Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Schwarze Lauter – Wikipedia Zum Inhalt springen

Schwarze Lauter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Lauterquelle (Schlattstall))
Schwarze Lauter
Datei:Schwarze Lauter.JPG
Die Schwarze Lauter an der Lautermühle in Schlattstall flussabwärts

Die Schwarze Lauter an der Lautermühle in Schlattstall flussabwärts

Daten
Gewässerkennzahl DE: 23819414
Lage Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Lauter → Neckar → Rhein → Nordsee
Quelle in Schlattstall, Ortsteil der Gemeinde Lenningen
48° 31′ 27″ N, 9° 29′ 23″ O
 {{#coordinates:48,524034|9,489715|
dim=500 globe= name=Quelle Schwarze Lauter region=DE-BW type=waterbody
  }} 
Quellhöhe ca. 515 m ü. NHN<ref name="DE-BW_LUBW">Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)</ref>
Zusammenfluss von links mit der Weißen Lauter zur LauterKoordinaten: 48° 32′ 19″ N, 9° 29′ 28″ O
 {{#coordinates:48,538611111111|9,4911111111111|primary
dim=1000 globe= name=Zusammenfluss Schwarze Lauter region=DE-BW type=waterbody
  }}
48° 32′ 19″ N, 9° 29′ 28″ O {{#coordinates:48,538611111111|9,4911111111111|
dim=1000 globe= name=Zusammenfluss Schwarze Lauter region=DE-BW type=waterbody
  }} 
Mündungshöhe 479,7 m ü. NHN<ref name="DE-BW_LUBW">Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)</ref>
Höhenunterschied ca. 35,3 m
Sohlgefälle ca. 20 ‰
Länge 1,8 km<ref name="DE-BW_LUBW">Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)</ref> ab Lauterquelle
Einzugsgebiet 17,143 km²<ref name="DE-BW_LUBW">Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)</ref>

Die Schwarze Lauter ist der linke Quellfluss der Lenninger Lauter. Sie entspringt in Schlattstall aus der Lauterquelle und dem Goldloch. Bei Lenningen vereinigt sie sich mit der Weißen Lauter zur Lauter.

Geographie

Quellen

Im Tal „Kohlhau“, an dessen Einmündung ins Tal der Lenninger Lauter der Ort Schlattstall liegt (heute ein Ortsteil der Gemeinde Lenningen), gibt es insgesamt sechs Karstquellen.

Die von ihrer Wassermenge her bedeutendsten beiden, unter Naturschutz stehenden Quellen sind:

Lauterquelle

Datei:Schwarze-Lauter Schlattstall Schwaebische-Alb.jpg
Karstquelle Schwarze Lauter im „Schlattstaller“-Seitental des großen Naturschutzgebietes Oberes Lenninger Tal mit Seitentälern. Das Steinhaus, links: Ehemalige Trinkwasser-Brunnenstube

Der Ursprung der Schwarzen Lauter (48° 31′ 27″ N, 9° 29′ 23″ O

 {{#coordinates:48,524034|9,489715|
   |dim=
   |globe=
   |name=Der Ursprung der Schwarzen Lauter in Schlatstall
   |region=DE-BW
   |type=waterbody
  }}) 20 m vor der Lautermühle, der unmittelbar am wasserundurchlässigen, stauenden Talboden austritt. Diese Quelle ist so stark und ergiebig, dass ihr Wasser einst das oberschlächtige Mühlrad der Lautermühle antreiben konnte.

Schlattstaller Goldloch

Datei:Goldloch.jpg
Goldloch

Diese inzwischen nur periodisch aktive Wasserhöhle (48° 31′ 25″ N, 9° 29′ 28″ O

 {{#coordinates:48,523515|9,490981|
   |dim=
   |globe=
   |name=Das Goldloch in Schlatstall
   |region=DE-BW
   |type=waterbody
  }}) befindet sich etwa 100 m östlich der anderen Quelle. Die Schüttung schwankt zwischen 200 und 3.000 Liter pro Sekunde. Das Mundloch dieser Höhle wurde 1824/25 von Goldgräbern auf seine heutige Größe erweitert. Die Goldsuche war erfolglos.<ref>Höhlenführer Schwäbische Alb, H. Binder, H. Jantschke. 7. Auflage, Leinfelden-Echterdingen 2003</ref> An einem Hang neben der Wasserhöhle treten nach Starkregenereignissen noch zahlreiche weitere Quellen aus. Der Quellbach vereinigt sich nach einigen Metern in Schlattstall mit dem aus der Lauterquelle. Das Goldloch ist unter dem Namen Goldloch bei Schlattstall E von Grabenstetten als Geotop registriert.<ref>Geotopsteckbrief auf dem Mapserver des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB)(Download-Link)</ref>

Die Quellen, das enge Tal und die kleine Siedlung sind ein beliebtes Wanderziel.

Etwa gegen Ende des Jahres 2015 brach eine Steinplatte aus der Decke des Goldlochs und hängt nun über dem Eingangsbereich, es besteht Einsturzgefahr.

Zuflüsse

Forellenzucht

Im sauberen, sauerstoffreichen Karstquellwasser wurden Zuchtforellen gehalten. In die Fischteiche am Ostrand von Schlattstall gelangt das Wasser der nördlich des Goldlochs befindlichen Quellen.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Schwarze Lauter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />