Zum Inhalt springen

Lüttelforst

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Lüttelforst
Gemeinde Schwalmtal
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=L%C3%BCttelforst 51° 11′ N, 6° 16′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 11′ 18″ N, 6° 15′ 42″ O
 {{#coordinates:51,18828|6,261575|primary
dim=10000 globe= name=Lüttelforst region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Fläche: 4,52 km²<ref name="g1885" />
Eingemeindung: 1. April 1915
Eingemeindet nach: Waldniel
Postleitzahl: 41366
Vorwahl: 02163
Lüttelforst (Nordrhein-Westfalen)
Lüttelforst (Nordrhein-Westfalen)
Lage von Lüttelforst in Nordrhein-Westfalen

Lüttelforst ist ein Ortsteil der Gemeinde Schwalmtal im Kreis Viersen in Nordrhein-Westfalen. Bis 1915 bildete Lüttelforst eine eigene Gemeinde im damaligen Kreis Kempen in der preußischen Rheinprovinz.

Datei:105 Lüttelforster Mühle, Lüttelforst 310-303 (Lüttelforst).jpg
Die Lüttelforster Mühle
Datei:63 Landw. Anwesen, Lüttelforst 139-141 (Lüttelforst).jpg
Der Brandshof

Geographie

Lüttelforst ist ein altes Waldhufendorf, das sich entlang der gleichnamigen Straße parallel zum Flusslauf der Schwalm an deren Nordufer erstreckt. Die Gemeinde Lüttelforst hatte 1885 eine Fläche von 4,52 km².<ref name="g1885" />

Geschichte

Die Entstehung von Lüttelforst als Hufensiedlung geht auf den Landesausbau im Hochmittelalter zurück. Die erste urkundliche Erwähnung von Lüttelforst stammt aus dem Jahre 1255 im Zusammenhang mit einer Schenkung an die dortige St. Jakobus-Kapelle. 1258 wurde die Jakobus-Kapelle zur Pfarrkirche erhoben.

Lüttelforst bildete seit dem 19. Jahrhundert eine Landgemeinde in der Bürgermeisterei Burgwaldniel im Kreis Kempen. Am 1. April 1915 wurden die drei Gemeinden Burgwaldniel, Kirspelwaldniel und Lüttelforst zur neuen Gemeinde und Bürgermeisterei Waldniel zusammengeschlossen.<ref>Amtsblatt der Regierung Düsseldorf 1914, S. 536</ref> Waldniel wiederum wurde 1970 mit Amern zur Gemeinde Schwalmtal zusammengeschlossen.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1832 375 <ref name="viebahn">Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf. 1836, abgerufen am 5. Mai 2019 (Digitalisat).</ref>
1861 512 <ref name="mulmann">Otto von Mülmann: Statistik des Regierungs-Bezirkes Düsseldorf. 1865, abgerufen am 6. Juni 2019.</ref>
1871 570 <ref name="g1871">Volkszählung 1871</ref>
1885 608 <ref name="g1885">Gemeindelexikon für die Rheinprovinz 1885</ref>
1910 489 <ref>Landkreis Kempen im Rheinland. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. Oktober 2023;.</ref>

Baudenkmäler

Die Katholische Pfarrkirche St. Jakobus, die Lüttelforster Mühle, die Hofanlagen Lüttelforst 25, 77, 93, 105, 139 und 171 sowie die Wohnhäuser Lüttelforst 65, 83, 101 und 103 stehen in Lüttelforst unter Denkmalschutz.

Brauchtum

Ein Träger des lokalen Brauchtums ist die St. Jakobus Schützenbruderschaft Lüttelforst.

Sport

Der örtliche Sportverein ist der Breitensportverein Apollo 11 Lüttelforst.

Persönlichkeiten

  • Wilhelm Peter Schmitz (* 1864 in Lüttelforst; † 1944), Architekt, Baubeamter und Denkmalpfleger, Dombaumeister in Metz und Trier

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein