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Lauerjäger

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Krokodil im trüben Wasser bei der Lauerjagd
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Eine als Blütenteil getarnte Veränderliche Krabbenspinne lauert auf eine Fliege

Als Lauerjäger, seltener auch als Ansitzjäger, werden in der Biologie fleischfressende (carnivore) Tiere oder auch Pflanzen bezeichnet,<ref></ref><ref>Matthias Schaefer: Wörterbuch der Ökologie. 5. neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2012, ISBN 978-3-8274-2562-1, S. 136, 156 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref></ref> die mehr oder weniger an einer Stelle verharrend auf Beutetiere lauern. Wird die Tarnung durch Nachahmung unbelebter Gegenstände oder ungefährlicher Organismen erlangt, spricht man von Mimese. Der Erfolg bei der Lauerjagd beruht im Wesentlichen auf der überraschenden Überwältigung der Beute.

Manche Prädatoren wenden neben der Lauerjagd auch die Hetzjagd an; eine ausreichend hohe Beutezahl vorausgesetzt, liegt der Vorteil der Lauerjagd in dem geringeren Energieaufwand.<ref>Kappeler</ref>

Beispiele

Lauerjäger finden sich unter den Weichtieren, Gliederfüßern, Wirbeltieren und anderen Tiergruppen. Einige Beispiele:

Literatur

  • Peter Kappeler: Verhaltensbiologie, Berlin 2006, ISBN 3-540-24056-X.
  • Ralf Wassmann: Ornithologisches Taschenlexikon; Aula-Verlag; Wiesbaden 1999; ISBN 3-89104-627-8

Weblinks

Wiktionary: Lauerjäger – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references />