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Liste der Todesopfer an der Berliner Mauer

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(Weitergeleitet von Liste der Maueropfer)

Die Liste der Todesopfer an der Berliner Mauer enthält alle Personen, die als „Maueropfer“ an der Berliner Mauer zu Tode gekommen sind. Nach den Kriterien eines staatlich geförderten Forschungsprojekts des Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam und der Stiftung Berliner Mauer trifft dies mindestens auf 140 Menschen zu.<ref>Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961–1989. Gedenkstätte Berliner Mauer, abgerufen am 17. November 2018. Es handelt sich um eine Fortschreibung der im Jahr 2009 veröffentlichten Liste bei Hans-Hermann Hertle, Maria Nooke: Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961–1989. Ein biographisches Handbuch. Links, Berlin 2009, ISBN 3-86153-517-3.</ref> Dazu kommen nochmals mindestens 251 meist ältere Personen, die nach oder bei den Kontrollen an den Berliner Grenzübergängen eines natürlichen Todes – hauptsächlich durch Herzinfarkte – starben.<ref name="hertle18" /> Ergebnisse anderer Untersuchungen werden im Hauptartikel Todesopfer an der Berliner Mauer vorgestellt.

Unter den Menschen, die ihr Leben an der Berliner Mauer einschließlich der Sperranlagen zwischen der DDR und West-Berlin verloren, sind auch Todesfälle unter DDR-Grenzern während der Dienstausübung. Personen, die an der innerdeutschen Grenze ums Leben kamen, sind hier nicht behandelt.

Kriterien

Datei:Participants at the 25th Anniversary of the Berlin Wall remember people who perished while trying to escape.jpg
Demonstration in Berlin 1986
Datei:25THANNIVERSARYOFBERLINWALL.jpg
Demonstration in Berlin 1986

Zur Klassifikation der Einzelfälle als Todesopfer der Berliner Mauer entwickelte das ZZF fünf Fallgruppen. Als solche Todesopfer gelten:<ref>Hans-Hermann Hertle, Maria Nooke: Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961–1989. Ein biographisches Handbuch. Links, Berlin 2009, ISBN 978-3-86153-517-1, S. 15.</ref>

  • Flüchtlinge, die bei einem Fluchtversuch (ab 1968 laut § 213 des Strafgesetzbuches der DDR Ungesetzlicher Grenzübertritt) von bewaffneten Organen der DDR (siehe: Grenztruppen der DDR) erschossen wurden oder an den Schussverletzungen starben.
  • Flüchtlinge, die ohne Fremdeinwirkung im Grenzgebiet zu Tode kamen oder sich angesichts des Scheiterns ihres Fluchtversuchs das Leben nahmen.
  • Personen aus Ost und West, die im Bereich der Grenze von bewaffneten Organen der DDR erschossen wurden oder an den Schussverletzungen starben (z. B. Grenzanlagen überkletterten oder versehentlich für Flüchtlinge gehalten und getötet wurden).
  • Personen aus Ost und West, die durch Handeln oder Unterlassen der bewaffneten Organe verunglückten bzw. an den dabei erlittenen Verletzungen starben.
  • Grenzsoldaten, die während ihres Dienstes an der Mauer getötet wurden.

Die Fälle müssen entweder mit einer Flucht oder kausal und räumlich mit dem Grenzregime zusammenhängen oder sie müssen direkt oder mittelbar auf Verursachung oder Unterlassen der Grenzorgane im Grenzgebiet zurückgehen.

Liste

Zwischen 1961 und 1989 starben nach den Daten des Forschungsprojekt des ZZF 140 Menschen (101 Flüchtlinge, 31 Menschen ohne Fluchtabsicht (aus Ost und West) und 8 DDR-Grenzsoldaten) an der Berliner Mauer. Es sind nur die Toten aufgeführt, die ihr Leben an der Berliner Mauer einschließlich der Sperranlagen zwischen der DDR und West-Berlin verloren. Menschen, die an der Innerdeutschen Grenze ums Leben kamen, sind in der Liste nicht genannt.

