Lignyoptera fumidaria
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| Lignyoptera fumidaria | ||||||||||||
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| Datei:Lignyoptera fumidaria.JPG
Lignyoptera fumidaria | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Lignyoptera fumidaria | ||||||||||||
| (Hübner, 1825) |
Lignyoptera fumidaria ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Spanner (Geometridae).
Merkmale
Falter
Zwischen den Geschlechtern besteht ein ausgeprägter Sexualdimorphismus. Die Flügelspannweite der Männchen beträgt 27 bis 30 Millimeter. Vorder- und Hinterflügel sind zumeist matt rotbraun bis graubraun und nahezu zeichnungslos. Der Bereich unterhalb des Vorderrandes ist bei den Vorderflügeln intensiver gefärbt. Zuweilen ist ein schwach verdunkelter Schatten im Bereich der Postdiskalregion zu erkennen. Die Hinterflügel zeigen stets etwas hellere Farbtönungen. Die flugunfähigen Weibchen haben nur kurze Flügelstummel, eine plumpe Körperform und sind graubraun.
Ei
Das Ei ist gelblich, oval geformt und mit einem Netzwerk kurzer Rippen überzogen. Die Mikropylzone ist von einem Kranz tiefer Gruben umgeben.<ref name="Forster"/>
Raupe
Erwachsene Raupen haben eine grüngraue Färbung und zeigen sieben helle, gewellte Längslinien, einen dunklen Längsstreifen sowie einzelne Borsten. Die Bauchseite ist gelblich, der Kopf fleischfarben und die Afterklappe rötlich gefärbt. Im ausgewachsenen Zustand erreichen die Raupen eine Länge von bis zu 26 Millimetern.<ref name="Hirschke"/>
Puppe
Die glänzend schwarzbraune Puppe ist im vorderen Bereich relativ breit und verjüngt sich rasch zum hinteren Ende. Der Kremaster ist mit einigen Dornen versehen.<ref name="Forster"/>
Geographische Verbreitung und Vorkommen
Lignyoptera fumidaria kommt im östlichen Österreich<ref name="Fauna"/>, in Ungarn<ref name="Fauna"/>, Bulgarien<ref name="Fauna"/>, Rumänien<ref name="Leraut"/> sowie einigen östlichen Regionen des europäischen Teils Russlands<ref name="Fauna"/> vor. Die Art bewohnt Wiesenlandschaften.
Lebensweise
Die Art fliegt in den Monaten Oktober bis Dezember. Als Nahrungspflanze der Raupen ist in älterer Literatur nur die Schafgarbe (Achillea millefolium) genannt.<ref name="Hirschke"/><ref name="Rebel"/><ref name="Forster"/> Versuche von Kasy ergaben, dass die Raupen in Zuchten beispielsweise auch Gold-Aster (Galatella linosyris), Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa), Wiesensalbei (Salvia pratensis) sowie Wegerich- (Plantago) und Alant-Arten (Inula) als Futterpflanzen annahmen.<ref name="Kasy1"/><ref name="Kasy2"/> Eine Bestätigung, dass diese Pflanzen auch im Freiland zur Nahrung zählen, steht noch aus. Die Art überwintert als Ei.
Quellen
Einzelnachweise
<references> <ref name="Hirschke">Hans Hirschke: Die ersten Stände von Lignyoptera fumidaria Hb. Jahresbericht Wiener entomologischer Verein, 1900.</ref> <ref name="Rebel">Hans Rebel: Fr. Berge’s Schmetterlingsbuch nach dem gegenwärtigen Stande der Lepidopterologie, E. Schweizerbarts’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1910.</ref> <ref name="Forster">Walter Forster, Theodor A. Wohlfahrt: Die Schmetterlinge Mitteleuropas. Band 5: Spanner. (Geometridae). Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1981, ISBN 3-440-04951-5.</ref> <ref name="Kasy1">Friedrich Kasy: Die Schmetterlingsfauna des Naturschutzgebietes „Pichelsdorfer Fischawiesen“, östliches Niederösterreich. Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Entomologen, 1985.</ref> <ref name="Kasy2">Friedrich Kasy: Zur Nahrungspflanzenspezialisation der Raupen von Lignyoptera fumidaria Hb. (Lepidoptera, Geometridae). Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Entomologen, 1990:</ref> <ref name="Leraut"></ref> <ref name="Fauna">Lignyoptera fumidaria bei Fauna Europaea. Archiviert vom Original im Internet Archive. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple</ref> </references>
Literatur
- Walter Forster, Theodor A. Wohlfahrt: Die Schmetterlinge Mitteleuropas. Band 5: Spanner. (Geometridae). Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1981, ISBN 3-440-04951-5.
Weblinks
- Lepiforum e. V. Fotos
- lepidoptera.pl Vorkommen