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Luke Gasser

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Datei:2017 Luke Gasser - by 2eight - DSC2225.jpg
Luke Gasser bei einem Auftritt im Dezember 2016

Lukas «Luke» Gasser<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/ow.powernet.chEintrag der Silvertrain GmbH (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot im Handelsregister des Kantons Obwalden, abgerufen am 21. Dezember 2012</ref> (* 8. April 1966 in Lungern) ist ein Schweizer Filmemacher, Bildhauer, Maler, Musiker, Schauspieler und Buchautor.

Leben

Gasser ist in Lungern im Kanton Obwalden geboren und aufgewachsen. Sein Vater Hans-Heini Gasser war von 1973 bis 1986 Regierungsrat von Obwalden. Von 1983 bis 1987 machte Gasser in Lungern bei Karl Imfeld eine Lehre als Bildhauer und besuchte die Schule für Gestaltung in Luzern. Seit Anfang der 1980er-Jahre tritt er als Rockmusiker auf und seit 1991 ist er als freischaffender Bildhauer, Maler und Musiker tätig. Seit 1999 ist er als Filmemacher aktiv, wobei er zumeist Regie führt, als Produzent auftritt und als Schauspieler mitwirkt. Gasser lebt und arbeitet in Kägiswil, Obwalden.

Im Jahr 2007 kandidierte Luke Gasser überraschend mit der Unterstützung eines überparteilichen Komitees<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website Luke uf Bern (Memento vom 10. Januar 2016 im Internet Archive)</ref> als parteiloser Kandidat für den Schweizer Nationalrat.<ref>Gasser will eine Rolle im Bundeshaus. In: Neue Obwaldner Zeitung, 30. August 2007</ref> Kurz vor der Wahl gab Gasser bekannt, dass er sich nach einer allfälligen Wahl in Bern der CVP-Fraktion anschliessen wollte. Dadurch haben sich wohl letztendlich die Stimmen der CVP-Anhänger aufgespalten, dies zum Nachteil des offiziellen CVP-Kandidaten Patrick Imfeld, der mit 4'462 Stimmen ein besseres Ergebnis erzielte als Luke Gasser mit 3'095 Stimmen. Dadurch konnte der SVP-Kandidat Christoph von Rotz mit 61 Stimmen Vorsprung die Wahl gewinnen.<ref>Hochrechnungen: Tessin, Obwalden und Glarus Artikel auf news.ch vom 21. Oktober 2007</ref> Für die Schweizer Parlamentswahlen 2019 am 20. Oktober 2019 kandidierte Luke Gasser erneut als unabhängiger Kandidat für den Nationalrat,<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.lukegasser.chNationalratswahlen 2019 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2020. Suche im Internet Archive ) auf der Website von Luke Gasser, abgerufen am 16. September 2019</ref> erreichte jedoch mit 1675 Stimmen nur das viertbeste Ergebnis. Der zweitplatzierte Peter Krummenacher (CVP) verpasste mit 5325 Stimmen nur um 87 Stimmen den Nationalratssitz, der – wie bereits 2007 – an die SVP ging.

Von 2008 bis 2010 war Luke Gasser Geschäftsführer des Regionalentwicklungsverbands (REV) in Obwalden.<ref>Website des Regionalentwicklungsverbands (REV) in Obwalden</ref><ref>Thomas Spitzmüller geht mit Luke Gasser. In: Neue Obwaldner Zeitung, 13. März 2010</ref> Er war 2009 Gründungspräsident<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Beschlussprotokoll Vereinsgründung Film Zentralschweiz (PDF) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. Januar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.filmzentralschweiz.ch, abgerufen am 21. Januar 2017</ref> des Vereins Film Zentralschweiz, den er bis 2015 präsidierte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Protokoll der ordentlichen Generalversammlung Verein Film Zentralschweiz, Mittwoch, 6. Mai 2015, (PDF) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. Januar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.filmzentralschweiz.ch, abgerufen am 21. Januar 2017</ref>

Luke Gasser ist mit der Schriftstellerin und Hochschuldozentin Elisabeth Zurgilgen befreundet.<ref>Blüemlisalp ire Summernacht … . In: Schweizer Illustrierte, 8/2012, 20. Februar 2012, S. 15</ref>