Name Geboren Gestorben Alter Todesumstände
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 58 Bei einem Sprung aus ihrer Wohnung in der Bernauer Straße 48 tödlich verletzt und noch vor Krankenhauseinlieferung gestorben
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 24 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze im Humboldthafen
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 27 Erschossen beim Fluchtversuch im Teltowkanal vor Lichterfelde, Höhe Wupperstraße
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 47 Am 19. August 1961 auf der Flucht aus seiner Wohnung in der Bernauer Straße 1 abgestürzt und mit einem Bruch in ein West-Berliner Krankenhaus eingeliefert; an einer dort zugezogenen Lungenentzündung am 17. September 1961 gestorben
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 80 Am 25. September 1961 bei Fluchtversuch mittels Sprung aus ihrer Wohnung in der Bernauer Straße 34 schwer verletzt, am 26. September den dabei erlittenen inneren Verletzungen erlegen
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 22 Stürzte bei einem Fluchtversuch im Kampf mit Grenzsoldaten vom Dach des Hauses Bernauer Straße 44 und verletzte sich tödlich
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 25 Beim Fluchtversuch mittels Durchschwimmen und (aufgrund von Beschuss) Durchtauchen der Spree an der Sektorengrenze zwischen Friedrichshain und Kreuzberg ertrunken
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 25 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze am Spreeufer in Kreuzberg zwischen Schilling- und Oberbaumbrücke
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 19 Ertrunken/gestorben an den Folgen von Kälteschock und Kreislaufkollaps beim Fluchtversuch am Außenring in der Havel in der Nähe von Sacrow (bei Potsdam) in Höhe Fährstraße
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 20 Erschossen als Fluchthelfer in Staaken, nahe Bergstraße/Ecke Hauptstraße
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 21 Beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze in der Spree in der Nähe des Reichstagufers an der Kieler Straße aufgrund Defekt des Tauchgeräts ertrunken oder an Kälteschock gestorben
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 20 DDR-Grenzpolizist, der vor Dienstantritt getrunken hatte; ertrunken beim Flucht- und Fahnenfluchtversuch während seines Einsatzes an der Sektorengrenze in der Spree, in West-Berlin gefunden am 11. März 1962
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 20 Tödlich angeschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze zu Wittenau, Wilhelmsruher Damm, und im Krankenhaus gestorben
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 27 Erschossen als Fluchthelfer an der Sektorengrenze zwischen Treptow und Neukölln in der Heidelberger Straße, erlag in West-Berlin seinen Verletzungen
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 19 Am oder nach dem 8. April, laut Autopsie eventuell um den 12. April herum, beim Fluchtversuch ertrunken an der Sektorengrenze beim Durchschwimmen der Spree; Leiche gefunden am 22. April
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 23 Fluchtversuch mit einem durch die Sektorengrenze brechenden Lkw an der Grenzübergangsstelle Heinrich-Heine-Straße; erstickte beim Unfall, der den Lkw auf der West-Berliner Seite zum Stehen brachte
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 20 Im Dienst getöteter Grenzsoldat; erschossen mit der Waffe des Maueropfers Peter Böhme am Gleisdreieck Potsdam-Griebnitzsee gegenüber von Kohlhasenbrück
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 19 Erschossen während eines Schusswechsels am Gleisdreieck Potsdam-Griebnitzsee gegenüber von Kohlhasenbrück, nachdem – vermutlich von ihm selbst – mit seiner Waffe der Grenzsoldat Jörgen Schmidtchen erschossen worden war
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 19 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze zwischen Schönholz und Reinickendorf, am Bahndamm nördlich der Klemkestraße
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 21 Im Dienst getöteter Grenzsoldat; von einem Querschläger aus der Pistole eines West-Berliner Polizisten tödlich getroffen an der Sektorengrenze am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal/Invalidenfriedhof.
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 24 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze südlich der Sandkrugbrücke, nahe der Charité am Alexanderufer
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 17 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze in der Spree nahe der Marschallbrücke am Reichstagufer, nachdem der Schiffsführer des Kahns, auf dem er eigentlich nach Westen fliehen wollte, den Zoll gerufen hatte
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 53 Ertrunken beim Fluchtversuch in der Havel in Wannsee, Höhe Nikolskoe
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 13 Im Gespräch mit dort wohnhaften Kindern zeigte und lud der Grenzer einer Streife an der Sektorengrenze in Treptow in der Kolonie „Sorgenfrei“, nahe der Karpfenteichstraße, seine Waffe; dabei löste sich versehentlich ein Schuss und traf Glöde tödlich
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 20 Im Dienst getöteter Grenzsoldat; von einem Fluchthelfer an der Sektorengrenze zwischen den Ortsteilen Mitte und Kreuzberg erschossen
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 22 Erschossen als Fluchthelfer an der Sektorengrenze zwischen den Ortsteilen Mitte und Kreuzberg in der Heinrich-Heine-Straße 49, nachdem der dortige Fluchttunnel verraten worden war; starb auf dem Weg ins Ost-Berliner Krankenhaus
