Zum Inhalt springen

Kützbrunn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kützbrunn
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(213)&title=K%C3%BCtzbrunn 49° 35′ N, 9° 46′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(213) 49° 34′ 50″ N, 9° 45′ 37″ O
 {{#coordinates:49,580523|9,760218|primary
dim=10000 globe= name=Kützbrunn region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 307,6 m ü. NN
Einwohner: 213 (31. Dez. 2023)<ref name="Einwo">Kurzportrait. Stadt Grünsfeld, abgerufen am 20. Februar 2026.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 97947
Vorwahl: 09346
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Kützbrunn ist ein Stadtteil von Grünsfeld im Main-Tauber-Kreis und hatte am 31. Dezember 2023 213 Einwohner.<ref name="Einwo" />

Geographie

Datei:Landesarchiv Baden-Wuerttemberg Generallandesarchiv Karlsruhe H-1 Nr. 548 Bild 1 (4-468333-1) Gemarkungen Gerlachsheim (Lauda-Königshofen) und Kützbrunn (Grünsfeld).jpg
Gemarkung von Kützbrunn, 1908, daneben die Gemarkung von Gerlachsheim

Zur ehemaligen Gemeinde Kützbrunn gehören das Dorf Kützbrunn sowie die abgegangene Ortschaft Schloßgewann. Das Dorf Kützbrunn wird durch den Kützbrunner Graben entwässert, der bei Zimmern von links in den Wittigbach mündet.

Geschichte

Mittelalter

Im Jahre 1119 wurde Kützbrunn erstmals urkundlich erwähnt, als es durch eine Schenkung an das Bistum Würzburg kam. Es wurde vermerkt, dass ein Gumbert von Equarhofen dem Bischof von Würzburg seine Güter vermachte, unter denen sich auch das Dorf „Kubrunnen“ befand.<ref name="Stadtteilgeschichte_Kützbrunn">Stadt Grünsfeld: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kützbrunn (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. Oktober 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gruensfeld.de. Online auf www.gruensfeld.de. Abgerufen am 25. Oktober 2016.</ref>

Schreibweisen von Kützbrunn im Laufe der Geschichte
  • 1119 Kuhbrunnen<ref name="Stadtteilgeschichte_Kützbrunn" />
  • Kützbrunn

Nachdem die Grafen von Rieneck in der Mitte des 13. Jahrhunderts den Ort zwischenzeitlich als Lehen erhielten, wurde er noch im selben Jahrhundert an das Kloster Gerlachsheim übergeben.<ref name="Stadtteilgeschichte_Kützbrunn" />

Neuzeit

Bis zu dessen Säkularisation 1803 verblieb Kützbrunn im Besitz des Klosters Gerlachsheim. Die Landeshoheit lag vor 1803 immer bei Würzburg und gelangte danach an das Fürstentum Krautheim (Salm-Reifferscheidt-Bedbur). Nach Auflösung des Fürstentums durch die Rheinbundakte gehörte Kützbrunn ab 1806 dann zum neuen Großherzogtum Baden.<ref name="Stadtteilgeschichte_Kützbrunn" />

Am 1. Januar 1975 wurde Kützbrunns in die Stadt Grünsfeld eingemeindet.<ref></ref>

Wappen

Das Kützbrunner Wappen zeigt: „In Silber eine blaue Traube an grünem Stiel mit zwei grünen Blättern, beseitet von zwei wachsenden grünen Ähren.“<ref>Hans Georg Zier, Julius Friedrich Kastner: Wappenbuch des Landkreises Tauberbischofsheim. Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 1967, DNB 458728101.</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr Kützbrunner Bevölkerung Sonstiges
1961 238 Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 6. Juni 1961 (Gemeindeverzeichnis)
1970 249 Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 27. Mai 1970 (Gemeindeverzeichnis)
2016 207 Fortgeschriebene Daten der Stadt Grünsfeld anhand der Volkszählung in der Europäischen Union 2011 (Zensus)
2023 213<ref name="Einwo" />

Quellen: Gemeindeverzeichnis<ref></ref> und Angaben der Stadt Grünsfeld

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Dreifaltigkeitskirche

Datei:Dreifaltigkeitskirche in Kützbrunn 15.jpg
Die Dreifaltigkeitskirche in Kützbrunn (2016)

In Kützbrunn steht eine Dreifaltigkeitskirche, ein barocker Saalbau von 1717 mit polygonalem Abschluss von 1735.<ref name="Stadtteilgeschichte_Kützbrunn" /><ref name="Denkmalliste">Regierungspräsidium Stuttgart: Liste der Bau- und Kunstdenkmale. Kulturdenkmale in Grünsfeld. 26. Januar 2012.</ref>


Lourdesgrottenkapelle

Datei:Lourdesgrottenkapelle.jpg
Lourdesgrottenkapelle (2016)

Eine Lourdesgrottenkapelle steht am Kützbrunner Ortsrand.<ref name="Denkmalliste" />


Bildstöcke

Rund um den Ort befinden sich daneben mehrere Bildstöcke.<ref name="Denkmalliste" />

Verkehr

Persönlichkeiten

Vereine

In Kützbrunn bestehen fünf Vereine:<ref>Stadt Grünsfeld: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vereine in Kützbrunn (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. Oktober 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gruensfeld.de. Online auf www.gruensfeld.de. Abgerufen am 25. Oktober 2016.</ref>

  • Deutsches Rotes Kreuz, Ortsverband Kützbrunn
  • FC Latte Kützbrunn
  • Freiwillige Feuerwehr Kützbrunn
  • Katholische Frauengemeinschaft Kützbrunn
  • Musik-Fanfarenzug Kützbrunn

Literatur

  • Elmar Weiß: Geschichte der Stadt Grünsfeld. Gebundene Ausgabe. 2. Auflage. 654 Seiten. Grünsfeld: Stadtverwaltung Grünsfeld 1992.

Weblinks

Commons: Kützbrunn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein