Lesgier
Die Lesgier oder Lesginen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), älter {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) sind eines der indigenen Völker des Kaukasus und leben historisch in Süd-Dagestan und Nord-Aserbaidschan.
Das Volk wohnt im Gebiet des Flusses Samur. Diese Region wird auch Lesgistan genannt. Das Volk der Lesgier hat nach Schätzungen etwa 800.000 Angehörige, von denen ungefähr die Hälfte in der russischen Teilrepublik Dagestan lebt, die andere Hälfte in Aserbaidschan. Nach der Volkszählung in Russland 2010 lebten 385.240 Lesgier in Dagestan<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung Russlands 2010 ( vom 30. April 2020 im Internet Archive), Excel-Tabelle 7, Zeile 448.</ref> in ganz Russland 473.722.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung Russlands 2010 ( vom 30. April 2020 im Internet Archive), Excel-Tabelle 5, Zeile 108.</ref>
Etymologie
Die Selbstbezeichnung der Leksier im engeren Sinne lautet {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (lesgijar oder lesgi), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (leksijar oder leksi) oder auch älter лекьер / лекь (<templatestyles src="IPA/styles.css" /> oder <templatestyles src="IPA/styles.css" />–manchmal auch lekk(er) umschrieben, der dritte Laut ist ein stimmloser uvularer Plosiv, der ejektiv gesprochen wird<ref>Georgij A. Klimov: Einführung in die kaukasische Sprachwissenschaft. (übersetzt von Jost Gippert), Hamburg 1994 (Digitalisat), S. 390–395 (Transkriptionstabellen).</ref>). Die übrigen lesgischen Ethnien haben aufgrund ihrer zumeist seit dem Spätmittelalter, bei den Udinen seit der Spätantike getrennten historischen Entwicklungen andere traditionelle Selbstbezeichnungen.
Der Name ist sehr alt, wie schon historische Fremdbezeichnungen in Quellen, wie bei Strabon (XI.5.1) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), arabisch اللاكزي {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), auch persisch ähnlich, belegen. Weitere Fremdbezeichnungen sind {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value). Er ist im engeren Sinne die Bezeichnung der eigentlichen Lesgier, im weiteren Sinne manchmal die Sammelbezeichnung für die autochthonen lesgischen Ethnien im südlichen Dagestan und des nördlichen Aserbaidschan, die das Becken des Flusses Samur vom östlichen Großen Kaukasus bis zum Kaspischen Meer bewohnen<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: The Geography of Anasias of Sirak. Hrsg.: Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name. Dr Ludwig Reichert Verlag, Wiesbaden Vorlage:Cite book/Date, ISBN 978-3-88226-485-2, [ ] (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>. Der Name „Lek“ lebt heute im Namen der Lesgier fort, die im südlichen Dagestan und im nördlichen Aserbaidschan leben<ref name=":0">Dictionary of Greek and Roman Geography (1854), LABANAE AQUAE, LAURI, LEGAE. Abgerufen am 2. März 2026.</ref>.
| Die alte Eigenbezeichnung | Die moderne Eigenbezeichnung | |||
|---|---|---|---|---|
| Lek<ref name=":0" /> | Leg<ref>Bailly, Dictionnaire Grec Francais. 1935 (archive.org [abgerufen am 6. März 2026]).</ref> | Legsi<ref>Raschīd ad-Dīn: Sbornik letopiseĭ. Band 3. Izd-vo Akademii nauk SSSR, 1946 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | Leksi<ref>Adel Allouche Tegüder’s Ultimatum to Qalawun. // International Journal of Middle East Studies. Volume 22, Issue 4 November 1990 , pp. 437—446</ref><ref>Denis Sinor Proceedings / O. Harrassowitz, 1971.</ref> | Lesgi<ref>Н.Ш.Абдулмуталибов (Махачкала, 2005 г.)</ref> |
| Лекь | Лекь | Лекьзи | Леккзи | Лезги |
Sprache
Die lesgische Sprache gehört zur Gruppe der lesgischen Sprachen innerhalb der nordostkaukasischen Sprachfamilie.
Geschichte
Im 8. Jahrhundert konvertierten die Lesgier zum Islam (Sunniten, schafiitische Rechtsschule). Später gerieten sie unter den Einfluss des Königreichs Georgien. Im 16. Jahrhundert wurden sie von den Osmanen, später von den Persern beherrscht, die sich in der Vorherrschaft über das Khanat Schirwan und Khanat Quba abwechselten, die die südlichen Lesgier beherrschten. Hadschi Davud führte im 18. Jahrhundert einen langjährigen Aufstand gegen die persische Besatzung an.
Anfang des 19. Jahrhunderts geriet ihr Gebiet unter russische Oberhoheit. Die Grenze entlang des Samur war eine innerrussische bzw. innersowjetische Verwaltungsgrenze. Seit der Unabhängigkeit Aserbaidschans leben die Lesgier in zwei Staaten. Während sie in Dagestan kulturelle Autonomie genießen, sind die aserbaidschanischen Lesgier einem Assimilationsdruck durch die Regierung ausgesetzt.
Kultur
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Prominente Lesgier
- Suleiman Abusaidowitsch Kerimow (* 1966) – russischer Unternehmer, Milliardär, Oligarch und Politiker
Literarische Darstellungen
- Friedrich Bodenstedt: Ada, die Lesghierin. Ein Gedicht. Berlin 1853 (Digitalisat in den Digitalen Sammlungen der BSB)
- Arthur de Gobineau: Die Tänzerin von Schemacha. Novelle. Deutsch [sowie mit einem Vorwort] von Rudolf Schlösser<ref>Auf dem Einband ist Schlössers Vorname fälschlich mit „Adolf“ angegeben.</ref>. Philipp Reclam Junior, Leipzig o. J. [1904] (Digitalisat im Internet Archive)
Siehe auch
Weblinks
- Die Lesginen, Laken und Nogaier Reportage des Radiosenders „Stimme Russlands“
Einzelnachweise
<references/>