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 18 Erschossen beim Fluchtversuch in Berlin-Mitte, Zimmerstraße; vor den Augen einer großen West-Berliner Menschenmenge im Todesstreifen verblutet
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 19 An der Sektorengrenze in Gesundbrunnen am S-Bahnhof Bornholmer Straße beim Fluchtversuch zunächst angeschossen und, als er schon am Boden lag, aus kurzer Distanz erschossen
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 40 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze, am Sophienfriedhof, Bernauer Ecke Bergstraße
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 22 Im Dienst getöteter Grenzsoldat; von einem Kameraden am südwestlichen Außenring erschossen, weil nach unterschiedlichen Angaben entweder die Maschinenpistole versehentlich auslöste oder er mit einem DDR-Flüchtling verwechselt wurde
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 60 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze in der Spree nahe der Oberbaumbrücke
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 23 Ertrunken beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze in der Spree; Leiche gefunden am 10. März 1963
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 17 Nach einem vereitelten Fluchtversuch auf der Flucht vor dem ihn nun verfolgenden Grenzer-Suchtrupp in Grenznähe erschossen
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle/6. Dezember 1962 20 Ertrunken beim Fluchtversuch im Griebnitzsee in Potsdam, Leiche geborgen am 25. März 1963 an der Babelsberger Enge
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 21 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze in der Spree nahe der Oberbaumbrücke
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 31 Erschossen beim – vermutlich alkoholisierten – Fluchtversuch in Berlin-Treptow, im Gebiet Altglienicke/Rudower Chaussee/Rudower Straße; 1956 war eine erste Flucht geglückt, Kutscher ist mit Familie aber nach einem Jahr in die DDR zurückgekehrt
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 20 Erschossen beim Fluchtversuch in Nieder Neuendorf; einziger Mauertoter, der von sowjetischen Soldaten erschossen wurde
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle/März 1963 16 Ertrunken beim Fluchtversuch; Todestag unklar: ab 6. Februar vermisst, am 1. April 1963 aus der Spree in Kreuzberg in Höhe Cuvrystraße 51 geborgen
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 19 Erschossen beim Fluchtversuch im Teltowkanal, gegenüber von Zehlendorf in Höhe des Kleinmachnower Weges
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 22 Im Dienst getöteter Grenzsoldat; von Flüchtlingen am 23. August 1963 an der Sektorengrenze in Johannisthal in der Nähe der Massantebrücke schwer verletzt, am 8. September gestorben
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 23 Beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze in der Spree zwischen Kronprinzen- und Marschallbrücke angeschossen und infolge der Schussverletzung ertrunken
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 24 Bei einem Fluchtversuch über die Gleisanlagen nördlich des S-Bahnhofs Bornholmer Straße von einem Zug erfasst und wenig später im Volkspolizei-Krankenhaus gestorben.
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 24 Er kletterte stark alkoholisiert an der Sektorengrenze in Adlershof am Teltowkanal, nahe der Wredebrücke, über den Grenzzaun, den er nach Warnschüssen wieder hinab stieg. Als er sich vom Grenzzaun entfernte, eröffneten die Grenztruppen das Feuer und trafen ihn tödlich, als er schon am Boden lag; von einer Fluchtabsicht wird nicht ausgegangen
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 18 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze zwischen Mitte und Kreuzberg in Höhe Melchiorstraße/Bethaniendamm, gestorben im West-Berliner Krankenhaus
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 25 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze in Treptow nahe der Kleingartenanlage „Sorgenfrei“
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 20 West-Berliner, der im Grenzbereich zum Spandauer Forst am Oberjägerweg erschossen wurde, als er mit einer Gaspistole zwei Grenzer bedrohte; hatte bereits früher Grenzen und Grenzbereiche angesehen bzw. betreten und wollte vermutlich zu einem späteren Zeitpunkt eine Fluchthilfe planen
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 29 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze in der Nähe des Invalidenfriedhofs
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 20 Bei Fluchtversuch mit vermutlich selbst angefertigtem Tauchgerät unter ungeklärten Umständen in der Havel ertrunken
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 19 Bei Fluchtversuch mit vermutlich selbst angefertigtem Tauchgerät unter ungeklärten Umständen in der Havel ertrunken
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 37 Bei einem Fluchtversuch von zwei Angehörigen der Grenztruppen der DDR im Bereich der stillgelegten S-Bahn-Strecke zwischen den Bahnhöfen Schönhauser Allee und Gesundbrunnen entdeckt und erschossen, als sie zurück Richtung Ost-Berlin floh
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 18 Bei einem Fluchtversuch bei der Kleingartenkolonie in Schönholz am 18. August 1964 angeschossen und zwei Tage später im Krankenhaus der Volkspolizei gestorben
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 21 Im Dienst getöteter Grenzsoldat; irrtümlich von Kameraden erschossen bei einem Feuergefecht mit Fluchthelfern an der Sektorengrenze in Berlin-Mitte, Strelitzer Straße 55
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 17 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze in Baumschulenweg, im Britzer Zweigkanal in Höhe Heidekampgraben
