Lippenmäulchen
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| Lippenmäulchen | ||||||||||||
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| Datei:Mazus flowers closeup 8501.JPG
Lippenmäulchen (Mazus miquelii) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Mazus miquelii | ||||||||||||
| Tomitarô Makino |
Das Lippenmäulchen (Mazus miquelii) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mazus in der Familie der Phrymaceae. Die Pflanze stammt aus dem Himalaya und ist als Bodendecker eine geschätzte Zierpflanze.
Beschreibung
Das Lippenmäulchen ist eine polsterbildende, ausdauernde krautige Pflanze. Die niederliegende und Wurzeln bildende, dünne Sprossachse erreicht eine Länge von bis zu 5 Zentimetern. Die bis zu 10 Millimeter langen Blätter sind lanzettlich bis elliptisch, ihr Rand fein gezähnt.<ref name="sjs" />
Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli, selten auch noch im Herbst. Die Blütenstände sind Trauben, die Blüten zwei- bis fünfzählig. Die Blütenkrone ist zweilippig und bläulich-violett, die Unterlippe weist weiße, violette und gelbe Flecken auf.<ref name="sjs" />
Verbreitung
Das Lippenmäulchen hat ursprüngliche Vorkommen in China, Korea, Japan und Taiwan.<ref name="POWO" /> Die Art ist extrem frosthart und toleriert Temperaturen von weniger als −30 °C.<ref name="sjs" />
Taxonomie
Das Lippenmäulchen wurde 1902 von Tomitarô Makino in Botanical Magazine. [Shokubutsu-gaku zasshi] Band 16 Seite 162 als Mazus miquelii erstbeschrieben. Ein Synonym ist Mazus reptans <templatestyles src="Person/styles.css" />N.E.Br. Das Epitheton "miquelii" ehrt den deutsch-niederländischen Botaniker Friedrich Anton Wilhelm Miquel, der diese Sippe zuerst beobachtet hat.
Nutzung
Die Art findet Verwendung als Bodendecker in Beeten, kann aber aufgrund ihrer Wüchsigkeit unter guten Bedingungen auch als Rasenersatzstaude gebraucht werden. Sie ist bedingt trittfest.<ref name="bot" /> Neben der Art gibt es eine reinweiß blühende Sorte 'Albus' mit hellgrünem Laub.<ref name="sjs" />
Nachweise
<references> <ref name="sjs"></ref> <ref name="bot"></ref> <ref name="POWO">Mazus miquelii. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew ScienceVorlage:Abrufdatum</ref> </references>