Makifrösche
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| Makifrösche | ||||||||||
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| Datei:Flickr - ggallice - Monkey treefrog (2).jpg
Gespenster-Makifrosch (Phyllomedusa vaillantii) | ||||||||||
| Systematik | ||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||
| Phyllomedusa | ||||||||||
| Wagler, 1830 |
Makifrösche (Phyllomedusa) sind eine Gattung der Greiffrösche (Phyllomedusinae), einer Unterfamilie der Laubfrösche. Sie kommen mit 16 Arten in den Regenwäldern Südamerikas vor.
Beschreibung
Makifrösche können Finger und Zehen gegenüberstellen. Dadurch können sie auch dünnere Pflanzenteile umfassen und daran hochklettern. Sie gelten als ausgezeichnete Kletterer. Ihre Körperform wirkt für Froschlurche ungewöhnlich kantig. Die kleineren Arten werden ca. 5 bis 7 cm groß, Weibchen des Riesenmakifrosches (Phyllomedusa bicolor) erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 12 cm.
Lebensweise
Den Tag verbringen die Tiere an trockenen, warmen Plätzen. Zum Schutz gegen Austrocknung überziehen sie ihre Haut mit einer wachsartigen Schicht. In der Nacht begeben sie sich auf Nahrungssuche nach Spinnen, Insekten etc. Makifrösche bewegen sich bedächtig kletternd fort. Erst wenn ein Beutetier in Reichweite ist, schnappen sie blitzschnell zu. In der Regenzeit suchen sie Gewässernähe auf. Bei der Paarung wird das Gelege an Blättern angebracht, die zum Schutz vor Feinden und Trockenheit um das Gelege zusammengerollt werden. Die schlüpfenden Kaulquappen fallen ins darunter gelegene Wasser, wo sie sich zu Fröschen weiterentwickeln.
Systematik
Die Makifrösche werden zur Familie der Laubfrösche (Hylidae) gezählt. Es gab Bestrebungen, sie zusammen mit anderen Gattungen in eine eigene Familie Phyllomedusidae zu stellen, diese Gruppierung spiegelt sich jetzt in der Laubfrosch-Unterfamilie Phyllomedusinae (Greiffrösche) wider.
Arten
Die Gattung umfasst 16 Arten:
Stand: 5. Juli 2025
- Phyllomedusa bahiana <templatestyles src="Person/styles.css" />Lutz, 1925
- Phyllomedusa bicolor <templatestyles src="Person/styles.css" />Boddaert, 1772 – Riesenmakifrosch
- Phyllomedusa boliviana <templatestyles src="Person/styles.css" />Boulenger, 1902
- Phyllomedusa burmeisteri <templatestyles src="Person/styles.css" />Boulenger, 1882
- Phyllomedusa camba <templatestyles src="Person/styles.css" />De la Riva, 2000
- Phyllomedusa chaparroi <templatestyles src="Person/styles.css" />Castroviejo-Fisher, Köhler, De la Riva & Padial, 2017<ref name="Zootaxa 4269" />
- Phyllomedusa coelestis <templatestyles src="Person/styles.css" />Cope, 1874
- Phyllomedusa distincta <templatestyles src="Person/styles.css" />Lutz, 1950
- Phyllomedusa iheringii <templatestyles src="Person/styles.css" />Boulenger, 1885
- Phyllomedusa neildi <templatestyles src="Person/styles.css" />Barrio-Amorós, 2006
- Phyllomedusa sauvagii <templatestyles src="Person/styles.css" />Boulenger, 1882 – Warziger Makifrosch
- Phyllomedusa tarsius <templatestyles src="Person/styles.css" />Cope, 1868
- Phyllomedusa tetraploidea <templatestyles src="Person/styles.css" />Pombal & Haddad, 1992
- Phyllomedusa trinitatis <templatestyles src="Person/styles.css" />Mertens, 1926
- Phyllomedusa vaillantii <templatestyles src="Person/styles.css" />Boulenger, 1882
- Phyllomedusa venusta <templatestyles src="Person/styles.css" />Duellman & Trueb, 1967
Einzelnachweise
<references> <ref name="Zootaxa 4269">S. Castroviejo-Fisher, J. Köhler, I. De la Riva & J. M. Padial: A new morphologically cryptic species of Phyllomedusa (Anura: Phyllomedusidae) from Amazonian forests of northern Peru revealed by DNA sequences. Zootaxa 4269, 2, S. 245–264, Mai 2017.</ref>
</references>
Weblinks
- Darrel R. Frost: Phyllomedusa Wagler, 1830. Amphibian Species of the World: An Online Reference. Version 6.1. Electronic Database accessible at American Museum of Natural History, New York 1998–2021. Abgerufen am 23. Juni 2021.
- Artenliste der Familie Hylidae bei Amphibiaweb
- Zusammenfassung einer englischsprachigen Publikation über die Hautgifte bestimmter Phyllomedusa-Arten, Volltext