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 19 Beim Fluchtversuch in Hohen Neuendorf/Bergfelde zunächst angeschossen und, als er bereits auf dem Boden lag, aber sich noch bewegte, erschossen
N.N. Vorlage:DatumZelle Wurde gesehen, wie er bei einem Fluchtversuch in der Spree ertrank; Verbleib der Leiche und Identität des etwa 30-Jährigen unbekannt; eventuell mit einer in West-Berlin am 8. Juli 1965 gefundenen, nicht identifizierten Wasserleiche identisch
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 21 Erschossen beim Fluchtversuch in Kleinmachnow/Dreilinden, nahe Teerofendamm
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 24 Am 13. April 1965 in der Spree zwischen der Brommy- und der Schillingbrücke gefunden; mit großer Wahrscheinlichkeit identisch mit einem möglicherweise alkoholisierten Mann, der am 25. März 1965 die Spree in der Nähe des Osthafens an der Sektorengrenze zwischen Kreuzberg und Friedrichshain von Berlin-West nach Berlin-Ost durchquerte, aus Erschöpfung nicht das Ost-Berliner Ufer erklimmen konnte und trotz Bittens um Hilfe unter den Augen eines tatenlosen DDR-Grenzpostens ertrank
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 26 Geriet vor seinem grenznahen Haus mit einer Grenztruppe in Streit und griff dabei nach dem Waffenlauf eines Grenzpostens; wurde durch Schüsse am 24. April 1965 am Außenring im Grenzgebiet zwischen Potsdam-Babelsberg und West-Berlin schwer verletzt, woraufhin ihm bei einer Operation eine Niere entfernt wurde; als die andere Niere versagte, starb er am 3. Mai 1965
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 42 West-Berliner Motorbootfahrer, der auf dem Teltowkanal in der Nähe des Kontrollpunktes Dreilinden, unabsichtlich die – 100 Meter weiter entfernt geglaubte – Grenze überquerte und daraufhin von DDR-Grenzsoldaten erschossen wurde
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 25 Tödlich verunglückt beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze im S-Bahn-Tunnel zwischen den Bahnhöfen Pankow und Schönhauser Allee
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 24 Tödlich verletzt beim Fluchtversuch in Teltow, nahe Philipp-Müller-Allee und im Ost-Berliner Krankenhaus den Verletzungen erlegen
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 23 Aus nächster Nähe beim Fluchtversuch in Kleinmachnow erschossen, als er sich auf Aufforderung hin den DDR-Grenzern ergeben wollte. Die Tat führte 1992 zum höchsten Strafmaß in einem Mauerschützenprozess.
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 29 Wurde am 10. November beim Fluchtversuch entdeckt, flüchtete vor den ihn verfolgenden Grenzern in das grenznahe Haus Gartenstraße 85 in Prenzlauer Berg und kletterte, als das umstellte Haus durchsucht wurde, aus dem Flurfenster im vierten Stock; stürzte in den Hof und erlag am folgenden Morgen im Krankenhaus seinen Verletzungen
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 47 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze zwischen Brandenburger Tor und Clara-Zetkin-Straße
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 62 Beim Fluchtversuch in den Bauch geschossen am 26. November 1965 an der Sektorengrenze im Bereich des Bahndamms Sonnenallee, nahe der Kleingartensparte „Eintracht“; im Krankenhaus am 3. Dezember 1965 einer Bauchfellentzündung erlegen
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 27 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze zwischen Mitte und Kreuzberg am Grenzkontrollpunkt Heinrich-Heine-Straße
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 19 Beschossen beim Fluchtversuch am 9. Juni 1965 an der Sektorengrenze im Bereich Nordbahnhof/Gartenstraße und am 11. Januar 1966 seinen schweren körperlichen und psychischen Verletzungen erlegen (Kreislaufversagen)
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 31 Erschossen beim Fluchtversuch in Staaken, nahe der Grenzübergangsstelle, als er bereits am Boden lag, weil sich seine Kleidung im Stacheldraht verfangen hatte
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 13 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze in Treptow, Kleingartenkolonie „Sorgenfrei“ in der Nähe des S-Bahnhofs Plänterwald
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 10 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze in Treptow, Kleingartenkolonie „Sorgenfrei“ in der Nähe des S-Bahnhofs Plänterwald; jüngstes Opfer, das an der Mauer erschossen wurde
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 21 Erschossen beim Fluchtversuch während eines Schusswechsels zwischen zwei Flüchtlingen und den Besatzungen zweier Grenzwachtürme bei Kohlhasenbrück/Steinstücken
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 20 Erschossen beim Fluchtversuch in Großziethen; der Mitflüchtling wurde festgenommen
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 21 Erschossen beim Flucht- und (als NVA-Soldat) Fahnenfluchtversuch an der Sektorengrenze in Johannisthal am Teltowkanal; die Schützen wurden im wiedervereinigten Deutschland freigesprochen, da Fahnenflucht laut DDR-Militärgesetz von 1962 ein Verbrechen war
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 31 West-Berliner, der angetrunken an der Sektorengrenze im Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal in Höhe Invalidenfriedhof badete; von DDR-Grenzern erschossen, die ihn für einen Flüchtling hielten
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 33 Erschossen beim Fluchtversuch (unter Alkohol) am Außenring in Mahlow an der Grenze zu Lichtenrade in der Nähe des ehemaligen S-Bahn-Damms; eine erste Flucht war ihm 1952 gelungen, nach neun Monaten war er aber in die DDR zurückgekehrt
