Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Wahl zur Verfassunggebenden Landesversammlung in Baden-Württemberg 1952 – Wikipedia Zum Inhalt springen

Wahl zur Verfassunggebenden Landesversammlung in Baden-Württemberg 1952

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Wahl zur Verfassunggebenden
Landesversammlung 1952
1956 →
Wahlbeteiligung: 63,66 %
 %
40
30
20
10
0
36,0
28,0
18,0
6,3
4,4
3,3
2,4
1,7
     
Insgesamt 121 Sitze

Die Wahl zur Verfassunggebenden Landesversammlung fand am 9. März 1952 statt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Baden-Württemberg 1952–2006.] In: Lexikon Geschichte Baden-Württemberg. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. April 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.s-line.deVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Der neu zu schaffende „Südweststaat“ hatte zu diesem Zeitpunkt noch keinen Namen, er umfasste, der Größe nach, die noch bestehenden Länder Württemberg-Baden, Baden (Südbaden) und Württemberg-Hohenzollern.

Das Land Baden-Württemberg wurde am 25. April 1952 gegründet. Die Verfassungsgebende Landesversammlung wurde damit zum ersten Landtag.

Ergebnis

Für die Wahl galt eine Sperrklausel von 5 % je Land.

Ergebnis der Wahl vom 9. März 1952
Partei Stimmen Anteil Sitze Direkt-
mandate
CDU 982.727 35,99 % 50 42
SPD 765.032 28,01 % 38 26
FDP/DVP 491.711 18,01 % 23 6
BHE 170.751 6,25 % 6
KPD 119.604 4,38 % 4
DG-BHE/DG 89.459 3,28 %
SRP 65.787 2,41 %
Zentrum 23.356 0,85 %
UWG 22.393 0,82 %
gültige Stimmen
 
2.730.820
 
100,00 %
97,88 %
121
 
74
 
ungültige Stimmen 59.052 2,12 %
Wähler
Wahlbeteiligung
2.789.872
 
100,00 %
  63,65 %
Nichtwähler 1.592.935 36,35 %
Wahlberechtigte 4.382.807 100,00 %
Ergebnisse nach Ländern<ref >Statistisches Landesamt: Die Wahl zur Verfassungsgebenden Landesversammlung von Baden-Württemberg am 9. März 1952 (PDF; 5573 KB)</ref>
Württemberg-Baden Baden Württemberg-
Hohenzollern
Anzahl/
Stimmen
% Direkt-
man-
date
Sitze Anzahl/
Stimmen
% Direkt-
man-
date
Sitze Anzahl/
Stimmen
% Direkt-
man-
date
Sitze
Wahlberechtigte 2.663.392 888.179 781.236
Wähler 1.743.374 65,5 548.982 61,8 497.516 63,7
Gültige Stimmen 1.708.528 98,0 533.964 97,3 488.328 98,2
CDU 499.540 29,2 17 24 232.381 43,5 14 14<templatestyles src="FN/styles.css" /> * 250.806 51,4 11 12
SPD 517.255 30,3 22 25 142.084 26,6 2 8 105.693 21,6 2 5
FDP/DVP 327.880 19,2 6 15 84.998 15,9 4 78.833 16,1 4
BHE 114.156 6,7 5 26.497 4,96 30.098 6,2 1
KPD 86.712 5,1 4 16.778 3,1 16.114 3,3
DG-BHE 84.026 4,9
DG 5.433 1,1
SRP 65.787 3,9
Zentrum 23.356 4,4
UWG 13.172 0,8 7.870 1,5 1.351 0,3

<templatestyles src="FN/styles.css" />

<templatestyles src="FN/styles.css" />
* 
Ein Überhangmandat für CDU, daher 26 statt 25 Sitze in Südbaden vergeben.

Wahl des ersten Landtags

Indirekt wurde mit dieser Wahl auch der erste Landtag des neuen Landes Baden-Württemberg bestimmt. Dies legte Artikel 93 der Landesverfassung fest:

„(1) Die Abgeordneten der nach § 13 des Zweiten Gesetzes über die Neugliederung in den Ländern Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern vom 4. Mai 1951 (BGBl. I S. 283) gewählten Verfassunggebenden Landesversammlung bilden nach Inkrafttreten dieser Verfassung den ersten Landtag.
(2) Die Wahlperiode dieses Landtags endet am 31. März 1956.“

Bildung des Landes und erste Landesregierungen

Knapp sieben Wochen nach der Wahl der Verfassunggebenden Landesversammlung wurde das Land Baden-Württemberg am 25. April 1952 gegründet. Der Gründungsakt war eine Erklärung des direkt zuvor gewählten Ministerpräsidenten Reinhold Maier (FDP/DVP). Er sagte: „Meine sehr verehrten Abgeordneten. Gemäß § 14, Absatz 4, Satz 2 wird hiermit der Zeitpunkt der Bildung der vorläufigen Regierung auf den gegenwärtigen Augenblick, nämlich auf Freitag, den 25. April 1952, 12 Uhr 30 Minuten festgestellt. Mit dieser Erklärung sinngemäß § 11 des zweiten Neugliederungsgesetzes (sind) die Länder Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern zu einem Bundesland vereinigt. (…)“<ref>Politikthemen > Geschichtsdossiers bei der Landeszentralen für politische Bildung BW</ref> Dieser Moment war von tumultartiger Unruhe in der Versammlung überschattet, denn Reinhold Maier hatte die größte Fraktion, die CDU, bei der Koalitionsbildung übergangen.

Im neuen Bundesland bildeten zunächst FDP/DVP, SPD und BHE eine Regierungskoalition unter Reinhold Maier, der zuvor Ministerpräsident von Württemberg-Baden gewesen war. Am 7. Oktober 1953 wurde unter Gebhard Müller (CDU) eine Allparteienkoalition (ohne Beteiligung der KPD) gebildet. Müller war bis 1952 der Regierungschef von Württemberg-Hohenzollern (mit der Amtsbezeichnung „Staatspräsident“) gewesen.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Wahlen zum
Landtag von Baden-Württemberg

1952 | 1956 | 1960 | 1964 | 1968 | 1972 | 1976 | 1980 | 1984 | 1988 | 1992 | 1996 | 2001 | 2006 | 2011 | 2016 | 2021 | 2026 | 2031

Abstimmungen im
Land Baden-Württemberg

1970 | 1971 | 2011

Kommunalwahlen
in Baden-Württemberg

1953a | 1959a | 1962a | 1971b | 1973c | 1975 | 1980 | 1984 | 1989 | 1994 | 1999 | 2004 | 2009 | 2014 | 2019 | 2024 | 2029

Vorlage:Klappleiste/Ende