Laufenbürg
Laufenbürg Stadt Wassertrüdingen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(10)&title=Laufenb%C3%BCrg 49° 5′ N, 10° 40′ O
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dim=10000 | globe= | name=Laufenbürg | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 489 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 10 (2013)[Ohne Beleg] | |||||
| Postleitzahl: | 91717 | |||||
| Vorwahl: | 09836 | |||||
Laufenbürg ist ein Gemeindeteil der Stadt Wassertrüdingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Laufenbürg liegt in der Gemarkung Obermögersheim.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>
Lage
Die Einöde liegt in einer flachhügeligen Ebene bestehend aus Acker- und Grünland und kleineren Waldgebieten etwa 6,5 km nordöstlich von Wassertrüdingen. Im Osten wird die Flur Vogtsfeld genannt, im Süden Geschieß, im Südwesten Langeloh und im Nordwesten Hart. Im Nordosten liegt das Eichholz, im Westen das Langenholz und im Südwesten das Weinholz. Gemeindeverbindungsstraßen verlaufen nach Stetten (1 km nordöstlich) und Cronheim (1,5 km nördlich) jeweils zur Kreisstraße WUG 25 und zu einer Gemeindeverbindungsstraße (1,4 km südwestlich), die nach Kröttenbach bzw. nach Obermögersheim zur Kreisstraße AN 61 verläuft.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Familie von Zocha besaß seit 1627 das Schloss Laufenbürg. Mit dem Tod des erbenlosen Ministers und Oberbaudirektors Carl Friedrich von Zocha fiel das Schloss an die Grafen von Oettingen zurück. Diese verkauften es für 60.000 fl. zur Schuldendeckung 1749 an den Markgrafen Karl Wilhelm Friedrich. Die Freiherren von Falkenhausen erhielten Laufenbürg als Lehen.<ref>G. Stieber: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach, S. 548ff.</ref>
Der Ort lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Wassertrüdingen. Die limitierte Cent sowie die Grundherrschaft hatte das Rittergut Wald-Lauffenbürg der Freiherren von Falkenhausen inne. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus einem Schloss und zwei Häusern.<ref name="N437">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 437.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Laufenbürg. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 382 (Digitalisat). (=J. K. Bundschuh, Bd. 3, Sp. 251.)</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Laufenbürg 1809 dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Obermögersheim zugewiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 534.</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Laufenbürg am 1. Juli 1972 nach Wassertrüdingen eingemeindet.<ref>Wassertrüdingen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 21. April 2025.</ref>
Baudenkmal
- Haus Nr. 2: Ehemaliges Torhaus des Schlosses Laufenbürg, erdgeschossiger Walmdachbau mit längsseitig vorspringenden Risaliten und konkav vorgezogenen Flankenbauten bzw. Mauern, von Karl Friedrich von Zocha, um 1730/50; Wallanlagen, 18. Jahrhundert; Lustteich des abgegangenen Schlosses, 19. Jahrhundert<ref>Denkmalliste für Wassertrüdingen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Anna (Obermögersheim) gepfarrt.<ref name="N437"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach St. Maria Magdalena (Cronheim) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei Heilig Geist (Wassertrüdingen) zuständig.<ref>Pfarrverband Wassertrüdingen. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 21. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Laufenburg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 299 (Digitalisat).
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 15). Deutscher Kunstverlag, München 1962, DNB 451450930, S. 164.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Gottfried Stieber: Lauffenbürg. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, OCLC 231049377, S. 548–550 (Digitalisat).
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Laufenbürg in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Laufenbürg im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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