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 46 West-Berliner, der vermutlich aufgrund psychischer Krankheit den Schifffahrtskanal nördlich des Invalidenfriedhofs durchschwamm und auf dem Rückweg von DDR-Grenzern beschossen und tödlich verletzt wurde
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 6 Von einem Spielkameraden an der Sektorengrenze zwischen Kreuzberg und Friedrichshain, nahe der Oberbaumbrücke, in die Spree gestoßen und ertrunken
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 17 Erschossen beim Fluchtversuch in Kleinmachnow in der Nähe des Teltower Hafens; der Mit-Flüchtling wurde festgenommen
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 37 Erschossen beim alkoholisierten Fluchtversuch an der Sektorengrenze im Teltowkanal in Berlin-Rudow, nahe der Kanalstraße in Höhe der Firma Eternit, und abgesunken; Leiche von der West-Berliner Wasserschutzpolizei am 8. März 1967 geborgen; zwei Mit-Flüchtlinge gaben auf und blieben unentdeckt
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 24 Bei einem Fluchtversuch im Nieder Neuendorfer See, am Berliner Außenring zwischen Hennigsdorf (Kreis Nauen) und Berlin-Spandau ertrunken
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 22 Erschossen beim Fluchtversuch mit Dieter Weckeiser an der Sektorengrenze gegenüber dem Reichstagsgebäude nahe der Kronprinzenbrücke
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 25 Angeschossen am 18. Februar 1968 beim Fluchtversuch mit Elke Weckeiser an der Sektorengrenze gegenüber dem Reichstagsgebäude nahe der Kronprinzenbrücke, gestorben am 19. Februar 1968; war 1962 freiwillig mit seiner ersten Ehefrau in die DDR eingereist
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 29 Wurde alkoholisiert am 7. Juli 1962 von Volkspolizisten in Potsdam an der Glienicker Brücke kontrolliert und hatte keine Ausweispapiere dabei; als er versuchte, in den von ihm erwarteten Linienbus einzusteigen, wurde er angeschossen; starb 5½ Jahre danach an den Spätfolgen
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 18 Bei einem Fluchtversuch in der Spree zwischen Treptow und Kreuzberg in den Unterwassersperranlagen der Grenze (Stacheldraht) ertrunken
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 28 Westdeutscher, der über den Grenzübergang Friedrichstraße in die DDR einreiste und aus unbekannten Gründen in das abgesperrte Sektorengrenzgebiet auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor vordrang; ignorierte Warnrufe und -schüsse zunächst, drehte schließlich um und ging dicht auf einen der drei ihn bedrohenden Grenzposten zu, der ihn erschoss
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 26 Im Dienst getöteter Grenzsoldat; erschossen vom flüchtigen Volkspolizisten Horst Körner in Klein-Glienicke/Schlosspark Babelsberg, in der Nähe des Altenheims Wasserstraße; Henniger hatte laut Aussagen von Verwandten selbst Fluchtgedanken gehabt
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 21 Erschossen beim Fluchtversuch in Klein-Glienicke/Schlosspark Babelsberg, in der Nähe des Altenheims Wasserstraße; zuvor hatte der Volkspolizist mit seiner Dienstpistole das Feuer auf zwei ihn entdeckende Grenzsoldaten eröffnet und dabei Rolf Henniger getötet
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 28 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze in Berlin-Mitte, im Bereich Adalbertstraße/Leuschnerdamm
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 21 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze nahe der Helmut-Just-Brücke
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 45 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze in der Nähe des Nordbahnhofs
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 21 Beging nach einem gescheiterten Versuch, durch die Entführung einer Maschine der Interflug von Ost- nach West-Berlin zu flüchten, mit seiner Ehefrau Selbstmord.
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 23 Beging nach einem gescheiterten Versuch, durch die Entführung einer Maschine der Interflug von Ost- nach West-Berlin zu flüchten, mit ihrem Ehemann Selbstmord.
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 27 Westdeutscher, der aus ungeklärten Gründen – möglicherweise unter Alkoholeinfluss – von der westdeutschen Seite in die Sperranlage an der Sektorengrenze in Berlin-Friedrichshain nahe der Schillingbrücke geriet und dort erschossen wurde
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 19 Selbsttötung während gescheitertem Fluchtversuch, als er von Grenzsoldaten gestellt wurde
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 20 Zur NVA einberufen und zuletzt in einer Grenzkompagnie dienend, drang Ehrlich alkoholisiert, unbewaffnet und lautstark (u. a. laut pfeifend) in den Sektorengrenzraum in der Nähe der Leipziger Straße/Staerkstraße am Außenring in Glienicke/Nordbahn (Kreis Oranienburg) ein; wurde gestellt, soll dann eine Waffe vorgetäuscht und die Grenztruppen zum Schießen aufgefordert haben, woraufhin ein Soldat auf ihn schoss und u. a. eine Bein-Hauptschlagader traf; Erste Hilfe wurde nicht geleistet, Ehrlich verblutete nach Einlieferung ins Krankenhaus; Fluchtabsicht unklar
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 41 Durchdrang aus ungeklärten Gründen alkoholisiert die Grenze von West-Berlin nach Ost-Berlin; wurde an der Sektorengrenze zwischen Neukölln und Treptow, Kiefholzstraße/Höhe Puderstraße, erschossen und starb auf dem Weg ins Ost-Berliner Krankenhaus
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 31 Näherte sich – in ein Gespräch verwickelt und unter Alkoholeinfluss – versehentlich einer Grenzanlage am Außenring in Falkensee, Ortsteil Falkenhöh, nahe der Pestalozzistraße, und wurde beim Entfernen von der Anlage erschossen; sein Mitfahrer wurde verletzt, aber nicht wegen ungesetzlichen Grenzübertritts angeklagt; Vorfall in der DDR als (vertuschter) Unfall gewertet
