Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Flughafen Mogadischu – Wikipedia Zum Inhalt springen

Flughafen Mogadischu

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von MGQ)
Flughafen Mogadischu
Datei:Aden Abdullah Airport.jpg
Mogadischu (Somalia)
Mogadischu (Somalia)
Mogadischu
Kenndaten
ICAO-Code HCMM
IATA-Code MGQ
Koordinaten 2° 0′ 53″ N, 45° 18′ 18″ OKoordinaten: 2° 0′ 53″ N, 45° 18′ 18″ O
 {{#coordinates:2,0147222222222|45,305|primary
dim=10000 globe= name= region=SO type=airport
  }}
Höhe über MSL 9 m  (30 ft)
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 12 km südwestlich von Mogadischu
Basisdaten
Eröffnung 1928
Start- und Landebahn
05/23 3150 m × 45 m Asphalt

Der Flughafen Mogadischu Vorlage:Flughafen-Codes, seit Juni 2007 nach dem ersten Präsidenten Somalias Aden Abdullah Osman Daar Aden Adde International Airport benannt, ist der internationale Verkehrsflughafen der somalischen Hauptstadt Mogadischu. Er liegt im Südwesten der Stadt direkt an der Küste zum Indischen Ozean und verfügt über eine einzige Start- und Landebahn.

Geschichte

1977 wurde die durch ein palästinensisches Terrorkommando entführte Lufthansamaschine „Landshut“ (Boeing 737-200 der Lufthansa), auf dem Flughafen Mogadischu, durch die Antiterroreinheit GSG 9 befreit.

Während der UN-Mission UNOSOM (Operation Restore Hope), nach Ausbruch des somalischen Bürgerkrieges, war der Flughafen Stützpunkt der US-Marines. Danach konnte er wegen des Krieges für elf Jahre nicht benutzt werden. Die Union islamischer Gerichte, die 2006 zeitweise große Teile Somalias unter ihre Kontrolle brachte, eröffnete ihn am 15. Juli 2006 wieder. Äthiopien, das sich von der Union islamischer Gerichte bedroht fühlte, erklärte dieser am 24. Dezember 2006 den Krieg und bombardierte daraufhin den Flughafen, um das Einfliegen von Waffen oder Kämpfern aus dem Ausland zu unterbinden.

Inzwischen wurde der Flughafen mit türkischer Hilfe wieder aufgebaut und nutzbar gemacht.

Fluglinien von und nach Deutschland gibt es derzeit nicht.

Zwischenfälle

  • Am 2. Februar 2016 musste ein Airbus A321-111 der Daallo Airlines nach einer Explosion an Bord am Flughafen Mogadischu notlanden. Die Maschine war dort kurz zuvor zu einem Flug nach Dschibuti gestartet. Ein Attentäter hatte versucht, das Flugzeug mithilfe einer Bombe zu zerstören. Jedoch entstand durch die Explosion nur ein Loch in der Flugzeughülle, durch das der Attentäter aus der Maschine gesogen wurde. Es kam zu keinen weiteren Todesopfern (siehe auch Daallo-Airlines-Flug 159).
  • Am 10. Februar 2026 verunglückte eine Fokker 50 der StarSky Aviation (60-YAS) bei einer versuchten Notlandung auf dem Flughafen Mogadischu. Die Maschine war auf dem Weg vom Flughafen Mogadischu zum Gualaco Airport, als die Piloten kurz nach dem Start technische Schwierigkeiten meldeten. Daraufhin entschieden sich die Piloten, zum Startflughafen zurückzukehren, um dort notzulanden. Bei dieser Notlandung schoss die Maschine über das Landebahnende des Flughafens hinaus und kam erst auf einem Strand hinter dem Flughafengelände zum Stehen. Unter den 55 Personen an Bord gab es einige Leichtverletzte, jedoch keine Todesopfer. Das Flugzeug wurde bei dem Unfall stark beschädigt, da unter anderem die rechte Tragfläche abknickte. Das Flugzeug wurde dabei irreparabel beschädigt.<ref>Unfallbericht einer Fokker 50 der StarSky Aviation am Flughafen Mogadischu (60-YAS). Abgerufen am 16. Februar 2026 (englisch). Aviation Safety Network</ref>

Quellen

Einzelnachweise

<references />