Lömischau
Lömischau Lemišow Gemeinde Malschwitz
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(97)&title=L%C3%B6mischau 51° 17′ N, 14° 34′ O
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| Höhe: | 146 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 2,14 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Lömischau, Gemeinde Malschwitz. In: GEOindex. Abgerufen im März 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | 97 (31. Dez. 2025)<ref>Angaben der Gemeindeverwaltung Malschwitz.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 45 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. April 1936 | |||||
| Eingemeindet nach: | Wartha | |||||
| Postleitzahl: | 02694 | |||||
| Vorwahl: | 035932 | |||||
Lömischau, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ist ein Dorf in der Oberlausitz und Ortsteil der Gemeinde Malschwitz im ostsächsischen Landkreis Bautzen. Zum Ortsteil zählt der Ausbau Neulömischau (umgangssprachlich Ziegenfauze). Der Ort zählt zum amtlichen sorbischen Siedlungsgebiet in Sachsen.
Zusammen mit den Ortsteilen Wartha, Kleinsaubernitz und Neudörfel bildet Lömischau die Ortschaft Kleinsaubernitz.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 320 kB) § 14. In: Webauftritt. Gemeinde Malschwitz, abgerufen im März 2026.</ref>
Geografie
Lömischau befindet sich etwa 14 Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Bautzen im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft links des Löbauer Wassers, unweit von dessen Mündung in die Spree. Die Nachbarorte sind Wartha im Osten, Guttau im Süden, Spreewiese am anderen Ufer der Spree im Westen und Halbendorf/Spree im Norden.
Geschichte
Das Straßendorf wurde erstmals um 1400 als Lemschaw oder Lemmeschaw erwähnt und gehörte spätestens seit dem 16. Jahrhundert zur Kirchgemeinde Guttau. Der aus dem Sorbischen stammende Ortsname leitet sich von einem Personennamen Lemeš ab („Siedlung des Lemeš“), der wiederum auf einem slawischen Wort für „Pflugschar, Pflugeisen“ beruht (vgl. tschechisch lemeš, polnisch lemiesz).<ref>Walter Wenzel: Oberlausitzer Ortsnamenbuch. Domowina-Verlag, Bautzen 2008, S. 107</ref> 1884 zählte Arnošt Muka in Lömischau insgesamt 111 Einwohner, davon 108 Sorben und nur drei Deutsche.<ref>Ernst Tschernik: Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung. Akademie-Verlag, Berlin 1954.</ref> 1925 hatte das Dorf 107 Einwohner, die allesamt evangelisch-lutherischer Konfession waren.<ref>Lömischau im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref> 1936 wurde das bis dahin eigenständige Lömischau nach Wartha eingemeindet.
Der Anteil der sorbischsprachigen Bevölkerung ist – wie in der gesamten evangelischen Region nordöstlich von Bautzen – insbesondere in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stark zurückgegangen.
2015 wurde die Dorfkapelle neben dem Gasthof geweiht. Der Bau war eine Privatinitiative der ehemaligen Wirtsfamilie. In der Kapelle hängt eine Glocke, die im 18. Jahrhundert in Prag gegossen wurde.
Weblinks
- Lömischau im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum
- Ortsteil Lömischau In. Webauftritt der Gemeinde Malschwitz.
Einzelnachweise
<references />
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