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 30 Ertrank bei einem Fluchtversuch in der Spree zwischen dem 14. und 17. November 1970. Seine Leiche wurde am 17. Dezember 1970 nahe dem S-Bahnhof Jannowitzbrücke geborgen.<ref>Todesopfer Hans-Joachim Zock. chronik-der-mauer.de</ref>
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 22 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze in Treptow, im Bereich Köllnische Heide/Dammweg
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 19 Beim Betreten des Grenzgebiets am Außenring zwischen Bergfelde (Kreis Oranienburg) und Reinickendorf am 7. Januar entdeckt und nach Verfolgung zurück Richtung DDR angeschossen und schwer verletzt; litt im Krankenhaus an einer sich ausbreitenden inneren Infektion mit Fieberschüben und Bewusstseinsstörungen; starb am 30. Januar schließlich an einer am Morgen des Tages diagnostizierten Lungenentzündung; Fluchtabsicht wahrscheinlich, aber in Verhören im Krankenhaus bestritten
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 28 Versuchte nach erfolgreicher DDR-Flucht 1961, vermutlich alkoholisiert, die in der DDR lebende Mutter zu besuchen, und sprang nach der Festnahme aus einem zehn Meter hohen Fenster im Polizeigebäude; Selbstmordabsicht unklar, die DDR ging von einem Unfall aus
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 22 Beim Versuch, mit einem Freund die Grenze von West-Berlin nach Ost-Berlin – vermutlich zwecks Niederlassung in der DDR – heimlich zu überqueren, an der Sektorengrenze in Treptow nahe der Brücke Britzer Allee/Baumschulenweg erschossen; Freund wurde im Osten gefangen genommen und am 30. August in den Westen ausgewiesen
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 30 Festgenommen, als er auf der Mauer der Sektorengrenze in Berlin-Mitte am Brandenburger Tor balancierte und dann nach Ost-Berlin hinuntersprang; im Gebäude der Akademie der Künste (Grenztruppen-Führungspunkt) verhört und dort, laut DDR-Grenztruppen, bei einem Fluchtversuch aus dem Fenster aus nächster Nähe erschossen; war bereits im April 1964 unter ungeklärten Umständen in Stasi-Gefangenschaft geraten, aber von Westdeutschland 1964 freigekauft worden
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 23 Angeschossen beim Fluchtversuch am 1. Januar 1972 bei Großziethen an der Grenze zu Lichtenrade und schwer verletzt; von der Stasi in der Folge aus psychiatrischen Gründen für unzurechnungsfähig erklärt und zur Einweisung in eine Anstalt (anstelle Anklage wegen ungesetzlichen Grenzübertritts) empfohlen; am 21. Januar 1972 an den erlittenen inneren Verletzungen gestorben
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 29 Beim Fluchtversuch unter Alkoholeinfluss an der Sektorengrenze nahe der Schillingbrücke in der Spree zwischen Friedrichshain und Kreuzberg mit einem Kopfschuss angeschossen und daraufhin ertrunken
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 19 Erschossen beim Fluchtversuch nördlich von Falkensee nahe der Pestalozzistraße, unweit der Exklave Eiskeller; der Mitflüchtling entkam in den Westen
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 9 Beim Vögelfüttern an der Sektorengrenze zwischen Friedrichshain und Kreuzberg nahe der Oberbaumbrücke in die Spree gefallen und ertrunken
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 1 Im Auto erstickt während der Flucht mit seinen Eltern über die Sektorengrenze in Berlin
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 29 Versuchte am 1. März 1973 die Flucht mit einer S-Bahn, verletzte sich beim Sprung aus dem Zug schwer und erlag vier Tage später im Krankenhaus den Verletzungen
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 33 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze am Friedhof Pankow
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 30 An der Sektorengrenze in Berlin-Mitte, in der Reinhardtstraße nahe dem Reichstagsgebäude, niedergeschossen; beim Versuch, den leblosen Körper zu bergen, stieß ihn ein DDR-Grenzer in die Spree, wo er aufgrund einer mit Metallstücken verstärkten und vermeintlich kugelsicheren Jacke sofort sank; unklar ist, ob Gertzki bereits an den Schüssen oder erst durch Ertrinken starb
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 5 Beim Spielen an der Sektorengrenze am Kreuzberger Gröbenufer nahe der Oberbaumbrücke (West-Berlin) in die Spree gefallen und ertrunken
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 23 Erschossen beim Fluchtversuch mit Geiselnahme an der Sektorengrenze im Grenzkontrollpunkt Friedrich-/Zimmerstraße (Checkpoint Charlie)
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 39 Polnischer Staatsangehöriger, von einem Stasi-Mitarbeiter im Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße ermordet, als er mit einem kurz zuvor von der Vertretung Polens in der DDR durch eine Bombendrohung erpressten Ausreise-Visum Ost-Berlin verlassen wollte.<ref>Todesopfer Czesław Jan Kukuczka. chronik-der-mauer.de</ref><ref>Marion van der Kraats, dpa: Ex-Stasi-Mitarbeiter wegen Mordes angeklagt. In: morgenpost.de. 12. Oktober 2023, abgerufen am 11. Februar 2024.</ref><ref>https://www.tagesschau.de/inland/stasi-mitarbeiter-mord-anklage-100.html</ref>
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 68 Erschossen beim Betreten des Sektorengrenzgebiets in Berlin-Altglienicke, Nähe Hornkleepfad, zwischen Treptow und Neukölln. Fluchtabsicht ist unwahrscheinlich, da der Rentner West-Deutschland legal bereisen durfte und das bereits zweimal getan hatte. Er hatte gesundheitliche Probleme infolge von Lungenkrebs (die genaue Diagnose war ihm jedoch nicht bekannt). Deswegen und wegen der Abschiedsworte an seine Frau nahmen das MfS und nach der Wiedervereinigung auch das Berliner Landgericht (Mauerschützenprozesse) Selbstmord an.
