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Lanthanoxid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Lanthansesquioxid)
Kristallstruktur
Kristallstruktur von Lanthan(III)-oxid
Vorlage:Farbe La3+ 0 Vorlage:Farbe O2−
Allgemeines
Name Lanthanoxid
Andere Namen
  • Lanthansesquioxid
  • Dilanthantrioxid
  • Lanthan(III)-oxid
Verhältnisformel La2O3
Kurzbeschreibung

weißer, geruchloser Feststoff<ref name="GESTIS" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 215-200-5
ECHA-InfoCard 100.013.819
PubChem 150906
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 325,81 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

6,51 g·cm−3<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Schmelzpunkt

2315 °C<ref name="GESTIS" />

Siedepunkt

4200 °C<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS" />
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Toxikologische Daten
Thermodynamische Eigenschaften
ΔHf0

−1794,9 kJ/mol<ref name="Bailar">Bailar u. a.: Comprehensive Inorganic Chemistry. 1973, S. 89.</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Lanthanoxid ist das Oxid des Seltenerdmetalls Lanthan.

Vorkommen

Lanthanoxid ist eine Verbindung, die aus Lanthanmineralien wie z. B.: Monazit, Cerit, Bastnäsit, Cheralith und Samarskit hergestellt wird.

Eigenschaften

Lanthanoxid ist ein weißes Pulver. Es reagiert ähnlich wie Calciumoxid mit Wasser stark exotherm unter Bildung von Lanthanhydroxid:<ref name="GESTIS" />

<math>\mathrm{La_2O_3 + 3 \ H_2O \longrightarrow 2 \ La(OH)_3 }</math>

Darstellung

Nach der aufwendigen Abtrennung der anderen Lanthanoide aus deren Erzen wird letztendlich Lanthanoxalat gewonnen, das anschließend zu Lanthanoxid La2O3 verglüht wird.

<math>\mathrm{2 \ La_2(C_2O_4)_3 + 3 \ O_2 \longrightarrow 2 \ La_2O_3 + 12 \ CO_2}</math>

Verwendung

  • weiter wird es zur Glasinfiltration von Dentalkeramiken genutzt.<ref> Vollkeramik auf einen Blick - Leitfaden zur Indikation, Matthias Kern, 2015, 6. Auflage, S. 8 </ref>
  • Ansonsten wird Lanthanoxid zur Herstellung anderer Lanthanverbindungen eingesetzt.

Einzelnachweise

<references />