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LSV Kamp-Köslin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Luftwaffen-Sportverein Kamp-Köslin war ein deutscher Sportverein in Köslin.

Der wohl im Jahre 1940 gegründete Verein<ref name="hg">Hardy Grüne: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 7: Vereinslexikon. AGON-Sportverlag, Kassel 2001, ISBN 3-89784-147-9, S. 246.</ref> sorgte im Tschammerpokal 1941 für Aufsehen, als er als einziger unterklassiger Verein bis ins Viertelfinale vorstoßen konnte. Dort unterlag er dem späteren Pokalsieger Dresdner SC nach einer ausgezeichneten Leistung<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/web.inf.tu-dresden.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> mit 1:4, drei Treffer erzielte Dresdens Torjäger Richard Hofmann.

Zur Saison 1942/43 stieg der Verein in die Gauliga Pommern auf und dominierte als Aufsteiger die Ost-Staffel. Als Neuling schloss man mit 17-3 Punkten und einem Torverhältnis von 84:6 die Saison ab und stand im Finale um die Gaumeisterschaft gegen den LSV Pütnitz, der während der Saison ohne Punktverlust geblieben war. Nach einem 1:1 im ersten Aufeinandertreffen verlor der Verein die zweite Partie um die Gaumeisterschaft vor 5.000 Zuschauern mit 1:3.<ref name="hg"/> In der folgenden Saison findet sich kein Hinweis mehr auf eine Teilnahme des LSV Kamp am Ligabetrieb. Spätestens im September 1944 wurde der Verein aufgelöst.<ref name="hg"/>

Fußnoten

<references/>