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 6 Beim Spielen an der Sektorengrenze am Gröbenufer in Kreuzberg (West-Berlin) in die Spree gefallen und ertrunken
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 21 Erschossen bei einem Fluchtversuch unter Alkoholeinfluss an der Sektorengrenze in Berlin-Mitte, Zimmer-/Otto-Grotewohl-Straße; nach einem Warnschuss Richtung DDR zurückgelaufen, dabei von einem Grenzposten erschossen; erlag im Krankenhaus den Verletzungen
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 5 Beim Spielen an der Sektorengrenze am Gröbenufer in Kreuzberg (West-Berlin) in die Spree gefallen und ertrunken
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 23 Erschossen beim Fluchtversuch am Außenring in Mahlow an der Grenze zu Lichtenrade, westlich der Fernstraße 96
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 21 Angeschossen am 4. November 1975 in Potsdam/Sacrow, Weinmeisterweg, als er im Dauerlauf von der grenznahen Bushaltestelle nach Hause lief und laut Schützenaussage Warnrufe und einen Warnschuss ignorierte; am 5. November 1975 im Armeelazarett Potsdam-Drewitz gestorben; der Schütze war als Sonderposten zur Suche eines (mit Hennig in keiner Beziehung stehenden) DDR-Flüchtlings eingeteilt
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 18 Erschossen beim Fluchtversuch in Schönwalde, Berliner Allee
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 22 In der Spree unter ungeklärten Umständen eventuell am 17. Mai 1977 ertrunken und am 27. Juli 1977 gefunden; vorausgegangene Ausreiseanträge und geäußerte Ausreisewünsche legen einen Fluchtversuch nahe
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 18 Sowjetsoldat, von Volkspolizisten bei der Fahndung nach einem bewaffneten Sowjetsoldaten erschossen, als er aus unbekanntem Grund nachts auf der Dorfstraße von Seeburg in Richtung West-Berlin unterwegs war und sich der Festnahme entziehen wollte.<ref>Todesopfer Wladimir Iwanowitsch Odinzow. chronik-der-mauer.de</ref>
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 24 Im Dienst getöteter Grenzsoldat; von einem flüchtenden Kameraden in Schönwalde/Kreis Nauen erschossen
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 18 Erschossen beim Fluchtversuch in Hohen Neuendorf, nahe der Invalidensiedlung/Florastraße; zwei Mit-Flüchtlingen gelang die Flucht
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 32 Kraftwagenfahrer aus Premnitz. Nach Ablehnung seines Ausreiseantrages und einer Inhaftierung versuchte er durch die Spree nach West-Berlin zu gelangen. Sein lebloser Körper wurde 800 Meter westlich der Elsenbrücke entdeckt.
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 31 Westdeutscher, der aller Wahrscheinlichkeit nach aus psychischer Verwirrtheit in den Todesstreifen an der Sektorengrenze zwischen Wilhelmsruh und Schönholz sprang und versuchte, Richtung DDR zu fliehen; aus kurzer Distanz erschossen, als er eine drei Meter hohe Mauer nicht überwinden konnte
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 26 Beim Fluchtversuch am frühen Morgen des 14. April 1981 in Teltow-Sigridshorst angeschossen und im Bauchraum schwer verletzt; wurde zunächst verhört, dann in ein Armeelazarett in Potsdam ohne Intensivstation eingeliefert; schließlich Verlegung ins Bezirkskrankenhaus, dort Tod am 16. April
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 26 Versuchte die Flucht mit einem Zug und verunglückte beim Sprung vom Zug tödlich
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 27 West-Berliner, der aus ungeklärten Gründen mit bloßem Oberkörper auf DDR-Grenzgebiet in Prenzlauer Berg zwischen Bornholmer Straße/Behmstraße, nahe der Helmut-Just-Brücke, lief; als er nach Anruf zurück in den Westen floh, angeschossen am 4. Juni 1982, gestorben am 6. Juni 1982
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 21 Erschossen an der Sektorengrenze in Pankow am Bürgerpark nahe der Leonhard-Frank-Straße beim spontanen Fluchtversuch unter erheblichem Alkoholeinfluss
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 20 Erschossen beim Fluchtversuch an der Sektorengrenze in Pankow, Wollankstraße/Schulzestraße 23–24 und im Krankenhaus verblutet
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 34 Ertrunken beim Fluchtversuch im Sacrower See am Außenring zwischen Groß Glienicke (Potsdam-Land) und Berlin-Spandau; die Leiche wurde eine Woche später von Schülern gefunden
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 38 Erschossen beim Fluchtversuch mit René Gross an der Sektorengrenze in Treptow, im Bereich Karpfenteichstraße
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 22 Erschossen beim Fluchtversuch mit Manfred Mäder an der Sektorengrenze in Treptow, im Bereich Karpfenteichstraße
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 25 Erschossen beim Fluchtversuch in Glienicke/Nordbahn, Nohlstraße
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 24 Erschossen beim Fluchtversuch an der Berliner Sektorengrenze zwischen Treptow und Berlin-Neukölln, im Bereich Rheingoldstraße/Siedlung Rehpfuhl, nahe der Grenzübergangsstelle Rudower Chaussee
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 24 Tödlich verunglückt an der Sektorengrenze im Bereich Bösebrücke/Grenzübergangsstelle Bornholmer Straße beim Fluchtversuch mittels Sprung aus einer S-Bahn
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 20 Erschossen beim Fluchtversuch in Berlin-Treptow, nahe der Kleingartenkolonie „Harmonie“ am Britzer Zweigkanal
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 32 Umgekommen beim Absturz mit einem Ballon über West-Berlin

