Lajna Imaillah
Die Lajna Imaillah ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist die Unterorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat für Frauen. Sie wurde 1922 von Mirza Baschir ud-Din Mahmud Ahmad auf Vorschlag seiner Frau in Indien zur Emanzipation der Musliminnen gegründet.<ref>Amatul Hai und die Gründung der Lajna Imaillah. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Jubiläumsjournal der Lajna Imaillah, Wiederabdruck in: Nuur für Frauen, Islamisches Frauenmagazin, Ausgabe 3/2001</ref> Die deutsche Unterorganisation der Lajna Imaillah wurde 1975 gegründet. Sie ist in Form einer Körperschaft des Öffentlichen Rechts organisiert und hat nach eigenen Angaben rund 20.000 Mitglieder.<ref>Vorstellung. In: lajna.de. Abgerufen am 25. Juni 2021.</ref>
Organisation
Mitglied ist jede Ahmadifrau. Mitglieder unter 15 Jahren werden Nasirat genannt.
siehe unter Ahmadiyya Muslim Jamaat.
Motto
Keine Nation kann Fortschritte machen, ohne ihre Frauen zu bilden.
Aktivitäten
Intern setzt sich die Lajna Imaillah für die Bildung und Organisation der Frauen und Mädchen ein, wobei die Mädchen, die Nasratul Ahmadiyya (zwischen 7 und 14 Jahren), religiösen Unterricht erhalten und Ausflüge oder auch Auslandsfahrten unternehmen.
Zudem spendet die Lajna Imaillah finanzielle Mittel zum Bau von Schulen und Krankenhäusern, besonders im afrikanischen Raum.
Die Lajnas referieren in Schulen, an Universitäten und im Rahmen anderer (auch eigener) Veranstaltungen über den Islam und arbeiten in allen Bereichen von Männern unabhängig sowie ehrenamtlich.
In Deutschland geben die Ahmadifrauen die Zeitschrift Nuur für Frauen heraus und tragen wesentlich die Arbeit im gemeinschaftseigenen Fernsehprogramm Muslim Television Ahmadiyya (MTA) mit.
Frauengasthaus
Auf Initiative der Ahmadifrauen wird auf dem Gelände der Nuur-Moschee ein Frauengasthaus mit sechs Wohneinheiten errichtet. Es soll Frauen in Not Unterstützung in einem „islamisch-geprägten Umfeld“ bieten. Daneben soll es auch „als Gästehaus, als Treffpunkt für Ausflüge und Sport“ genutzt werden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. Frankfurter Neue Presse, 18. Juni 2011</ref>
Moscheebau
Mit bundesweiten Spendensammlungen hat sich die Lajna Imaillah Deutschland die Aufgabe gestellt, den Bau der Khadija-Moschee<ref group="A">Benannt nach der ersten Moslemin und ersten Ehefrau des Propheten Mohammed, siehe Chadīdscha bint Chuwailid.</ref> in Berlin zu finanzieren. In den zwanziger Jahren war ein entsprechender Plan gescheitert, so dass die Spendengelder schließlich für die Fazl-Moschee in London verwendet wurden.
Ahmadiyya-Frauen beteiligen sich auch an der Planung der Moscheen. So wird die Khadija-Moschee in Heinersdorf nach dem Entwurf der Architektin Mubashra Ilyas gebaut, die schon an Moschee-Entwürfen in Stuhr bei Bremen und Offenbach am Main mitwirkte.<ref>28-jährige ist Moschee-Architektin Mubashra Ilyas. In: Berliner Morgenpost, 5. Januar 2007;
Zwischen Tradition und Karriere. Die Architektin Mubashra Ilyas entwarf schon als Darmstädter Studentin drei Moscheen., Allgemeine Zeitung, 29. Oktober 2007;
Bauhausstil mit Minarett. Die junge Architektin Mubashra Ilyas hat die Khadija-Moschee in Berlin entworfen. Deutschlandradio am 9. Februar 2008</ref>
Anmerkung
<references group="A" />
Siehe auch
Weblinks
- Lajna Imaillah Deutschland
- Die Satzung der Lajna Imaillah (PDF; 173 kB; englisch)
- Das Gelöbnis der Lajna Imaillah (englisch)
Einzelnachweise
<references />