Im September 2020 war er Erstunterzeichner des Appells für freie Debattenräume.<ref>Erstunterzeichner. In: idw-europe.org. 7. Januar 2020, abgerufen am 25. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Bildende Kunst

Datei:Katholisch Bonstetten ZH innen.jpg
Altarraum der Kirche St. Mauritius, 2016 von Luke Gasser gestaltet

Die Werke von Luke Gasser wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen in der ganzen Schweiz ausgestellt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. (Memento vom 30. Juli 2012 im Webarchiv archive.is)</ref> 2004 gestaltete Gasser die neuen Glocken<ref>Pfarrei St. Mauritius (Hrsg.): Festschrift zur Kirchweihe am 5. Juni 2016. S. 21.</ref> der Kirche St. Mauritius in Bonstetten und 2016 den Altarraum des Kirchenneubaus.<ref>Luke Gassers Werk bewegt die Kirchengänger. In: Obwaldner Zeitung, 16. Juni 2016</ref>

Filmografie

Datei:Luke gasser02.jpg
Luke Gasser (2010)

Diskografie

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  • 1996 Hensli Müller – Singer/Songwriter
  • 1998 Melchtal – Urchig-rockige Ton-Metzgetä von Subaru bis Schachersepp
  • 1999 Schtäischlag – Album mit 12 Mundart-Songs
  • 2000 Rohstoff – Album mit 12 Mundart-Songs
  • 2000 Baschis Vergeltung – Soundtracks zum Film
  • 2003 Fremds Land – Das Album zum Film
  • 2004 Schtiär – Album mit 12 harten Mundart-Songs
  • 2005 Warrior Soul
  • 2006 Anuk – Der Weg des Kriegers – Das Album zum Film
  • 2007 Affäzahnd – Album mit 12 harten Mundart-Songs
  • 2012 Retribution
  • 2014 Flicker, das Lied Fire On My Mind im Duett mit Doro Pesch<ref>Gasser heizt ein für die Queen of Rock. In: Neue Obwaldner Zeitung, 7. Oktober 2014, S. 19</ref>
  • 2015 Rock’n’Roll Welfare
  • 2018 The Judas Tree
  • 2021 Wildgärscht & Wätterhorn
  • 2022 Kumpelding

Bücher

  • Der Ausfall 1998. Ein Kulturprojekt von Luke Gasser, mit Beiträgen von Franz Hohler, Elisabeth Zurgilgen, Pirmin Meier, Dominik Brun und Hanspeter Niederberger.
  • Sein Gesicht möchte ich sehen – Die Jesus-Doku: das Buch zum Film «The making of Jesus». Weltbild, Augsburg 2013, ISBN 978-3-8289-5776-3.
  • Ich habe ein Feuer auf die Welt geworfen, die Apostel-Doku: hatte Jesus wirklich eine Kirche im Sinn? Das Buch zum Film «Rabbuni oder die Erben des Königs». Weltbild, Olten 2015, ISBN 978-3-03812-590-7.
  • Und essen mag er auch nicht mehr – Eine historische Erzählung, Buch zu dem Film «Von Flüe – Ein Mann in Pilgers Art». Weltbild, Olten 2017, mit DVD «Von Flüe – Ein Mann in Pilgers Art», ISBN 978-3-03812-703-1.
  • Das Jericho-Prinzip – Abschied von der Last der Schuld. Weltbild, Olten 2019, ISBN 978-3-03812-766-6.

Auszeichnungen

  • 2003 für «Fremds Land»: Förderpreis der Zentralschweizer Radio- und Fernsehgesellschaft ZSRG; Nomination Prix Walo.
  • 2010 für «Bodmers Reise»: New York City International Film Festival: Best Documentary; South Appalachean International Filmfestival Nashville: Best Art & Experimental Film; Hollywood International Filmfestival in Los Angeles: Merit Award
  • 2011 für «Bodmers Reise»: Green Bay International Filmfestival: Best Documentary.
  • 2012 für «The Making of Jesus Christ»: Platinum Reel Award für den besten Dokumentarfilm am Nevada Film Festival in Las Vegas, USA<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />2012 Platinum Reel Award Winners (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. Dezember 2012 auf WebCite)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nevadafilmfestival.com auf der Website des Nevada Film Festivals, abgerufen am 21. Dezember 2012</ref>

Weblinks

Commons: Luke Gasser – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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