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Leposavić

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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(Albanik/Albaniku)
Leposavić/Лепосавић<templatestyles src="FN/styles.css" /> 2
Wappen von Leposavić
Basisdaten
Staat: KosovoDatei:Flag of Kosovo.svg Kosovo<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3
Bezirk: Mitrovica
Gemeinde: Leposavić
Koordinaten: 43° 6′ N, 20° 48′ OKoordinaten: 43° 6′ 6″ N, 20° 48′ 5″ O
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Höhe: 450 m ü. A.
Einwohner: 3.185 (2024)
Telefonvorwahl: +383 (0) 28
Postleitzahl: 42000
Kfz-Kennzeichen: 02
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Die Unabhängigkeit des Kosovo ist umstritten. Serbien betrachtet das Land weiterhin als serbische Provinz.

Leposavić ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), albanisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bzw. Leposaviqi oder Albanik/-u) ist eine Kleinstadt und Sitz der gleichnamigen Gemeinde im Norden des Kosovo.

Geographie

Die Stadt Leposavić liegt im Tal des Ibar nördlich von Mitrovica. Das Gemeindegebiet erstreckt sich bis auf die Gebirgszüge Rogozna im Westen und Kopaonik im Osten und ragt dabei weit in Zentralserbien hinein.

Geschichte

Datei:Crkva Svetog Vasilija Ostroškog, Leposavić.jpg
Serbisch-orthodoxe Kirche Hl. Vasilije Ostroški
Datei:Fshati Cerajë dhe mjegulla.jpg
Dorf Ceranja bei Leposavić

Bis 1959 gehörte Leposavić zu Zentralserbien und damit nicht zur Provinz Kosovo.<ref>Holm Sundhaussen; Jugoslawien und seine Nachfolgestaaten 1943–2011: Eine ungewöhnliche Geschichte des Gewöhnlichen; Böhlau Verlag Wien/Köln/Weimar, 2014, S. 81.</ref><ref name="Roux">Michel Roux: Controverses sur les frontières du Kosovo, in: Balkanologie, Vol. VII, n° 2, Dezember 2003, S. 183–197.</ref> Die jetzige Gemeinde wurde 1960 aus den Gemeinden Lešak, Leposavić und Ibarska Slatina gebildet.<ref name="Istorija">Istorija razvoja opštine Leposavić, Website der Gemeinde Internet-Archive</ref> Leposavić ist Teil des umstrittenen Status des Nordkosovo.

Bevölkerung

Gemäß Angaben der OCE vom August 2017 lebten in Leposavić mit knapp 18000 Einwohnern (96,4 %) mehrheitlich Serben, des Weiteren 350 Bosniaken und 270 Kosovo-Albaner. Bei der Volkszählung im Jahr 2024 wurden in Leposavić noch 3185 Einwohner gezählt.<ref>Kosovo censuses. In: pop-stat.mashke.org. Abgerufen am 11. April 2025.</ref>

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde gehören insgesamt 72 Ortschaften, darunter Bare, Belo Brdo, Beluće, Berberište, Bistrica, Borcane, Borova, Ceranja, Ćirkoviće, Crnatovo, Crveni, Dobrava, Donje Isevo, Donji Krnjin, Dren, Gornji Krnjin, Graničane, Grkaje, Guvnište, Ibarsko Postenje, Jelakce, Kajkovo, Kamenica (Leposavić), Kijevcice, Koporiće, Košutovo, Kutnje, Leposavić, Lesak, Lozno, Majdevo, Miokoviće, Mošnica, Ostraće, Plakaonica, Potkomlje, Popovce, Pridvorica, Rvatska, Šaljska Bistrica, Seoce, Slatina, Sočanica, Trebiće, Vračevo, Vuča und Zemanica.

Die Orte sind in sieben Ortsgemeinschaften zusammengefasst.

Wirtschaft

Bis 1991 wurde Leposavić wie der gesamte Norden des Kosovo von den Bergbau- und Hüttenbetrieben des „Trepča“-Kombinats dominiert. Nach dem Niedergang und der Stilllegung weiter Teile des Konzerns sind die wichtigsten Unternehmen in der Stadt heute kleinere Betriebe der Metall- und der holzverarbeitenden Industrie. Die umliegenden Dörfer sind von der Landwirtschaft geprägt, die für die meisten Einwohner auch die einzige Erwerbsquelle darstellt.

Infrastruktur

Bildung

Seit 1999 ist in Leposavić eine Höhere Wirtschaftsschule mit etwa 500 Studenten angesiedelt, die vor dem Kosovokrieg ihren Sitz in Peja hatte.

Im Jahre 2000 wurden auch die Fakultät für Körperkultur aus Pristina (etwa 900 Studenten) und die Pädagogische Fakultät aus Prizren (etwa 700 Studenten) nach Leposavić verlegt, die dem serbischen Teil der Universität Prishtina in Mitrovica angeschlossen sind. Zudem befindet sich das nördlichste Lager der KFOR-Truppen am südlichen Stadtrand auf einem Hügel. Dieses Lager wird aufgrund seiner abgelegenen Lage als Camp „Nothing Hill“ bezeichnet.

Verkehr

Im Tal des Ibar verlaufen eine Magjistralstraße und die Bahnstrecke Kraljevo–Fushë Kosova.

Weblinks

Commons: Leposavić – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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