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Lübau

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Lübau
Stadt Rabenau
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=L%C3%BCbau 50° 57′ N, 13° 37′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 57′ 16″ N, 13° 37′ 13″ O
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Höhe: 325 (300–350) m
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 01734
Vorwahl: 0351
Datei:Locator map Lübau in Rabenau.svg
Karte
Lage von Lübau in Rabenau

Lübau ist ein Ortsteil von Rabenau im sächsischen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Geografie

Lübau ist ein Waldhufendorf, das sich in nordöstliche Richtung von einer Hochfläche zum Borlasbach hin erstreckt. Der Ort liegt auf ca. 330 m Meereshöhe und befindet sich am untersten Rand des Osterzgebirges. Im Ortsteil Lübau leben ca. 300 Einwohner (2004).

Lage

Somsdorf Sdlg. Waldviertel Rabenau
Edle Krone Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Spechtritz
Borlas

Geschichte

Datei:Blick auf Lübau.JPG
Blick auf Lübau 2014
Datei:20150614085DR Lübau (Rabenau) Alte Dorfschule Gemeideamt.jpg
Alte Dorfschule und ehem. Gemeindeamt

Die erste urkundliche Erwähnung unter der Bezeichnung Lobouwe geht auf das Jahr 1378 zurück. Bis 1569 lag die Grundherrschaft beim Rittergut Rabenau, danach war es Amtsdorf des Amts Dippoldiswalde, wo es meist Liebau geschrieben wurde. Lübau war bis 1930 nach Somsdorf gepfarrt, danach nach Rabenau.

Lübau gehörte bis 1843 zum Amt Dippoldiswalde, danach zum Gerichtsamt Tharandt. Ab 1875 gehört Lübau zur Amtshauptmannschaft Dresden und kam 1952 zum Kreis Freital. 1974 wurde Lübau in die Stadt Rabenau eingemeindet. Für lokale Belange existiert nach der sächsischen Gemeindeordnung ein Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher.

Datei:Lübauer Mühle.JPG
Die Lübauer Mühle

Die Lübauer Mühle am Borlasbach wird auf das Jahr 1835<ref>Gerichtsbuch Lübau. In: Staatsarchiv Online. Staatsarchiv Dresden, 1847, abgerufen am 13. Juni 2022 (deutsch).</ref> datiert, sie ist nicht mehr in Betrieb. Im Jahre 1833/34 wurde die Schule erbaut, die seit 1953 bis zur Eingemeindung als Gemeindeamt genutzt wurde. Der Gasthof des Ortes brannte 1970 ab. 1840 wird der Stuhlbau im Ort mit Vier Stuhlbauern und 3 Gehilfen erwähnt. Um 1921 wurde das Kriegerdenkmal geweiht. 1944 wurden Flüchtlinge aus Ostpreußen im Ort bei den Bauern einquartiert.<ref>Siegfried Störzner: Bilder aus Lübau Vergangenheit. In: Weißeritz-Zeitung , Aus der Heimat. SLUB, 19. November 1935, abgerufen am 22. Juli 2023 (deutsch).</ref><ref>Bilder aus Lübau Vergangenheit. In: Weißeritz Zeitung. SLUB, 3. Januar 1936, abgerufen im Jahr 2023 (deutsch).</ref>

1952 wurde die LPG Freundschaft gegründet. Es entstanden Maschinenhallen, Lagerhallen und Offenställe am oberen und unteren Ortsende, bereits 1981<ref>Heft, Neuer Weg, 1981 Seite 674</ref> war diese vereinigt als LPG „Freundschaft“ Lübau-Oelsa. In den 1980er Jahren entstand am unteren Ortsende eine moderne Bullenmastanlage, die heute die Jungrinderzucht und eine Biogasanlage der Dresdner Vorgebirgs Agrar AG beherbergt.

Entwicklung der Einwohnerzahl

Quelle: Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde<ref>Lübau. In: Digitales historisches Ortsverzeichnis von Sachsen. Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde, abgerufen am 16. August 2019 (Quelle für Einwohnerentwicklung von Lübau).</ref>

  • 1551: 13 besessene Mann, 24 Inwohner
  • 1764: 14 besessene Mann, 4 Häusler
  • 1803: 12 Hüfner, 3 Gärtner, 4 Häusler, 115 Einwohner
  • 1834: 145
  • 1836: 150
  • 1871: 183
  • 1890: 171
  • 1910: 210
  • 1925: 209
  • 1939: 241
  • 1946: 331
  • 1950: 294
  • 1964: 235

Persönlichkeiten

  • Fr. E. Jochen (* 1812 in Dresden; † 1833 in Lübau), Schullehrer
  • Theodor Leopold Meyer (* 1810 in Oberwiesenthal; † 1841 in Lübau), Schullehrer

Wirtschaft und Verkehr

Lübau war und ist stark landwirtschaftlich geprägt. Im Ort existiert seit den 1970er Jahren eine Viehzuchtanlage.

Gemeindestraßen führen nach Rabenau, nach Somsdorf und nach Borlas.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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