Prozent der Gesamtbevölkerung der Malediven.
Die Insel Malé bevölkern davon 137.238 Einwohner auf 2 Quadratkilometern. Auch um der Überbevölkerung von Malé Herr zu werden, wird seit 1997 an der künstlichen Insel Hulhumalé gearbeitet, die nordöstlich der Insel in rund 3 Kilometer Entfernung liegt. Die Freigabe zur Besiedlung erfolgte 2004. Seitdem bildet die Insel den sechsten und siebten Stadtbezirk der Hauptstadt. Auf Hulhumalé lebten 2022 über 60.000 Menschen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Daten zu Hulhumalé. ( vom 17. Januar 2009 im Internet Archive) Website der HDC (englisch); abgerufen am 5. Januar 2009.</ref> Malé ist heute die am dichtesten besiedelte Stadt der Welt mit 68.619 Einwohnern pro Quadratkilometer ohne Einrechnung von Hulhumalé und der Flughafeninsel Hulhule. Mit diesen Inseln beträgt die Bevölkerungsdichte der Gesamtstadt 21.364 Einwohner pro Quadratkilometer.
Wirtschaft & Infrastruktur
Wirtschaft
In der Hauptstadt befindet sich auch die Wertpapierbörse des Landes – die Maldives Stock Exchange.
Infrastruktur
In Malé befinden sich die wichtigsten Krankenhäuser, alle höheren Schulen des Inselstaates, Behörden sowie die Regierung. Auch das Hauptquartier der Sicherheitskräfte der Malediven, die über kein Militär verfügen, und das Zentrum von Gewerbe und Handel befinden sich hier. Der Hafen ist ständig ausgelastet.
Strom und Wasser
Die Versorgung mit elektrischer Energie wird in Malé, wie auch in den restlichen Malediven, von der State Electric Company Limited (STELCO) sichergestellt. STELCO betreibt dort mit einer installierten Leistung von 35 Megawatt das größte Kraftwerk der Malediven. Der Strom wird mit Hilfe von Dieselgeneratoren erzeugt, die täglich 115.000 Liter Diesel verbrauchen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Daten zu Stromversorgung. ( vom 5. April 2009 im Internet Archive) Website von STELCO (englisch); abgerufen am 9. Februar 2009.</ref> Das Stromsystem von Malé beruht auf 220–240 Volt (europäischer oder britischer Stecker).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Daten zur Stromversorgung. ( vom 22. Juli 2012 im Internet Archive) mauritius-individuell.de</ref>
Für die Wasserversorgung und -entsorgung der Hauptstadt ist die Malé Water & Sewerage Company Pvt. Ltd (MWSC) zuständig. Das Wasser wird als Brackwasser aus 50–60 Meter Tiefe gepumpt und über Umkehrosmose gereinigt und entsalzt und anschließend mit Chlor zur Erhöhung der Haltbarkeit versetzt. Die Wasserentsorgung erfolgt dabei ohne Kläranlage direkt ins Meer.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Angaben zur Ver- und Entsorgung. ( vom 22. Mai 2009 im Internet Archive) Website der MWSC (englisch); abgerufen am 9. Februar 2009.</ref> Die Entsorgung des Mülls von Malé übernimmt die Waste Management Section, die den Müll auf die künstliche Insel Thilafushi bringt, wo er zum Verfüllen und damit zur Landgewinnung verwendet wird.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Waste Management Section der Malediven. ( vom 4. April 2009 im Internet Archive) (englisch); abgerufen am 9. Februar 2009.</ref>
Malé International Airport
Die Insel Hulhulé, auf der sich heute der Malé International Airport (IATA: MLE, ICAO: VRMM) befindet, war einst eine dicht bewaldete Insel. Diese wurde mit einer zweiten verbunden, worauf man 1966 die Flughafenpiste fertigstellte. In den letzten Jahren plante man Land für eine weitere Landebahn aufzuschütten. Hulhulé ist rund 1,5 Kilometer von Malé entfernt.
Sehenswürdigkeiten
- Die alte Freitagsmoschee Hukuru Miskiiy, die älteste der erhaltenen Korallenstein-Moscheen auf den Malediven, wurde von Sultan Ibrahim Iskandar I. in der Mitte des 17. Jahrhunderts an der Stelle der 1153 errichteten ersten Moschee der Malediven erbaut.
- Die 1815 errichtete Eid-Moschee ist die jüngste der Korallenstein-Moscheen.
- Der 1919 errichtete Muliaage-Palast bildet heute die Residenz des maledivischen Präsidenten.
- Das 1984 eröffnete Islamische Zentrum mit seiner goldenen Kuppel überragt das Stadtbild von Malé.
Klimatabelle
| Malé | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Klimadiagramm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Söhne und Töchter der Stadt
- Mohammed Waheed Hassan (* 1953), Politiker und von 2012 bis 2013 Präsident der Republik Malediven
- Abdulla Yameen (* 1959), Politiker und von 2013 bis 2018 Präsident der Malediven
- Mohamed Nasheed (* 1967), Politiker und Umweltschützer, war von 2008 bis 2012 der erste demokratische Präsident der Malediven
- Mohamed Muizzu (* 1978), Politiker
- Ali Ashfaq (* 1985), Fußballspieler und Nationalspieler für die Malediven
- Aishath Reesha (* 1989), Leichtathletin
- Afa Ismail (* 1993), Leichtathletin
Weblinks
- Offizielle Seite des Ministry of Tourism (englisch).
Einzelnachweise
<references />
Verwaltungsatolle: Haa Alif | Haa Dhaalu | Shaviyani | Noonu | Raa | Baa | Lhaviyani | Kaafu | Alif Alif | Alif Dhaal | Vaavu | Meemu | Faafu | Dhaalu | Thaa | Laamu | Gaafu Alif | Gaafu Dhaalu | Gnaviyani