Quelle: Chronik der Mauer – herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Deutschlandradio und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Chronik der Mauer.] Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam e. V., Bundeszentrale für politische Bildung, Deutschlandradio, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 18. Juli 2019.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Statistik

Es gibt diverse Statistiken, die nicht nur versuchen, die Zahl der Todesopfer an der Mauer zu ermitteln, sondern insbesondere auch bestrebt sind, die Lebensgeschichten und Todesumstände aller Mauertoten, und auch weitere Spezifika der Todesfälle zu dokumentieren u. a. durch diverse Fallgruppenbildungen.<ref>vgl. dazu Chronik der Mauer</ref>

Überblick über die Todesfälle im Zeitraum vom 13. August 1961 bis 1989 nach Jahren:<ref>Vgl. dazu Hans-Hermann Hertle, Maria Nooke: Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961–1989. Ergebnisse eines Forschungsprojektes des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und der Stiftung Berliner Mauer, S. 4; Link bei Chronik der Mauer</ref>

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Überblick über die Anzahl der Flüchtlinge im Zeitraum vom 13. August 1961 bis 1989 nach Jahren (für die Jahre ohne Wertangabe liegen keine Zahlen vor):<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Mauerbau in Berlin: Sterben bis zum Schluss.] Spiegel Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

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Siehe auch

Literatur

  • Heiner Sauer, Hans-Otto Plumeyer: Der Salzgitter-Report. Die Zentrale Erfassungsstelle berichtet über Verbrechen im SED-Staat. München, ISBN 3-7628-0497-4.
  • Werner Filmer, Heribert Schwan: Opfer der Mauer. Bertelsmann, München 1991, ISBN 3-570-02319-2.
  • Hans-Hermann Hertle, Maria Nooke: Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961–1989. Ein biographisches Handbuch. 2009, ISBN 3-86153-517-3. (Vorschau bei Google Books: books.google.de)

Weblinks

Commons: Todesopfer an der Berliner Mauer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="hertle18"> Hans-Hermann Hertle: Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961–1989. 2009, S. 18 f. </ref> </references>