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Mabon

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(Weitergeleitet von Mabonagrain)

{{#if: beschreibt die mythologische Gestalt; für Träger des Namens siehe Mabon (Begriffsklärung).

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}} Mabon fab Modron [<templatestyles src="IPA/styles.css" />{{#if:|[}}'mabon vaːb 'modron{{#if:

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  }}{{#invoke:TemplatePar|check

|all= 1= |opt= 2= Tondatei= |template=Vorlage:IPA |errNS= 0 |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:IPA |format=@@@ }}], auch Mabon ap Modron, der Sohn der Göttin Modron, deshalb „das göttliche Kind“ genannt, ist eine Gestalt aus der walisischen Mythologie. In den kontinentalen Artusromanen wird er Mabonagrain oder Mabuz genannt.

Mythologie

Datei:The Wooing of Olwen - Illustration 2.jpg
Gwrhyr und Eidoel sprechen mit dem Adler

In der Sage von Kulhwch ac Olwen wird berichtet, dass der Riese Ysbaddaden, der Vater Olwens, dem Brautwerber Kulhwch vierzig Aufgaben stellt, ehe er seine Tochter heiraten darf:

Noch eines: es gibt auf der Welt keinen Hundeführer, der diese Welpe beherrschen könnte, außer Mabon, dem Sohn der Modron, der drei Nächte nach seiner Geburt seiner Mutter geraubt wurde. Wo oder was er ist, ob tot oder lebendig, ist nicht bekannt.<ref>Helmut Birkhan: Keltische Erzählungen vom Kaiser Arthur. Teil 2, S. 62.</ref>

In den nächsten Aufgaben verrät Ysabaddaden den Weg, Mabon zu finden: Zuerst ist sein gefangen gehaltener Vetter Eidoel zu befreien, der bei der Suche helfen muss. Dies gelingt, und zusammen mit Kei, Gwrhyr Gwalstawd Ieithoedd dem Sprachkundigen, der sich mit allen Tieren verständigen kann, und Bedwyr fab Bedrawg macht Eidoel sich im Auftrag von König Artus auf den Weg. Sie befragen die ältesten Tiere der Welt, nämlich

Dieser nimmt Kei und Gwrhyr auf seinen Rücken und schwimmt mit der Flut den Severn stromauf nach Caer Loyw (Gloucester).<ref>Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 729.</ref> wo Mabon eingekerkert ist. Arthur gelingt es mit einem Heer die Burg zu erobern und Mabon, vor allem mit Hilfe Keis, zu befreien.

Beim Kampf mit dem Eber Twrch Trwyth – ebenfalls eine Forderung Ysbaddadens – ist es Mabon, der mit Hilfe des Hundes Drudwyn von den Cŵn Annwn (Hunde der Anderswelt) dem Eber das Rasiermesser zwischen seinen Ohren entreißt.<ref>Helmut Birkhan: Keltische Erzählungen vom Kaiser Arthur. Teil 2, S. 70 f und 88 (für den gesamten Absatz).</ref>

Die Gefangenschaft Mabons in Caer Loyw wird manchmal mit einer Initiation und Lehre bei den „Kampffrauen“ (Hexen) von Gloucester, und dieser Ort mit einer Variante der Anderen Welt gleichgesetzt.<ref>Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 668.</ref>

Mabon fab Modron wird in den Trioedd Ynys Prydein („Die Triaden der Insel Britannien“) zusammen mit Llŷr Lledieith und Gweir fab Geirioedd „Einer der drei erhabenen Gefangenen der Insel Britannien“ (tri goruchel garcharawr Ynis Bridein) genannt.<ref name="BM">Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur, S. 217 f.</ref>

In der Erzählung Pa ŵr yw’r porthor? („Wer ist der Pförtner?“) zählt Mabon zu den Gefolgsmännern Arthurs, der ihn dem Pförtner Glewlwyd als Knecht Uther Pendragons vorstellt.

[…] Mabon den Sohn der Modron den Knecht des Uther Pendragon […]<ref>Helmut Birkhan: Keltische Erzählungen vom Kaiser Arthur. Teil 2, S. 104.</ref>

Der Name Mabon wird häufig vom gallischen Gott Maponos und Modron von der Göttin Matrona abgeleitet.

In den Romanen der Matière de Bretagne wird Mabon mit hoher Wahrscheinlichkeit als Mabonagrain (im Erec des Chrétien de Troyes) oder Mabuz (im Lanzelet des Ulrich von Zatzikhoven) erwähnt, wobei die Gestalten in einem veränderten Zusammenhang stehen.<ref name="BM" />

Siehe auch

Literatur

  • Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, ISBN 3-7001-2609-3.
  • Helmut Birkhan: Keltische Erzählungen vom Kaiser Arthur. Teil 2, Lit-Verlag, Wien 2004, ISBN 3-8258-7563-6.
  • Sylvia und Paul F. Botheroyd: Lexikon der keltischen Mythologie, Knaur, ISBN 3-426-77413-5.
  • Artur Cotterell: Die Enzyklopädie der Mythologie, Edition XXL, ISBN 3-89736-300-3.
  • Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur (= Kröners Taschenausgabe. Band 466). Kröner, Stuttgart 1994, ISBN 3-520-46601-5.

Einzelnachweise

<references />