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Lastenhandhabungsverordnung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Basisdaten
Titel: Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der manuellen Handhabung von Lasten bei der Arbeit
Kurztitel: Lastenhandhabungsverordnung
Abkürzung: LasthandhabV
Art: Bundesrechtsverordnung
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Rechtsmaterie: Verwaltungsrecht, Arbeitsrecht
Fundstellennachweis: 805-3-2
Erlassen am: 4. Dezember 1996 (BGBl. I S. 1841)
Inkrafttreten am: 20. Dezember 1996
Letzte Änderung durch: Art. 294 VO vom 19. Juni 2020
(BGBl. I S. 1328, 1362)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
27. Juni 2020
(Art. 361 VO vom 19. Juni 2020)
Weblink: Lastenhandhabungsverordnung
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Die Lastenhandhabungsverordnung (LasthandhabV) ist eine deutsche Verordnung zur Umsetzung von EU-Richtlinien im Arbeitsschutz.

Sie wurde als Artikel 2 der „Verordnung zur Umsetzung von EG-Einzelrichtlinien zur EG-Rahmenrichtlinie Arbeitsschutz“ vom 4. Dezember 1996 am 10. Dezember 1996 verkündet (BGBl. I S. 1841).

Die Zielsetzung besteht darin, die Gesundheitsgefahren, insbesondere Rückenerkrankungen, bei der manuellen Handhabung von Lasten zu minimieren.<ref name="Par 1" />

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, Schutzmaßnahmen durchzuführen,<ref name="Par 2" /> insbesondere:

  • Berücksichtigung der körperlichen Voraussetzungen der Mitarbeiter<ref name="Par 3" />
  • Regelmäßige Unterweisung der Mitarbeiter<ref name="Par 4" />
  • Gefährdungsbeurteilung unter Berücksichtigung des Anhangs<ref name="Par Anhang" />

Ein geeignetes Werkzeug zur Gefährdungsbeurteilung bei der Handhabung von Lasten ist die Leitmerkmalmethode der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Einzelnachweise

<references> <ref name="Par 1">§1 Anwendungsbereich</ref> <ref name="Par 2">§2 Maßnahmen</ref> <ref name="Par 3">§3 Übertragung von Aufgaben</ref> <ref name="Par 4">§4 Unterweisung</ref> <ref name="Par Anhang">Anhang</ref> </references>

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