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Münzstraße (Berlin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Münzstraße
Datei:DEU Berlin COA.svg
Wappen
Straße in Berlin
Datei:Berlin, Mitte, Muenzstrasse, Litfass-Denkmal.jpg
Litfaß-Denkmal in der Münzstraße
Ecke Almstadtstraße
Datei:Placeholder.svg
Basisdaten
Ort  Berlin
Ortsteil  Mitte
Angelegt  um 1750
Neugestaltet 
Hist. Namen  Contrescarpe (bis 1770)
Name erhalten 
Anschluss­straßen 
Memhardstraße (östlich),
Weinmeisterstraße (westlich)
Querstraßen  Rosa-Luxemburg-Straße,
Almstadtstraße,
Max-Beer-Straße,
Rochstraße,
Alte Schönhauser Straße,
Neue Schönhauser Straße
Plätze 
Nummern­system 
Bauwerke  siehe: Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Mitte/Spandauer Vorstadt
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr, ÖPNV
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge 200 Meter

-

Karte
Vorlage:Maplink

Die Münzstraße im Berliner Ortsteil Mitte in der Spandauer Vorstadt<ref>Flächendenkmal Spandauer Vorstadt</ref> erstreckt sich zwischen Rosa-Luxemburg- und Neuer Schönhauser Straße. Der Verlauf der knapp 200 Meter langen Straße folgt dem früher hier vorhandenen Graben der Festung Berlin.

Der erste um 1750 nach Beseitigung der Festungswerke um den Stadtkern von Berlin angelegte Verkehrsweg hieß demnach noch Contrescarpe. Seit dem 9. Juni 1770 ist die Straße nach dem 1752 vom Generalmünzdirektor Johann Philipp Graumann hier errichteten königlichen Münzgebäude benannt. Das westliche Ende der Münzstraße ist die Fortsetzung der Weinmeisterstraße, das östliche Ende wird hinter der Rosa-Luxemburg-Straße als Memhardstraße weitergeführt.

Historische Gebäude

Datei:Bundesarchiv Bild 183-G0805-0023-001, Berlin, Münzstraße, Straßenszene.jpg
„Mexikanische Geschäftsauslagen“ präsentiert dieses Hutgeschäft in der Münzstraße, inspiriert von den bevorstehenden Olympischen Sommerspielen 1968

Erhalten

(Die Nummerierung der Hausnummern erfolgte in den 1970er Jahren neu)

Nicht erhalten

Personen, die mit der Straße verbunden sind

Literarischer Handlungsort

  • Irmgard Keun: Das kunstseidene Mädchen. Roman. Universitas, Berlin 1932
  • Alfred Döblin: Berlin Alexanderplatz. Die Geschichte vom Franz Biberkopf. S. Fischer, Berlin 1929
  • Cioma Schönhaus: Der Passfälscher. Die unglaubliche Geschichte eines jungen Grafikers, der im Untergrund gegen die Nazis kämpfte, Mit Zeichnungen des Autors, Bearb., mit einem Nachwort vers. und hrsg. von Marion Neiss. Scherz, Frankfurt am Main 2004

Literatur

  • Ulrike Steglich, Peter Kratz: Das falsche Scheunenviertel. Ein Vorstadtverführer, Fotos: Carsten Jost, Ingrid Berg. Altberliner Bücherstube, Verlagsbuchhandlung Oliver Seifert, Berlin 1994
  • Hans E. Pappenheim: Münzstraße 20. Zur Geschichte eines verkannten Stadtteils. In: Bruno Harms, Walter G. Oschilewski (Hrsg.): Der Bär von Berlin. Jahrbuch des Vereins für die Geschichte Berlins. Fünfzehnte Folge 1966. arani, Berlin 1966
  • Rengha Rodewill (Hrsg.), Hans E. Pappenheim, Eberhard Dellé: Münzstraße 20 – Goethe im Palais Zedlitz, (E-Book), artesinex verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-9821614-4-0.

Weblinks

Commons: Münzstraße (Berlin-Mitte) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 52° 31′ 27,4″ N, 13° 24′ 30,4″ O

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